Aktuelles aus dem Wahlkreis

Neues aus Ostholstein und Nordstormarn 

 Der persönliche Kontakt zu den Menschen in Ostholstein und Nordstormarn steht für mich an oberster Stelle. Als umso bedauerlicher empfinde ich die wenigen Gelegenheiten während der "Corona-Jahre" 2020 und 2021. Allerdings hat es uns beim Leben mit den digitalen Formaten einen enormen Schub gegeben. So haben wir viele beliebte Jugendbeteiligungsformate hauptsächlich digital veranstaltet. Sie erfreuten sich riesiger Nachfrage – zu Recht, wenn man auf die spannenden und professionellen Programme zurückblickt! Inzwischen vereinbare ich "kleine" Treffen mit meinen Mitbürger*innen wieder persönlich, wenn es möglich ist. Dann sehen wir uns meistens an der frischen Luft. 

Feierliche Einweihung des Erweiterungsbaus der Eltern-Kind-Kur-Klinik Seefrieden in Dahme - "Staffelübergabe" an die Politik

Vorstand Matthias Halsch und Geschäftsführer Benjamin Nickelsen vom Deutschen Arbeitskreis für Familienhilfe überreichen mir einen Zukunftsstaffel-Stab „Reha braucht Dich!“ 

Mit dem Staffelstab möchte der Träger der Fachklinik Seefrieden in Dahme alle Mitglieder im Bundestag daran erinnern, dass die für die Gesellschaft so wichtigen Reha-Einrichtungen gerade jetzt die Unterstützung der Politik brauchen.

Zur Einweihung des Anbaus war auch mein Landtagskollege Niclas Dürbrook gekommen (Fotos: Büro Hagedorn).

 Am 24. September wurde nach zweijähriger Bauzeit der großzügige Anbau an die Eltern-Kind-Kurklinik „Seefrieden“ in Dahme feierlich eingeweiht. Die Klinik besteht mit ihrem traditionellen Ursprungshaus seit über 100 Jahren und hilft seitdem mit einem tollen Mitarbeiter-Team kompetent, professionell und mit viel Herzblut Familien mit Kindern, die dringend Unterstützung brauchen, um ihren Alltag gut meistern zu können. 

Ich unterstütze die Eltern-Kind-Kliniken seit über 15 Jahren in ihren wichtigen Anliegen - nach der Corona-Pandemie, die für viele Familien fast traumatisch war, ist ihre Arbeit wichtiger denn je. Die Einrichtung ist Teil des Trägers Deutscher Arbeitskreis für Familienhilfe, dessen Geschäftsführer Benjamin Nickelsen und Vorstand Matthias Halsch mir den Zukunftsstaffel-Stab „Reha braucht Dich!“ überreichten, um mich und uns alle im Bundestag daran zu erinnern, dass all diese für unsere Gesellschaft so wichtigen Reha-Einrichtungen gerade jetzt unsere Unterstützung brauchen, um in der aktuellen Krise trotzdem ihre so wichtige Arbeit für Eltern, Kinder und Patienten fortsetzen zu können. 

Ich habe mich gefreut, bei der wunderbaren Feierstunde auch meinen Landtagskollegen Niclas Dürbrook zu treffen sowie für die SPD-Kreistagsfraktion Thomas Garken. Der Verwaltungschef in Dahme Benjamin Friehe sowie der ärztliche Leiter Dr. Johann Bremer haben sich mit allen Beschäftigten über so viel starke SPD-Präsenz und Wertschätzung sehr gefreut. Ich werde den Staffelstab mit nach Berlin nehmen und die Regierung an unsere Verpflichtung erinnern. 

SPD-Frühstück in Schönwalde

Fotos: Büro Hagedorn

Mit den Landtagsabgeordneten Sandra Redmann und...

... Niclas Dürbrook.

Sonntag, 18. September 2022, 10 Uhr in Schönwalde: Nach der langen Corona-Abstinenz konnten wir endlich einmal wieder unser traditionelles SPD-Frühstück am Sonntag mit 45 Teilnehmer*innen aus fast allen SPD-Ortsvereinen in Ostholstein genießen. In der „Klönstuuv“ mit dabei waren unsere SPD-Landtagsabgeordneten Sandra Redmann und Niclas Dürbrook! Dieses gemeinsame Frühstück war super und ein dickes Dankeschön an „mein“ Team mit Angela Hüttmann und Kubra Öruc, die das alles so gut und liebevoll vorbereitet und organisiert hatten.

Zu Gast beim SPD-Ortsverein Risum-Lindholm in Nordfriesland

SPD-Fest in Risum-Lindholm mit Ehrungen und Kreistagsnominierung (Foto: Büro Hagedorn)

Am Wochenende war mein Betreuungswahlkreis Nordfriesland mein Ziel. Der Zug brachte mich am Samstag, 10. September 2022, ab 11 Uhr von Berlin nach Niebüll, denn ab 17 Uhr war ich Gast auf Einladung der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden von Risum-Lindholm, Johanna Wiehler, beim 1. SPD-Fest nach 30 Monaten Corona-„Pause“. In dieser Zeit hatten alle Veranstaltungen nur virtuell stattfinden können. Gäste waren neben mir auch der neue SPD-Landtagsabgeordnete Marc Thimmer, der junge Kreisvorsitzende Truels Reichardt und der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Manfred Opel.

Einstimmig wurde der langjährige Kreisvorsitzende Carsten F. Sörensen wieder für die Kommunalwahl im Mai 2023 für den Kreistag nominiert, es wurden langjährige Mitglieder geehrt - unter anderem Johanna Wiehler für 25 Jahre in der SPD -, es gab ein tolles Essen, Live-Musik von den „Retros“ und viele (politische) Gespräche. Danke für diesen stimmungsvollen SPD-Abend im Vereinsheim der „Friesenhalle“ - es hat gut getan von Angesicht zu Angesicht mit so vielen Genossinnen und Genossen sprechen zu können. Alles Gute für die Vorbereitungen zum Kommunalwahlkampf!

Mit Johanna Wiehler, der Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Risum-Lindholm (Fotos: Büro Hagedorn)

Erneut zum Kandidaten für den nordfriesischen Kreistag nominiert: Carsten F. Sörensen.

Besuch bei der Bundespolizei See in Neustadt / Holstein mit SPD-Bundestagskollege Martin Gerster – Schiff bewährt sich – weitere 7 Millionen in Simulatoren für modernste Schiffe Europas investiert 

Das BP 81 "Potsdam" ist das erste von drei baugleichen Schiffen, deren Beschaffung der Haushaltsausschuss am 12. November 2015 mit insgesamt 180 Mio. Euro als dringenden Ersatz von sehr alten Schiffen aus DDR-Beständen für die Bundespolizei See beschlossen hatte. 

Mit dem SPD-Haushaltskollege Martin Gerster und dem Präsidenten der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt, Horst Kriesamer (Fotos: Büro Hagedorn)

Freitag, 26. August 2022 unternahmen mein SPD-Haushaltskollege Martin Gerster, der seit vielen Jahren im Haushaltsausschuss zuständig für den Etat des Innenministeriums ist, und ich einen vierstündigen Besuch bei der Bundespolizei See in Neustadt in Holstein. Pünktlich vor dem Start der Haushaltsverhandlungen in Berlin besichtigten wir die  BP 81 "Potsdam" in der Neustädter Bucht, wobei uns zu unserer großen Freude der Präsident der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt, Horst Kriesamer, begleitete. Wir erhielten eine ausführliche Information über die Fähigkeiten von Schiff und Besatzung.

Das BP 81 "Potsdam" ist das erste von drei baugleichen Schiffen, deren Beschaffung der Haushaltsausschuss am 12. November 2015 mit insgesamt 180 Mio. Euro als dringenden Ersatz von sehr alten Schiffen aus DDR-Beständen für die Bundespolizei See beschlossen hatte. Bereits am 14. Dezember 2018 konnte ich als Taufpatin das 1. Schiff auf der Fassmer-Werft auf den Namen Potsdam taufen. Inzwischen sind alle drei Schiffe in Dienst gestellt und ein 4. Schiff wird ab Sommer 2023 zusätzlich die Flotte der Bundespolizei See verstärken. 

Die Schiffe verfügen über einen Hubschrauberlandeplatz, über Kapazitäten, um im Ernstfall die GSG-9 an Bord nehmen zu können und um bei Bedarf viele Verletzte medizinisch versorgen zu können, und die Schiffe sind bewaffnet. Natürlich wünscht sich niemand, dass diese Fähigkeiten wirklich zum Einsatz kommen müssen, aber es ist wichtig, dass die Bundespolizei über diese Fähigkeiten verfügt und das erfordert auch völlig andere Herausforderungen an die Ausbildung und Qualifizierung der zahlreichen Besatzungsmitglieder der Schiffe. Insofern freue ich mich, dass ich mit Martin Gerster und Präsident Kriesamer an Bord intensiv mit den Besatzungsmitgliedern über ihre bisherigen Erfahrungen sprechen konnte. Im Anschluss  haben wir die Simulatoren besichtigt und ausprobiert, die am Montag, 29. August eingeweiht worden sind. 

Präsident der THW-Bundesvereinigung Martin Gerster besucht das THW Ostholstein in Eutin - Gedankenaustausch mit der THW-Jugend beim Grillabend  

Im Gespräch mit der THW-Jugend aus Ostholstein mit meinem Bundestagskollegen, dem Präsidenten der Bundesvereinigung, Martin Gerster, auf dem THW-Gelände in Eutin.

Niels Happel hatte als Ortsbeauftragter des THW in Eutin mit seinem Ortsverband den Grillabend organisiert (Fotos: THW Eutin / Büro Hagedorn).

Große Freude beim THW in Ostholstein über den Besuch von Martin Gerster, "ihrem" Präsidenten der THW-Bundesvereinigung in Eutin.  Der Bundestagsabgeordnete nutzte zwei Termine in Neustadt dazu, "seine" Ortsverbände Eutin, Neustadt in Holstein und Oldenburg i. H. zu besuchen. 


In Begleitung seiner Bundestags- und Haushaltsausschuss-Kollegin Bettina Hagedorn erlebte der Schwabe auf dem Gelände des THW Eutin einen entspannten Grillabend. Im Beisein von Horst Nimtz von der THW-Landesvereinigung SH und Maren Collatz, Leiterin der Regionalstelle Lübeck, dankte der THW-Präsident den rund 50 THW-Angehörigen für ihre zahlreichen Einsätze wie die im Ahrtal, beim G7-Außenminister-Treffen in Weißenhäuser Strand und einem zehn Tage währenden Pumpeinsatz im Niendorfer Hafen. Der Abgeordnete erinnerte an die Corona bedingte Wirtschaftsunterstützung, die dem THW Eutin einen neuen Mannschaftskraftwagen bescherte.

Mit Bettina Hagedorn fragte er die anwesende THW-Jugend nach ihren Herzensanliegen, wenn es um ihr Ehrenamt ging. Deren respektvolle Zurückhaltung wich nach den ersten Sätzen einem intensiven und regen 
Gedankenaustausch mit den Bundestagsabgeordneten. Niels Happel, Ortsbeauftragter des THW in Eutin,  freute sich über einen entspannten "Hüttenabend" bei gutem Wetter.

Fotos: THW Eutin / Büro Hagedorn

Bettina Hagedorn mit dem für die Bundesförderung des Dokumentationszentrums Cap Arcona zuständigen SPD-Haushaltskollegen Martin Gerster zu Gast im Rathaus Neustadt! 

Gedankenaustausch mit meinem Abgeordnetenkollegen Martin Gerster, Neustadts Bürgermeister Mirko Spieckermann und Amtsleiter Klaas Raloff (Fotos: Büro Hagedorn)

Vor dem Museum am Kremper Tor mit meinem Haushaltskollegen Martin Gerster

Am Freitag, 26. August, habe ich gemeinsam mit meinem SPD-Haushaltskollegen
Martin Gerster, der für den Etat des Innenministeriums und damit für die Bewilligung der 5 Millionen Euro für die Errichtung des Cap-Arcona-Dokumentationszentrums in Neustadt verantwortlich ist, das Rathaus in Neustadt besucht. Am 19. Mai 2022 hatte der Haushaltsausschuss in Berlin auf unsere gemeinsame Initiative hin beschlossen, dass die Stadt Neustadt für den Bau und die Ausstattung des Cap-Arcona-Dokumentationszentrums auf dem eigens dafür Ende 2020 erworbenen Grundstück mit 5 Mio. Euro eine vermutlich fast hälftige Förderung aus Haushaltsmitteln des Innenministeriums erhalten wird, von denen die ersten 500.000 Euro schon 2022 fließen werden – 2023 bis 2025 dann jeweils Tranchen von 1,5 Mio. Euro pro Jahr. Aus diesem Grunde war es Martin Gerster und mir eine große Freude neben Bürgermeister Mirko Spieckermann und seinem kompetenten Amtsleiter Klaas Raloff im Rathaus auch den Vorsitzenden des Fördervereins des zeiTTor-Museums und starken Verfechters einer lebendigen Erinnerungskultur in Neustadt, Uwe Muchow, zu einem persönlichen Gespräch und zur Vorstellung der ersten Vorplanungen zu treffen.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn freut sich über den Besuch von Martin Gerster in Neustadt: „Ich habe mich Ende 2021 riesig über den Mut der Stadt Neustadt gefreut, das Grundstück in unmittelbarer Nähe zum zeiTTor-Museum für ein Dokumentationszentrum zu erwerben, um über die Tragödie vom 3. Mai 1945 mit dem Untergang der ‚Cap Arcona‘ und über 7.000 toten KZ-Häftlingen angemessen und würdevoll zu informieren. Als ich am 22. April 2022 den ‚Letter of Intent ‘ der Stadt Neustadt unterschrieben und mich damit verpflichtet habe, mich nachdrücklich für die Realisierung dieses wichtigen Projektes einzusetzen, hätte ich nicht zu hoffen gewagt, dass es mir binnen weniger Wochen möglich sein würde, 5 Millionen Euro im Bundeshaushalt 2022 für dieses herausragende Projekt zu verankern. Darum bin ich glücklich, dass Martin Gerster sich jetzt selbst in Neustadt von den aktuellen Plänen ein Bild machen konnte.“

Und Martin Gerster ergänzt: „Die Erinnerung an die Schrecken nationalsozialistischer Herrschaft und das Gedenken an die Opfer sind für mich wichtige Säulen unserer demokratischen Erinnerungskultur. Im Koalitionsvertrag haben die ‚Ampel‘-Parteien vereinbart, Erinnerungskultur als Einsatz für unsere Demokratie zu begreifen und für eine auskömmliche Finanzierung zu sorgen. Deshalb habe ich die Anregung meiner Kollegin Bettina Hagedorn, Mittel für ein neues Cap-Arcona-Dokumentationszentrum bereitzustellen, sehr gerne aufgegriffen und gemeinsam mit ihr im Haushaltsausschuss erfolgreich verhandeln können. Das große Engagement von Bürgerschaft, Vereinen und Verwaltung in Neustadt für dieses Projekt hat mich tief beeindruckt.“

Natürlich ging es in dem persönlichen Gedankenaustausch vor allem um die geplanten nächsten Schritte zur Umsetzung dieses spektakulären Neubaus, seine Ausstattung und künftige Konzeption der Inhalte, die in enger Abstimmung mit anderen Trägern namhafter Gedenkstätten entwickelt werden.
Ein großer Förderer der 1. Stunde für ein solches Dokumentationszentrum in Neustadt ist der 1. Vorsitzende des Fördervereins des zeiTTor-Museums Uwe
Muchow:
„Zunächst schien das Projekt Cap Arcona – Erinnerung zu groß, fast unlösbar. Doch dann kam richtig ‚Schwung in den Laden‘. Die Stadt kaufte das Nachbargebäude des bestehenden zeiTTor-Museums. Voll überschwänglicher Freude waren wir, als wir von den 5.000.000 Euro Fördergeldern aus Berlin hörten. Bettina Hagedorn hat daran einen sehr großen Anteil gehabt. Der Museums-Förderverein ist dafür sehr dankbar.“

Und der Gast gebende Bürgermeister Mirko Spieckermann ergänzt: „Das Cap-Arcona-Dokumentationszentrum liegt mir sehr am Herzen. Aufgrund der internationalen und überregionalen Bedeutung der Cap-Arcona-Katastrophe hoffe ich auf eine Unterstützung neben den Investitionskosten auch für den laufenden Betrieb von Bund und Land. Gerade die laufenden Kosten können nicht alleine von der Stadt Neustadt in Holstein getragen werden. Die Entwicklung einer nachhaltigen politischen Bildungsarbeit können wir nur gemeinsam dauerhaft leisten.“

Der Mahnung ein Gesicht geben

Zum Hintergrund: Seit 1990 gibt es in Neustadt ein Cap-Arcona-Museum, das sowohl gestalterisch wie auch inhaltlich nach über 30 Jahren nicht mehr die Erwartungen erfüllen kann, die im Rahmen der regionalen wie der internationalen Gedenk- und Erinnerungskultur an diesen historischen Ort gestellt werden. Deshalb wurde seit Jahren angeregt, dass es in Neustadt ein Dokumentationszentrum zur Information, Mahnung und zum Gedenken an diese Katastrophe geben soll, wofür die Stadt Neustadt Ende 2021 ein zentrales Grundstück erwerben konnte. An der Konzeption für die neue Dauerausstellung arbeitet die Stadt Neustadt eng mit anderen KZ-Gedenkstätten sowie insbesondere mit der Amicale International KZ Neuengamme zusammen. Das Kinder- und Jugendnetzwerk Neustadt in Holstein e.V. und die Koordinierungs- und Fachstelle „Demokratie leben!“ engagieren sich ebenfalls seit langem in Neustadt.

7.000 Häftlinge verbrannten und ertranken bei der Bombardierung und beim Untergang der Schiffe Cap Arcona und Thielbek am 3. Mai 1945. Am Strand von Neustadt wurden nur wenige Stunden zuvor außerdem über 200 Häftlinge aus dem KZ Stutthof ermordet. Jahrzehntelang haben die wenigen Überlebenden dieser Katastrophe aus vielen Ländern als Zeitzeugen am 3. Mai die Gedenkfeiern in Neustadt besucht und mit ihren eindrücklichen Ansprachen die Erinnerung an das Leid der Nazi-Gräuel lebendig gehalten. Diese Zeitzeugen fehlen nun bald und es ist wichtig, dass in dem neu zu schaffenden Dokumentationszentrum auch an ihre Namen, Schicksale und Leidenswege erinnert wird, um der Mahnung ein Gesicht zu geben.

Deutsche Chorjugend auf meine Initiative zu Gast in Eutin - 50 Kinder nutzten die offene Bühne des SingBusses auf dem Berliner Platz 

Beim SingBusEvent waren für die Kreismusikschule Ostholstein die pädagogische Leiterin Petra Marcolin mit Chorleiterin Yvonne Crössmann (rechts) und Musiktherapeut Peter Godow dabei. Nina Ruckhaber und Max Guder (links) organisierten das Ereignis für die Deutsche Chorjugend.

Einsingen auf dem Berliner Platz in Eutin unter professioneller Anleitung (Fotos: Büro Hagedorn)

Am Sonntag, 28.08.22, machte der SingBus des Deutschen Chorverbandes von 15 bis 17 Uhr auf meine Initiative hin Station in Eutin, um für das gemeinsame Singen insbesondere in Kinder- und Jugendchören im ländlichen Raum zu werben. Mit dabei war Petra Marcolin, Leiterin der Kreismusikschule mit ihrem Team, die für einen tollen Auftritt des Küken- und des Spatzenchores auf dem Berliner Platz gesorgt hatten. Eine Musikpädagogin der Deutschen Chorjugend machte mit den rund 50 Kindern, deren Eltern und Großeltern Mitmach-Übungen für die Stimme. An kinderfreundlich gestalteten Stationen konnten sich die Jungen und Mädchen stimmlich ausprobieren. Wie schön, dass auch das Wetter mitspielte. 

Der Bund hat den SingBus finanziert, um nach der langen Corona-Pause die Gründung und die Unterstützung bestehender Kinder- und Jugendchöre zu fördern. Anträge auf Förderung können noch bis Ende 2022 beim Kulturministerium gestellt werden. 

Musikpädagogin Rebekka Fricke (DCJ) stimmte auf das gemeinsame Singen ein (Fotos: Büro Hagedorn).

Der Kükenchor und der Spatzenchor der Kreismusikschule Ostholstein erhielten für ihr gemeinsames Konzert viel Applaus.

Woher kommt der Atem? In der Sing- und Klingausstellung können Kinder Luftstrom an einer der Mitmach-Stationen anschaulich selbst erzeugen.

Rückkehrer-Appell und Husarenbiwak – Besuch beim Aufklärungsbataillon 6 in Eutin

Gedankenaustausch mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Niclas Dürbrook und Brigade-General Nawrat aus Neubrandenburg (Fotos: Büro Hagedorn)

Die Truppe ist zurück: Am Freitag, 19. August, Rückkehr-Appell ab 13:30 Uhr in der Eutiner Oberst-Hermann-Kaserne zu Ehren der starken Truppe aus Eutin, die in den letzten Monaten die NATO-Ost-Flanke in Litauen verstärkt hat. Pünktlich zum Husarenbiwak verzogen sich glücklicherweise alle Regenwolken und die Gäste und die Angehörigen konnten mit den Soldaten nette Stunden mit vielen guten Gesprächen verbringen.

Feierliche Einweihung der "Strandvilla" des Bugenhagen-Berufsbildungswerkes in Timmendorfer Strand

Fotos: Büro Hagedorn

Freitag, 19. August um 11 Uhr im Bugenhagen-Berufsbildungswerk: Das neue Internatsgebäude „Strandvilla“ wurde nach nur elf Monaten Bauzeit und ohne Preissteigerungen (!) feierlich eingeweiht und bietet über 50 Auszubildenden und ihren Betreuer*innen ein großartiges neues „Zuhause auf Zeit“. Herzlichen Glückwunsch an „Chefin“  Inka Kielhorn und ihr gesamtes Team, die alle seit Jahrzehnten eine super engagierte und erfolgreiche Arbeit mit und für so viele jungen Menschen mit Handicaps machen.

 

Über 120 Gäste diskutierten auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn und Michael Thews in Haffkrug "SOS für die Ostsee" – Bergung der Munitionsaltlasten erfordern unverzüglich 100 Millionen Euro! 

Die Experten und Referenten Prof. Dr. Edmund Maser, Unternehmer Jann Wendt, Leiterin Nabu/Ostseeschutz SH Dagmar Struß mit den SPD-Umweltexperten Michael Thews MdB und  Sandra Redmann MdL

Begrüßung vor vollem Saal im Haffhuus in Scharbeutz-Haffkrug

Als Chemiker vom Fach: der Bundestagsabgeordnete Michael Thews (Fotos: Büro Hagedorn)

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn hatte mit ihrem Haushaltskollegen und Umweltexperten Michael Thews zur Diskussionsveranstaltung „SOS für die Ostsee – Warum wir jetzt endlich mit der Bergung von Munitionsaltlasten loslegen müssen“ am 17. August nach Haffkrug eingeladen – und die Resonanz war überwältigend: über 120 Gäste kamen trotz sommerlicher Wärme ins „Haffhus“, um den Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Umweltverbänden bei ihren kompetenten und eindrücklichen Kurzvorträgen zu lauschen und das aufrüttelnde Thema zu diskutieren.
Fazit: Es gibt kein Erkenntnis-, sondern allein ein Handlungsdefizit der Politik, und es ist mindestens „fünf vor zwölf“! Die Zersetzung der Munitionsaltlasten hat mehr als 75 Jahre nach Kriegsende unaufhaltsam begonnen und setzt die toxischen Inhalte frei, was längst in den Muscheln und Fischen nachweisbar ist – 160 Tonnen von Minen, Bomben und Torpedos rotten schätzungsweise auf dem
Meeresboden der Ostsee.

Hagedorn: „Mit einer autonom arbeitenden Bergungsplattform könnte diese Munition behutsam geborgen und auf See unschädlich gemacht werden: das Know-how in Wissenschaft und Wirtschaft ist da, die Pläne sind fertig, aber von den erforderlichen 100 Millionen Euro für die Herstellung dieser Plattform als Pilotprojekt stehen bislang nur ca. 50 Mio. Euro im Bundeshaushalt von Umweltministerin Steffi Lemke bereit. Das Ziel von mir und Michael Thews als zuständigem Haushaltsausschussmitglied für dieses Thema ist klar: Wir wollen, dass noch in diesem Jahr der Bundeshaushalt für das Umweltministerium so erhöht wird, dass diese Bergungsplattform endlich ohne weitere Verzögerung beauftragt werden kann. Wir müssen jetzt entschlossen handeln, und zwar Bund und Länder gemeinsam. Wir können uns ein Wegducken – wie es die Kieler Landesregierung aktuell tut, keine Sekunde mehr leisten. Auch Schleswig-Holsteins schwarz-grüne Landesregierung muss ‚Farbe bekennen‘ und sich finanziell beteiligen, um die Bergung der Munitionsaltlasten endlich gemeinsam voran zu bringen – dafür braucht es nicht nur warme Worte, sondern vor allem auch Geld! Der Startschuss für die Produktion der dringend notwendigen neuartigen maritimen Bergungsplattform muss noch dieses Jahr erfolgen!“

Michael Thews betonte in seinem Statement, dass die Bergung der Munition mit jedem Jahr, das ungenutzt verstreicht, schwieriger oder irgendwann unmöglich werde und dass das technische und industrielle Know-how bei deutschen Unternehmen – auch für die Sondermüllentsorgung – längst vorhanden sei. „Die Bergung von Munitionsaltlasten aus den Meeren ist ein riesiges innovatives Wirtschaftsfeld, mit dem Deutsche Unternehmen – wenn wir endlich vorangehen – weltweit zur Entlastung der Meere beitragen könnten.“

Das bestätigte auch der Wirtschaftsexperte Jann Wendt mit seinem Vortrag auf dem Podium. Mucksmäuschenstill war es im Saal, als der Toxikologe und Pharmakologe Professor Dr. Edmund Maser von der Kieler Universität seinen Vortrag „Toxikologische Risiken von versenkter Kriegsmunition – (k)ein Problem?“ hielt und als die Leiterin des NABU für Umweltschutz in Schleswig-Holstein Dagmar Struß drastisch schilderte, wie ernst es um den Zustand der Ostsee schon jetzt stünde. Von den weiblichen Schweinswalen, die normalerweise gut 20 Jahre alt werden können, würde aktuell nur jeder vierte überhaupt vier Jahre alt und damit geschlechtsreif. Was das für den Nachwuchs bedeutet, kann sich jeder selbst ausrechnen: „Der Dorsch ist so gut wie ausgestorben, der Aal zu 98 Prozent, die Heringe sind kurz vor dem Ende.“

Im Publikum, in dem Vertreter der Tourismusbranche ebenso wie der Fischerei saßen und zudem etliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie Kommunalpolitiker verschiedenster Fraktionen von fast allen Küstengemeinden sorgten diese Informationen für tiefe Betroffenheit. Allein die Anwesenheit von

über 120 Gästen machte deutlich, wie sehr dieses Thema den Menschen an der Ostsee unter den Nägeln brennt. Auch die SPD-Landtagsabgeordnete und Umweltexpertin Sandra Redmann mahnte ebenso wie die Bürgermeisterin der Gemeinde Scharbeutz Bettina Schäfer stellvertretend für alle Kommunen eindringlich, dass jetzt endlich gehandelt werden müsse.

Anfang September beginnen die Haushaltsberatungen in Berlin – bis Anfang November bleibt damit Zeit, um den zweistelligen fehlenden Millionenbetrag im Bundeshaushalt zu beschließen, um die erste Plattform zur Bergung und Entsorgung tatsächlich zu produzieren. Bettina Hagedorn und Michael Thews legten sich fest, dass sie sich im Haushaltsausschuss für dieses Ziel mit Nachdruck einsetzen wollen.

Hagedorn zum Schulbeginn in der Friedrich-Hiller-Grundschule: Umbau für die Ganztagsschule in Schönwalde mit über 52.000 Euro gefördert! 

Freuen sich über den Umbau und einen weiteren Raum für die Ganztagsschule: OGS-Leiterin Nadine Ritter, Schulleiterin Doris Cwiertnia-Jürs und Schulverbandsvorsitzende Angela Hüttmann. 

(Fotos: Büro Hagedorn) 

Hagedorn zum Schulbeginn in der Friedrich-Hiller-Grundschule: Strahlende Gesichter in Schönwalde angesichts des mit über 52.000 Euro geförderten Umbaus der offenen Ganztagsschule! 


Am Mittwoch, 17. August – pünktlich zum Schulstart der Erstklässler in der Friedrich-Hiller-Schule in Schönwalde – kann der aufwendig umgebaute ehemalige Physikraum der früheren Hauptschulklassen endlich von der Offenen Ganztagsschule (OGS) in Betrieb genommen werden und das Betreuungsangebot für die fast 100 Grundschüler am Nachmittag qualitativ
entscheidend verbessern. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina
Hagedorn, die bis vor 21 Jahren selbst als ehemalige Amtsvorsteherin in
Schönwalde die Nachmittagsbetreuung an der damaligen Grund- und
Hauptschule mit der Einstellung einer Jugendpflegerin ins Leben gerufen hatte,
ist zufrieden, dass der Schulverband Bungsberg maßgeblich mit der Förderung
aus Bundesmitteln den aufwendigen Umbau des alten Physikraumes in einen
modernen, freundlichen Gruppenraum für die OGS finanzieren konnte.

Hagedorn: „Die Offene Ganztagsschule hat über 52.400 Euro an Fördermitteln für die Sanierung und Ausstattung dieses zusätzlichen Raumes erhalten, von denen 70 Prozent vom Bund gekommen sind. Das ist auch dringend notwendig, denn die OGS an der Friedrich-Hiller-Schule in Schönwalde am Bungsberg ist eine Erfolgsgeschichte: Statt der 74 Kinder im Schuljahr 2021/22 werden 2022/23 bereits aktuell fast 100 Schülerinnen und Schüler der Grundschule dort nach Schulschluss mit Mittagessen, Hausaufgabenhilfe und Betreuungsangeboten kompetent und liebevoll in der Obhut der OGS-Leiterin Nadine Ritter betreut und die Nachfrage der Eltern steigt ständig.

Noch 2020 hatte der Bund auf Initiative der damaligen Familienministerin Franziska Giffey ein 750-Mio.-Euro-Programm zur Qualitätsverbesserung der Ganztagsbetreuung beschlossen, das die Bundesländer mit 30 Prozent Fördermitteln ergänzen mussten – so flossen insgesamt 47,5 Mio. Euro an die Kommunen in Schleswig-Holstein, und ich freue mich sehr, dass die Schulverbandsvorsitzende Angela Hüttmann in Abstimmung mit Schulleiterin Doris Cwiertnia-Jürs diese Umbaumaßnahme zu Gunsten der Grundschülerinnen und -schüler damit auf den Weg bringen und finanzieren konnte. Der Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ist seit Jahren ein zentrales Vorhaben der Bundesregierung. Damit unterstützt der Bund Länder und Kommunen beim Aufbau einer verlässliche Kinderbetreuung, die sich die Familien auch in unserem ländlichen Raum dringend wünschen.“

Hintergrund: Über das Förderprogramm "Finanzhilfen zum beschleunigten Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder" flossen 36,5 Millionen Euro für das Haushaltsjahr 2021 aus Berlin nach Schleswig-Holstein. Ausgezahlt werden die Gelder durch die SH Investitionsbank. Das Gesamtvolumen dieser Bundesmittel betrug 750 Mio. Euro, die nach dem sogenannten Königsberger Schlüssel auf die Länder verteilt wurden. Insofern flossen davon 36,5 Mio. Euro nach Schleswig-Holstein, die bei der vereinbarten 70 : 30 Förderung durch Bund und Länder durch die Kieler Landesregierung um 11 Mio. Euro ergänzt wurden und damit 47,5 Mio. Euro zu Gunsten der kommunalen Kinderbetreuung an Grundschulen im Norden ermöglichten.

Bettina Hagedorn besucht Nord-Ostsee-Kanal: 315 Mio. Euro weniger Bundesmittel für Kanal gefährden die weltweite Logistik

Bettina Hagedorn, Metin Hakverdi, Mathias Stein, Dorothee Martin

Mit den Bundestagskollegen Metin Hakverdi, Mathias Stein und Dorothee Martin am Nord-Ostsee-Kanal unterwegs.

Fotos: Büro Hagedorn

In Hochdonn zum Gespräch mit Vertretern der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung.

Bettina Hagedorn, stellvertretende Vorsitzende im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages und seit 20 Jahren SPD-Bundestagsabgeordnete aus Schleswig-Holstein am 8. August 2022: „Nach erster Durchsicht des am 1. Juli vom Kabinett beschlossenen Regierungsentwurfes zum Bundeshaushalt 2023 musste ich mit Erschrecken feststellen, dass die Mittel im Verkehrsetat für Ersatz-, Aus- und Neubaumaßnahmen an Bundeswasserstraßen um ca. ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr drastisch gekürzt wurden. Während 2021 noch knapp 656 Mio. Euro für den Erhalt der Wasserstraßeninfrastruktur ausgegeben wurden und 2022 im Bundeshaushalt für diese wichtigen Investitionen sogar 909 Millionen Euro zur Verfügung stehen, sieht Bundesverkehrsminister Wissing im Haushalt 2023 nur noch 594 Mio. Euro für Ersatz-, Aus- und Neubaumaßnahmen an Bundeswasserstraßen vor – eine Kürzung um 315 Millionen Euro!

Auch wenn ein detaillierter Maßnahmenkatalog dem Kabinettsentwurf noch nicht beigefügt ist, so ist ganz klar, dass von einem solchen ‚Kahlschlag‘ auch die elementar wichtigen Investitionen für den Ausbau und die Grundinstandsetzung des Nord-Ostsee-Kanals massiv betroffen sein werden. Damit sind weitere Verzögerungen und Kostenexplosionen an dieser wichtigsten künstlichen Wasserstraße der Welt vorprogrammiert, die mehr Verkehr bewältigt als der Panama- und der Suez-Kanal zusammen. Die Aufgabe, diese für die Logistikketten in Nordeuropa so wichtige Wasserstraße konsequent durch intakte Schleusentore und konsequenten Baufortschritt bei allen Investitionsvorhaben zwischen Brunsbüttel und Kiel-Holtenau in gutem Zustand offen zu halten, ist von höchstem öffentlichem Interesse. Deshalb setze ich mich mit meinen Kollegen Metin Hakverdi, Mathias Stein und Dorothee Martin uns für den Erhalt und den Ausbau des NOK verstärkt ein.“

Anlass für den Besuch in Hochdonn waren die Besichtigung der gravierenden Böschungsschäden und ein mehrstündiger Gedankenaustausch mit Vertretern der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) und des Verkehrsministeriums über die Herausforderungen für den Kanal, um dessen Grundinstandsetzung und Ausbau sich Bettina Hagedorn seit 2007 intensiv kümmert. 

Der Nord-Ostsee-Kanal ist  weltweit eine der bedeutendsten künstlichen Wasserstraßen.

Fotos: Büro Hagedorn

Fährverkehr kreuzt regelmäßig den Weg der großen Frachter, Marinefahrzeuge und kleinen Segelschiffe.

Der Kanal gehört zu den Anliegen, für die sich die langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete seit Jahren mit ihren Kollegen und Kolleginnen einsetzt.


Bettina Hagedorn verabschiedet Stipendiatin in die USA - Parlamentarisches Patenschafts-Programm PPP

Mit ihrer SPD-Landtagskollegin Sandra Redmann am 4. August 2022 im Gespräch mit Stipendiatin Aicha Binta Diallo. Foto: Büro Hagedorn


Hagedorn das 17. Mal als „Patin‘ für ein Jahr USA im Rahmen des
Parlamentarischen Patenschafts-Programm des Bundestages:
Aicha Diallo aus Curau fliegt nach Alabama/USA


Traditionell trifft sich Bettina Hagedorn kurz vor der Abreise in die USA mit den jungen Menschen, für die die SPD-Bundestagsabgeordnete im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms des Bundestages mit dem US-Kongress die Patenschaft übernommen hat, bei einem Pressegespräch, um von ihren Erwartungen und Hoffnungen zu erfahren, ebenso wie ein Jahr später nach ihrer Rückkehr von ihren Erfahrungen. Hagedorns 17. „Patenkind“ für das USA-Auslandsjahr seit 2003 ist Aicha Binta Diallo aus Curau, die gerade die Elisabeth-Selbers-Gemeinschaftsschule in Bad Schwartau erfolgreich abgeschlossen hat und nun schon bald als Stipendiatin und „Botschafterin für Deutschland“ eine High-School in Alabama besuchen wird. Gemeinsam mit der SPD-Landtagsabgeordneten Sandra Redmann fand das Abschiedstreffen bei einem gemeinsamen Frühstück mit munterem Gedankenaustausch am 4. August 2022 in Bad Schwartau knapp zwei Wochen vor Aichas USA-Flug statt.

Hagedorn: „Ich freue mich mit Aicha, dass sie jetzt bald ihre amerikanische Gastfamilie in Alabama persönlich kennenlernen kann, mit der sie schon über die modernen Netzwerke in regem Kontakt steht. Zwei ältere Geschwister erwarten samt Eltern und Hund ihre Ankunft und werden ihr ein Jahr ein Zuhause bieten, das ihr helfen wird, einen unmittelbaren Eindruck vom Leben in den USA zu erhalten. Aicha freut sich schon auf ihre High-School, die ihr eine große Vielfalt an Kursen bieten wird – nicht nur, aber auch gerade im sportlichen Bereich. Ihr Engagement an der Elisabeth-Selbers-Gemeinschaftsschule als Klassen- und Schülersprecherin sowie ihre Arbeit als Jugendgruppenleiterin haben ihre soziale Kompetenz geschult und sind eine optimale Vorbereitung, um sich in dem fremden Land mit anderer Kultur zurecht zu finden und zu behaupten. Ein solches Stipendium ist eine großartige Gelegenheit, einerseits einmal ‚über den Tellerrand zu blicken‘, und gleichzeitig als ‚Botschafterin unseres Landes‘ im Geiste der Völkerverständigung Kontakte und Freundschaften zu knüpfen. Ein solches Auslandsjahr ist auch immer eine Herausforderung, auf sich allein gestellt mit schwierigen Situationen zurecht zu kommen und dabei auch viel über sich selbst zu lernen. Ich kann nur jeden ermutigen, sich auf dieses große Abenteuer einzulassen!“

Hagedorn spricht nicht nur aus eigener Erfahrung – auch sie war als Jugendliche zum Schüleraustausch in den Vereinigten Staaten – , sondern verweist auf die durchweg positiven Berichte ihrer Stipendiaten. Bereits sechszehn Mal konnten junge Frauen und Männer auf ihrem „Ticket“ in die USA reisen, bisher kamen 12 Mal Schülerinnen und Schüler zum Zuge, 2003, 2009, 2015 und 2019 erhielten junge Berufstätige durch Bettina Hagedorn nach ihrer Ausbildung ein Stipendium für das Austauschprogramm.

Herzlicher Kontakt zu den Gasteltern


Aicha Diallo ist schon aufgeregt: „Meine Abschiedsparty liegt bereits hinter mir – in Gedanken packe ich schon die Koffer. Der Kontakt zu meinen Gasteltern in Alabama ist so herzlich, dass ich voller Vorfreude bin. Das einwöchige Vorbereitungstreffen mit vielen anderen Stipendiaten aus der ganzen Bundesrepublik in Berlin hat mir schon viele spannende Informationen und persönliche Kontakte gebracht, die meine Vorfreude noch vergrößern. Jetzt geht es endlich los!“

Bettina Hagedorn ermutigt alle teilnahmeberechtigten jungen Menschen, sich für das kommende Jahr zu bewerben, um diese großartige Erfahrung selber zu machen und die Chance auf ein Jahr USA ab dem Sommer 2023 zu nutzen.

Hintergrund: Für das kommende Jahr 2023/2024 können sich Interessierte Schülerinnen und Schüler sowie junge Berufstätige noch bis zum 9. September 2022 bewerben, die (als Schüler) zwischen dem 1. August 2005 und dem 31. Juli 2008 geboren wurden und junge Berufstätige, die nach dem 31. Juli 1998 Geburtstag haben. Teilnahmeberechtigt sind auch arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung. Geleisteter Grundwehrdienst oder Zivildienst und ein geleistetes Freiwilliges Soziales, Ökologisches oder Entwicklungspolitisches Jahr erhöhen die oberen Altersgrenzen entsprechend. Die Bewerbungen können online oder per Post mit dem offiziellen Bewerbungsformular eingereicht werden. Einzelheiten und genaue Teilnahmevoraussetzungen sind im Internet zu finden unter www.bundestag.de/ppp. 

Dieses parlamentarische Jugend-Austauschprogramm zwischen dem Deutschen Bundestag mit dem US-amerikanischen Kongress wurde 1983 ins Leben gerufen und ermöglicht in der Regel Jahr für Jahr hunderten von Jugendlichen ein Austausch-Stipendium. Lediglich während der Corona-Pandemie wurde das Programm leider ausgesetzt.

Premierenbesuch der Eutiner Festspiele: "Ein Käfig voller Narren" 

Fotos: Büro Hagedorn

„Ein Käfig voller Narren“ – eine fulminante Premiere der Eutiner Festspiele am Freitagabend, 1. Juli mit einem großartigen Uwe Kröger als Zaza, einem nicht minder begeisternden Livio Cecini als seinem Lebenspartner und einem hinreißenden Musical-Ensemble in phänomenaler Spiellaune und toll choreografierten Tanz-Einlagen.

Dieses Musical mit einem 40 Jahre „jungen“ Klassiker als „Hymne auf die Vielfalt“: „I am what I am“ hat uns von den Sitzen gerissen. Begeisternd! Zu Recht „Standing Ovations“ vom Publikum.

Schulbesuche mit Diskussion in Bad Malente-Gremsmühlen und Pönitz

Fotos: Büro Hagedorn

Endlich wieder (nach zwei Jahren „Abstinenz“ wegen Corona) mache ich Schulbesuche: Am Montag, 27. Juni 2022, habe ich ab 8 Uhr über zwei Stunden mit 80 Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klassen in der Schule an den Auewiesen in Malente diskutiert.
Dienstag, 28. Juni 2022 erlebte ich zwei Stunden Gespräch mit der 8. Klasse von Frau Schneider in Pönitz. Die Klasse wird im Herbst auf Klassenfahrt nach Berlin kommen.

 

Ein Tag mit Empfang von Marine und Bundespolizei, Richtfest in Schönwalde und Gespräch mit Gegnern der festen Fehmarnbeltquerung

Treffen im Fliegercafé auf Hof Altona, bei dem auch meine Landtagskollegen Sandra Redmann und Niclas Dürbrook dabei sind.

Der zukünftige Lebensmittelmarkt erweitert das Angebot in Schönwalde (Fotos: Büro Hagedorn).

Richtfest mit Ansprache des Handwerksmeisters, Glaswurf und Nagelschlag des Bauherrn

Donnerstag, 9. Juni 2022: Der Tag beginnt mit einem intensiven Gedankenaustausch mit den Bürgerinitiativen und der Allianz gegen eine feste Beltquerung zum gemeinsamen „Update“ der aktuellen Herausforderungen und Rahmenbedingungen. Mit dabei sind meine Landtagskollegen Sandra Redmann und Niclas Dürbrook. Wir diskutieren im „Fliegercafé“ in „Hof Altona“/Gemeinde Sierksdorf . 

Um 14 Uhr folgt das Richtfest für „meinen“ künftigen Edeka-Markt von Reimer Jens in Schönwalde. Die Einweihung soll noch vor der Adventszeit sein. Wunderbar, denn damit wächst das örtliche Einkaufsangebot dort deutlich. 

Zwei Stunden später besuche ich den Maritimen Jahresempfang von Marine und Bundespolizei. Drei Stunden verbringe ich auf dem Wieksberg in Neustadt und führe, bei strahlendem Sonnenschein mit Blick auf die Ostsee im wunderschönen Offizierskasino, sehr viele sehr gute Gespräche.

Sanierung der St.-Laurentius-Kirche in Süsel beginnt – auch weil sich zwei SPD-Haushaltspolitiker dafür einsetzten

Start der Sanierung von Sankt Laurentius in Süsel. MdB Bettina Hagedorn freut sich.

Pastor Matthias-R. Hieber begrüßt mich herzlich (Fotos: Büro Hagedorn).

Es ist nicht die erste Sanierung, die das 870 Jahre alte Gotteshaus erhält.

Die Finanzierung ist dank Bundesmitteln der Beauftragten für Kultur und Medien gesichert.

Freude am heutigen Dienstag, 7. Juni 2022, in der Süseler Sankt-Laurentius-Kirche. Denn der historische Feldsteinbau wird für 2,18 Millionen Euro bis Ende 2023 saniert werden – dank meiner Initiative und der Zusage „meines“ damaligen SPD-Chef-Haushälters in Berlin Johannes Kahrs, mit dem ich 2018 das Gotteshaus besuchte (OHA-Artikel vom 28.08.2018 auf sh:z.de, LN v. 28.08.2018).

Auf Einladung der Kirchengemeinde Süsel und des Kirchenkreises fand an diesem Dienstag nun der offizielle Start der Sanierung der über 870-Jahre alten Süseler Vicelin-Kirche statt! Pastor Matthias-R. Hieber und Probst Peter Barz begrüßten uns sowie den Architekten, den Statiker, den Historiker und Denkmalschützer und den großartigen Förderverein. Alle müssen zusammenwirken, damit so etwas Großes gelingen kann (OHA v. 07.06.2022, LN Juni 2022)! 

Als ich im August 2017 das 1. Mal die massiven Bauschäden am Turm besichtigt hatte – seitdem darf aufgrund massiver Einsturzgefahr des Turmes nur noch eine der vier Glocken geläutet werden – war klar: hier MUSS der Bund helfen. Corona-bedingt haben etliche Vorbereitungen in Kiel länger gedauert als damals gehofft, aber JETZT geht es los! Ich freue mich riesig mit den Süselern! 

Im Jahr 2018 mit unserem damaligen haushaltspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion (Fotos: Büro Hagedorn).

St. Laurentius beherbergt die gleichnamige evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in Süsel.

 

Endlich wieder im Wahlkreis unterwegs: Besuch beim THW Eutin mit meiner bisherigen Landtagskollegin Regina Poersch

Foto: Büro Hagedorn


24.05.2022


Am Montag, 23. Mai 2022, besuchte ich mit meiner Landtagskollegin Regina Poersch „mein“ THW in Eutin. Dort konnten wir uns von dem langjährigen Ortsbeauftragten Klaus-Peter Plötz gebührend verabschieden und das neue Führungsduo mit dem Orts- und Kreisbeauftragten des THW Eutin, Niels Happel, und seinem Stellvertreter Mandus Freese ausführlich kennenlernen. Danke für das gute Gespräch! 

Foto: Regina Poersch

Endlich wieder im Wahlkreis unterwegs: Schülerdiskussionen in Weber-Gymnasium Eutin und Waldorf-Schule Lensahn

 Einer meiner zahlreichen Termine im Zeichen Europas: Als parlamentarische Staatssekretärin besuche ich die Europa-Universität Flensburg am 28.09.2018 anlässlich eines Bürgerdialogs (Foto: Photothek.de).

24.05.2022


Am Montag, 23. Mai 2022, war ich von 7:30 bis 18:30 Uhr nonstop endlich einmal wieder im Wahlkreis unterwegs: Kurz vor acht Uhr standen (wegen Corona nach über zwei Jahren) endlich einmal wieder fünf Stunden lang zwei Schulbesuche und intensive Gespräche mit acht Schulklassen in meinem Terminkalender.

Anlässlich des EU-Projekttags besuchte ich das Weber-Gymnasium in Eutin und anschließend die Waldorf-Schule in Lensahn, wo ich mit allen Oberstufenklassen über die aktuellen Herausforderungen für Europa diskutieren konnte. Die Folgen der Corona-Pandemie, der Ukraine-Krieg, die Flüchtlingssituation, das 100-Milliarden-Euro-Paket für die Bundeswehr und der Klimaschutz – das alles brannte den jungen Menschen „unter den Nägeln“.  Ich habe diesen Austausch sehr genossen und gespürt, wie sehr ich das zwei Jahre lang vermisst habe. 

Mein Jubiläum: 40 Jahre im SPD-Ortsverein Kasseedorf

Foto: Sandra Redmann

Foto: Büro Hagedorn

Foto: Angela Hüttmann

22.05.2022

Was für ein schöner Samstagabend, 21. Mai 2022, mit meinem SPD-Ortsverein Kasseedorf im „Kiek in“. Bei der persönlichen Laudatio von Ralf Stegner für mein 40. Parteijubiläum in der SPD hatte ich einen ziemlichen Kloß im Hals und bei den warmherzigen Worten von Sandra Redmann auch.

Unser langjähriger Ortsvereinsvorsitzender Günter Maaß erhielt ebenso für 50 Jahre Parteimitgliedschaft in der SPD eine wunderbare Ehrung und viele liebevolle Geschenke. Das Matjesessen mit Klönschnack ging später noch bis kurz vor Mitternacht. Dieser Ortsverein in Kasseedorf ist meine politische Heimat!

Zum OHA-Artikel "SPD Kasseedorf: Ralf Stegner kam zu Bettina Hagedorns Ehrung"

Fotos: Büro Hagedorn

Zarpen feiert drei Tage lang 800-jähriges Kirchenjubiläum und Abschluss der Sanierung

 Schön anzusehen ist die Deckenmalerei nach ihrer Sanierung (Fotos: Büro Hagedorn).

Bei meinem 1. Besuch der Kirche in Zarpen am 5. März 2019.

10.05.2022

Sonntag, 8. Mai: Die Kirchengemeinde Zarpen hat das Jubiläum ihrer 800 Jahre bestehenden Kirche groß gefeiert – verbunden mit dem Abschluss der Sanierung.

Als ich die wunderschöne Kirche in Zarpen/Nordstormarn zum 1. Mal besuchte, es war der 5. März 2019, hatte mich zuvor der „Hilferuf“ der Kirchengemeinde erreicht, weil das „Budget“ wegen der dringend erforderlichen umfangreichen Sanierung der Deckenmalerei deutlich überschritten wurde. Nun, drei Jahre später, ist der Abschluss der Sanierung der Kirche zum 800. „Geburtstag“  mit einem dreitägigen Jubiläumsfest und einem Festgottesdienst am 8. Mai feierlich begangen worden. 


Ich habe mich riesig gefreut, dabei sein zu können. Leider konnte unser lieber Genosse Olav Rieck aus Zarpen diesen schönen Tag nicht mehr mit uns erleben – ER war derjenige, der mich damals um Hilfe gebeten hatte. Der Haushaltsausschuss hatte 2019 auf meine Initiative hin beschlossen, die Hälfte der Sanierungskosten durch den Bund zu übernehmen. In meinen Gedanken, lieber Olav, warst du am 8. Mai bei uns. Die Malerei ist heute schöner denn je!!!

Fotos: Büro Hagedorn

Unsere Ortsbegehung am 5. März 2019

Feierliche Einweihung des Feuerwehrgerätehauses und Dorfgemeinschaftshauses Schürsdorf

Feuerwehr Schürsdorf weiht am 7. Mai 2022 ihr Gerätehaus ein

Am Tag der Einweihung des neuen Geräte- und Gemeinschaftshauses der Freiwilligen Feuerwehr Schürsdorf / Scharbeutz.

Mit unserer SPD-Landtagskandidatin Sandra Redmann (Fotos: Büro Hagedorn)

10.05.2022

Am Samstag, 7. Mai wurde das Feuerwehrgeräte- und Dörfergemeinschaftshaus in Schürsdorf ab 16 Uhr feierlich mit einer großen Gästeschar eingeweiht. Zu diesem Termin wollte mein sechsjähriger Enkel Levi unbedingt mitkommen. 

Er hat zuerst tapfer und still sitzend viele Reden und Glückwunsche an Bürgermeisterin Bettina Schäfer, den Dorfvorstand und die Feuerwehr „ertragen“, bevor er dann endlich zu den neuen Feuerwehrautos durfte. Am Lenkrad sitzend mit Feuerwehr-Mütze, Tatütata und eingeschaltetem Blaulicht – das war natürlich sein Highlight!

Fotos: Büro Hagedorn

Wahlkampf-Endspurt in Bad Schwartau und Pansdorf

Fotos: Büro Hagedorn


7. Mai 2022: Wahlkampfstand an diesem Samstag bei Edeka in Pansdorf und danach auf dem Wochenmarkt in Bad Schwartau, um unsere Landtagskandierende Sandra Redmann im Endspurt zu unterstützen. Es ist ein guter Wahlkampf mit vielen helfenden Händen und tollen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern gewesen!

Kleingarten-Tour mit Karamba Diaby in Stockelsdorf, Ratekau und Timmendorfer Strand

Fotos: Büro Hagedorn

09.05.2022

Am 6. Mai war ich von 11:30 Uhr bis 19 Uhr auf Einladung meiner lieben SPD-Landtagskollegin Sandra Redmann gemeinsam mit meinem Bundestagskollegen Karamba Diaby aus Halle „auf Kleingarten-Tour“ in Stockelsdorf, Ratekau und Timmendorfer Strand – ganztags liebevoll und kompetent begleitet vom Kreis- und Landesvorstand der Kleingärtner. 

Viele Stunden standen unter uns Gartenfreunden alle Fragen rund um den ökologischen und Freizeitwert dieser traditionellen Anlagen im Mittelpunkt – aber auch Probleme für die ehrenamtlichen Vorstände bei ihrer wichtigen Arbeit und die große Nachfrage nach Gärten insbesondere durch Familien mit Kindern in und nach der Corona-Pandemie. 

Unser erster Besuch führte uns in die große Kleingartenanlage von "Jürgen Wichelmann" in Stockelsdorf gemeinsam mit der Kreisvorsitzenden Monika Schlichting, am Nachmittag ging es nach Ratekau, wo uns Fritz Reuter mit dem Vorstandsteam empfing, und abends nach Timmendorfer Strand. Für meinen SPD-Kollegen aus Halle Karamba Diaby war es ein beeindruckender Tag – er kümmert sich in unserer SPD-Bundestagsfraktion mit ganz viel Herzblut um alle Belange der Kleingärtner! 

Wir hatten viel frische Luft bei den informativen Begehungen, genossen den  Gedankenaustausch mit den vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, und wir erhielten gemeinsame Eindrücke von der Schönheit und Vielfalt der Kleingartenanlagen – gerade jetzt im Frühling ein Traum-Tag in unserer schönen Natur. 

Danke Sandra für die tolle Organisation, und Dank an die Kleingärtner für gute Gespräche, viele Eindrücke bei Traumwetter und eine reichliche Bewirtung!

Einweihung des Windparks in Farve

Mühle in Farve (Foto: Büro Hagedorn)


07.05.2022

Unweit dieser wunderschönen alten Mühle in Farve ist ein neuer moderner Windpark auf dem Gelände der Betreiber und Eigentümer Familie Waldeck gebaut worden. Der wurde nun am 3. Mai ab 17 Uhr – nach 14 Jahren „Vorarbeit“ mit vielen Gästen eingeweiht.

Ich war gerne dabei, weil ich die hindernisreiche Genehmigung dieses Windparks über 10 Jahre eng unterstützt habe. Dort traf ich viele langjährige Wegbegleiter aus der „Windkraft-Community“ wie auch Karl Detlef und seine Ehefrau Ann-Kathrin von Fehmarn, die ich erstmals 2002 bei dem damals zehnjährigen Jubiläum der 1. Windkraftanlage auf Fehmarn kennenlernte, als ich dort mit Günther Jansen und Claus Möller zu Gast war. Die beiden hatten 1991 diese „Windmühle“ im Kabinett Engholm mit auf den Weg gebracht. 

Die Einweihung des Windparks erfolgte bei bestem Wetter und einem wunderbaren Ausblick auf die blühenden Rapsfelder mit Architekten, Ingenieuren und vielen Handwerkern, denen herzlich für ihre Arbeit gedankt wurde. Alles Gute für die Zukunft!

Fotos: Büro Hagedorn

77. Jahrestag der Bombardierung von Häftlingsschiffen in der Neustädter Bucht - Gedenkfeier am "Cap-Arcona"-Ehrenmal 

An der Gedenkfeier nehmen Nachfahren von Häftlingen des Konzentrationslagers Neuengamme teil.

Die Vizepräsidentin des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Kirsten Eickhoff-Weber, mit einem Grußwort (Fotos: Büro Hagedorn).

06.05.2022

77 Jahre liegt die Versenkung von „Cap Arcona“ seit dem 3. Mai 2022 auf den Tag zurück. An die 7000 KZ-Flüchtlinge verbrannten, ertranken oder wurden erschossen, nachdem sie von der SS auf die Schiffe Cap Arcona und Thielbek gepfercht worden waren. Es war eine Tragödie, dies nur 5 Tage vor Kriegsende. 

Ich besuche die Gedenkveranstaltung jedes Jahr seit über 20 Jahren und nach den Corona-bedingten Einschränkungen war das am 3. Mai endlich wieder im großen Rahmen möglich. Eine sehr sehr große Teilnehmerzahl – darunter viele Jugendliche – gaben dem Gedenken Würde.  Die Rede von der Stellvertretenden Landtagspräsidentin Kirsten Eickhoff-Weber war großartig. 

„Cap Arcona“ ist mir ein Herzensthema und mein großer Dank gilt dem  Kinder- und Jugendnetzwerk Neustadt und dem Küstengymnasium, die als Chor mit den „Moorsoldaten“ und „Blowing in the Wind“ zum Programm beitrugen.

Die Gedenkfeier richten die Amicale Internationale KZ Neuengamme und die Stadt Neustadt / Holstein federführend aus.

Schülerchöre der Jacob-Lienau-Schule und des Küstengymnasiums Neustadt begleiten das Gedenken musikalisch.

Feierliche Grundsteinlegung für den Schulcampus Oldenburg in Holstein

Architekten und Bauherren erläutern mir das Vorhaben während einer Ortsbesichtigung.

Fotos: Büro Hagedorn

Schulcampus Oldenburg Grundsteinlegung 2022

Die Grundsteinlegung nehmen Bürgervorsteherin Susanne Knees, Bürgermeister 

Jörg Saba, Schulleiter Andreas Kröhl (Wagrienschule) und Konrektor Knut Volkens (Fr.-v.-Stein-Gymnasium) vor.

06.05.2022

Nachdem ich mir schon im September 2021 die Pläne vom Schulcampus Oldenburg erläutern ließ, konnte am 3. Mai 2022 die feierliche Grundsteinlegung auf Einladung von Bürgermeister Jörg Saba mit 90 Gästen begangen werden.  

Das Schulprojekt ist mit 50 Millionen Euro das größte Investitionsvorhaben in der Geschichte der Stadt Oldenburg – bis 2026 investiert auch der Bund hier 8,7 Mio. Euro, während das eigentlich für die Schulen zuständige Land Schleswig-Holstein leider NUR 2,5 Mio. Euro dazu gibt – da ist DEFINITIV mehr Luft nach oben. 

Chapeau: Ich habe hohen Respekt vor dem Mut der Stadtvertretung in Oldenburg und bin sicher: DAS wird ein „Leuchtturmprojekt“ und ein großer Anziehungspunkt gerade für Familien! Herzlichen Glückwunsch nach Oldenburg !

Besuch der "Flohkiste" mit SPD-Landtagskandidat Niclas Dürbrook und kritischem Gespräch über die Kita-Reform

Kasseedorfs Bürgermeisterin Regina Voß und Ostholsteins SPD-Landtagskandidat Niclas Dürbrook sind mit mir bei Kindergartenleiterin Tanja Nirmaier zu Gast (Foto: Büro Hagedorn).


03.05.2022

Es war ein guter Gesprächstermin, den ich Montag, 2. Mai 2022 „vor meiner Haustür“ mit unserer Kasseedorfer SPD-Bürgermeisterin Regina Voß, unserem Landtagskandidaten Niclas Dürbrook und Kita-Leiterin Tanja Nirmaier in der „Flohkiste“ hatte. Das Thema: die negativen Auswirkungen der Kita-Reform des Landes von 2020. 

Aktuell  werden in der „Flohkiste“ 52 Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren von acht pädagogischen Fachkräften liebevoll betreut. 2019 hat die Gemeinde Kasseedorf die Kita um eine dritte Gruppe mit Krippenkindern erweitert. Der Umbau kostete damals über 300.000 Euro und wurde mit 100.000 Euro vom Bund (!) gefördert – vom Land Schleswig-Holstein kam damals kein einziger Cent. Dafür kam mit dem Kita-Gesetz ein Bürokratie-Monster, das das pädagogische Personal zusätzlich belastet, obwohl es doch eigentlich mehr „Qualität“ zum Wohle der Kinder bringen sollte. Theorie und Praxis …

Der Ostholsteiner Anzeiger berichtet in "Kita-Reform des Landes bringt Kasseedorfer „Flohkiste“ in Not – Anbau nötig?"

Kirche auf Fehmarn erhält ein neues Dach – dank Bundesmitteln und meines jahrelangen Einsatzes als Bundestagsabgeordneter

Ortsbegehung am 16.08.2017: Damals machte ich mir selbst ein Bild von den Schäden.

Die Petrikirche auf Fehmarn bei meinem Besuch im Jahr 2017.

 (Fotos: Büro Hagedorn) 

26.04.2022:  Die Petrikirche in Landkirchen auf Fehmarn ist weithin sichtbar. Umso schöner, dass ihr Dach nun saniert wird. Mit der Unterstützung von Kirchenkreis und Reemtsma-Stiftung hat der Bund einen bedeutenden Teil der Finanzierung dafür übernommen. Nicht zuletzt, weil ich mich als Ostholsteins Bundestagsabgeordnete bereits seit vielen Jahren für die Kirche einsetze.


Deshalb hätte ich den ersten Dachziegel gerne selbst gelegt, was wegen meiner inzwischen gut überstandenen Coronainfektion aber leider nicht möglich war. Stattdessen hat Ostholsteins SPD-Kreisvorsitzender Niclas Dürbrook diese Aufgabe dankenswerter Weise übernommen und im Beisein von Pastor Bertolt Kark-Carlson, Architekt Torsten Ewert und den Dachdeckermeistern Wolf die ersten Pfannen platziert. Ich freue mich schon auf die offizielle Einweihung – unter einem Dach, das dann weithin sichtbar in frischem Rot in die Landschaft leuchten wird. 

Ehrung Ralf Stegners: 40 Jahre Mitgliedschaft in unserer SPD 

Ralf Stegner erhielt Jubiläumsurkunde und Ehrennadel aus meinen Händen.

Als Geschenk gab es einen Gartenrechen – natürlich in rot! 

Fotos: Büro Hagedorn


28.03.2022

26. März 2022: Es war mir eine Freude – und eine Ehre (!) – meinen langjährigen politischen Wegbegleiter und Freund Ralf Stegner für 40 Jahre Mitgliedschaft in unserer SPD in seiner Heimat Bordesholm ehren zu dürfen. Corona-bedingt im kleinsten Kreis hatte der Ortsverein trotzdem einen gemütlichen und ehrenvollen Rahmen in der SPD-Heimat der SPD-Bordesholm geschaffen, und neben dem Ortsvereinsvorstand habe ich mich besonders gefreut, Ralfs Frau Sibylle wieder zu treffen. 12 Jahre haben Ralf und ich als „Duo“ bis 2019 den SPD-Landesverband Schleswig-Holstein geführt und dabei „Kurs“ gehalten in politisch extrem herausfordernden Zeiten. Daraus ist eine Freundschaft erwachsen, die es ja „angeblich“ in der Politik nicht geben soll. Wir beide sind der Beweis dafür, dass diese Einschätzung falsch ist. Herzlichen Glückwunsch, Ralf! Ich folge im Mai mit meinem 40.!

Fotos: Büro Hagedorn

Der Ortsvereinsvorsitzende Joachim Schultze gratuliert für die SPD Bordesholm.

Eltern kämpfen für Erhalt der Kurklinik „Baltic“ – Petition an Petitionsausschuss in Kiel geschickt! 

4. Oktober 2021: Mein Besuch im Haus Baltic 

Fotos: Büro Hagedorn

21.01.2022

 

Irina Olschewski und Sabrina Wenzlaff-Gülyaz haben im Namen von 939 Menschen aus ganz Deutschland eine Petition zum Erhalt des Kurhauses Baltic in Großenbrode eingereicht. Diese zwei super engagierten Frauen aus Berlin hatte ich bereits am 4. Oktober 2021 bei einem Besuch der Kurklinik kennengelernt. Sie haben mich angesprochen, ob ich ihnen für ihr Anliegen Mut machen kann. Damals gab ich ihnen den Rat, dass sie fleißig sein müssen, damit die Petition auch Eindruck macht  und das ist den beiden mehr als gelungen! Ich bin sehr beeindruckt über ihr Engagement und fast 1000 Unterschriften, die sie zusammengetragen haben. Ich finde das großartig, wie Frau  Olschewski und Frau Wenzlaff-Gülyaz auf diese Weise ihrer Dankbarkeit für die wichtige Arbeit des kompetenten Personals vor Ort Ausdruck verleihen.

Die entscheidende Frage ist jetzt, ob der Landtag noch vor der Landtagswahl im Mai die Petition behandelt, sonst könnte sich die Angelegenheit in den Herbst hinauszögern. Es wäre ein starkes Signal, wenn das Thema bis zum Frühjahr in Kiel auf die Tagesordnung gesetzt werden würde. Ich appelliere an den Petitionsausschuss des Landtages Schleswig-Holstein mit seinem Vorsitzenden Hauke Göttsch, sich dieser Thematik zügig anzunehmen. Das würde von großem Respekt gegenüber den vielen Unterstützern des Kurhauses aus der Elternschaft zeugen.

In dem Haus Baltic, das voll ausgelastet ist, wird seit Jahren speziell für Mütter und Familien mit Kindern mit Handicap oder Autismus eine hervorragend professionelle Arbeit geleistet, für die es bundesweit kaum vergleichbare Angebote gibt. Mit Corona ist der Bedarf der vielfach belasteten Familien deutlich gestiegen und die Platzangebote nehmen ab – DAS ist eine drängende gesellschaftliche Herausforderung! Ich glaube, dass weder der geplante Sundtunnel noch die Hinterlandanbindung zwingend das AUS des Hauses Baltic zum Ende 2023 besiegeln müssen: Der Zeitplan dieser Baupläne ist realistisch weit entfernt. Das großartige Team der Beschäftigten und die Familien mit ihren Kindern verdienen eine Chance über 2023 hinaus, um in Großenbrode „auftanken“ zu können, um einen Alternativstandort in Ostholstein für diese jungen Patient*innen zu finden. Familien aus ganz Deutschland sind absolut überzeugt von dem hochmotivierten und seit Jahren eingespielten Team. Durch die Schließung der Klinik drohen ihnen der ersatzlose Verlust von professioneller Hilfe und der Gemeinde Großenbrode der Wegfall vieler, guter Arbeitsplätze sowie die Abwanderung wichtiger Fachkräfte.

Auch die Lübecker Nachrichten haben ausführlich über das Kurhaus „Baltic“ berichtet: 

Wahlkreiskonferenz zur Diskussion des Koalitionsvertrages der Ampel-Koalition mit 40 Genossinnen und Genossen! 

Diskussion über den Koalitionsvertrag 2021-2025. 

Fotos: Büro Hagedorn

02.12.2021

 

Am 1. Dezember, gestern Abend ab 18 Uhr, habe ich gemeinsam mit dem SPD-Kreisvorstand Ostholstein, und unserer SPD-Landtagsabgeordneten Sandra Redmann und 40 Genossinnen und Genossen über zwei Stunden eine spannende Online-Diskussion mit diversen Aktiven aus den Ortsvereinen zum Ampel-Koalitionsvertrag und zur aktuellen Corona-Lage in Deutschland und den erforderlichen Konsequenzen diskutiert. Dem Corona-Geschehen sowie der anstehenden Impfpflicht wurde viel Raum zur Diskussion gegeben. Man merkt, dass Corona immer noch das Thema ist, das die Menschen sehr beschäftigt und dies auch sehr zu Recht. In Präsenz wäre es schöner gewesen – aber der politische Gedankenaustausch tat trotzdem gut. Danke, dass ihr alle dabei wart!

Das Gespräch fand wegen der empfohlenen Kontaktbeschränkungen mal wieder digital statt – leider. 

Schleswig-Holstein erhält über 13,5 Mio. Euro für attraktivere Innenstädte – Lübeck der große Gewinner! Eutin und Plön erhalten zusammen 600.000 Euro!

Foto: studio kohlmeier berlin


29.11.2021
 

Der Bund bewilligte jetzt 238 kommunale Förderanträge für Maßnahmen aus dem Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“, das ursprünglich mit 25 Mio. Euro im Etat des Bundesinnenministeriums veranschlagt war und das im Juli 2021 zur Stärkung der Innenstädte der Kommunen aus der „Corona-Vorsorge“ im Bundeshaushalt von Bundesfinanzminister Olaf Scholz auf insgesamt 250 Mio. Euro verzehnfacht worden war. Von den insgesamt 238 Projekten aus ganz Deutschland erhalten neun Projekte aus Schleswig-Holstein jetzt eine Förderung in Höhe von 13,54 Mio. Euro. Bettina Hagedorn, derzeit noch geschäftsführend als Parlamentarische Staatssekretärin für Haushalt und Europa im Amt, freut sich über die wichtigen Impulse, die den Kommunen nun mit Hilfe des Bundes möglich werden: 

Das sind wirklich gute Nachrichten für die Kommunalpolitiker in neun Städten in Schleswig-Holstein – insbesondere Lübeck mit Bürgermeister Jan Lindenau kann sich über fast 5 Mio. Euro (4.969.350 Euro) aus Berlin freuen. Aber auch Kiel mit 2.655.000 Euro, Flensburg mit 2.321.100 Euro, Lauenburg mit 965.520 Euro und Quickborn mit 979.500 Euro Bundeszuschuss erhalten einen kräftigen ‚Schub‘ für ihre Innenstädte im Millionenbereich. Schleswig kann sich über einen Bundeszuschuss von 598.875 Euro freuen, Niebüll über 433.687 Euro sowie Plön über 321.429 Euro und Eutin über 295.800 Euro. Mit diesem Bundesprogramm soll den Innenstädten der Neustart aus der Corona-Pandemie erleichtert werden. Der Bund unterstützt damit aktiv die Städte, lebendige und attraktive Stadtzentren entweder neu zu entwickeln oder zu erhalten. Mit der Zusage des Bundes erhalten die Städte die Möglichkeit, den Einzelhandel zu stärken, die Vielfalt der Innenstadt zu verbessern und damit ihre Zentren für Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu gestalten. Das Programm soll auch dabei helfen, die Aufenthaltsqualität der Innenstadt zu verbessern und die Menschen zum Verweilen einzuladen. Die Innenstädte unterliegen schon länger einem Strukturwandel, der durch die Corona-Pandemie massiv sichtbar und weiter beschleunigt wurde. Die Verdrängung inhabergeführter Geschäfte gegenüber großer Ketten, Digitalisierung und Onlinehandel sowie die Verdrängung sozialer Einrichtungen und bezahlbarer Wohnungen machen unseren Zentren nachhaltig zu schaffen.  Mit den bewilligten Mitteln sollen Innenstädte wieder Orte der Begegnung, der Bewegung und Kommunikation sein. Innenstädte müssen sich an die Klimaveränderung anpassen und durch soziale Einrichtungen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen ansprechen. Das ist eine große Aufgabe, bei der wir den Kommunen mit dem Bundesprogramm ‚Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren‘ unter die Arme greifen!“  

Die Kommunen waren im Sommer 2021 aufgerufen, Projektvorschläge für innovative Konzepte und Handlungsstrategien einzureichen. 

Versprochen – gehalten: Ampel-Koalition finanziert Sofortprogramm zu Munitionsaltlasten

Foto: studio kohlmeier berlin


24.11.2021

Am 24. November 2021 hat die Ampelkoalition aus SPD, Bündnis 90 / Die Grünen und FDP ihren gemeinsamen Koalitionsvertrag „Mehr Fortschritt wagen Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ in Berlin vorgestellt. Darin enthalten ist eine für Schleswig-Holstein und die Küstenländer enorm wichtige Botschaft: „Sofortprogramm zu Munitionsaltlasten im Meer ab 2022“!

Bettina Hagedorn: „Ich freue mich riesig, dass wir mit der Ampelkoalition in Berlin gegenüber Meeresschutzorganisationen, engagierten Wissenschaftlern, Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie besorgten Einheimischen und Touristen in unserer Region Wort halten. Die Diskussion um die sachgerechte Entsorgung von Munitionsaltlasten und die Sicherstellung von technischem Know-how durch die Unternehmen im Norden dauert bereits Jahre an. Bislang war die milliardenschwere Entsorgung zwischen Bund und Ländern ein ungelöstes Problem. Bereits am 4. August habe ich bei einer Großveranstaltung in Scharbeutz deutlich gemacht, dass im Haushalt 2021 leider kein Geld zur Verfügung gestellt werden kann, dass aber eine neue Bundesregierung im Bundeshaushalt 2022 zunächst 100 Millionen Euro für ein Sofortprogramm bereitstellen muss und ich mich mit ganzer Kraft dafür einsetzen werde. Genau so habe ich das bereits am 21. Oktober 2021 Bürgermeisterin Bettina Schäfer und Bürgermeister Jan Lindenau,  stellvertretend für die Kommunen entlang der Küste, schriftlich zugesichert.

Heute kann ich sagen: ‚Versprochen –
gehalten‘. Im Koalitionsvertrag heißt es wörtlich (S. 40): ‚Für die Bergung und Vernichtung von Munitionsaltlasten in der Nord- und Ostsee wird ein Sofortprogramm aufgelegt sowie ein Bund-Länderfonds für die mittel- und langfristige Bergung eingerichtet und solide finanziert.` Der neue Bundeshaushalt 2022 wird vermutlich im April verabschiedet und bis dahin müssen die Küstenländer ‚Farbe bekennen‘ und sich mit eigenen Landesmitteln an diesem Projekt solidarischen beteiligen, um das Leben von Mensch, Umwelt und Tier zu schützen.“ 

 Wiedereröffnung des Schleswiger Doms nach seiner Sanierung 

Dabei der damalige Ministerpräsident Torsten Albig mit Kirsten Eickhoff-Weber, der Landtagsvizepräsidentin (hinten), Beate Raudies und Birte Pauls (rechts).

Der damalige Chefhaushälter Johannes Kahrs nahm mit seinem Mann am Festgottesdienst teil (Fotos: Büro Hagedorn).

25.10.2021

 

Am 24.10.2021 um 14 Uhr ertönten die Glocken des Schleswiger Doms nach jahrelanger Renovierung das 1. Mal wieder – Gänsehaut-Moment! St. Petri wird nach vier Jahren Renovierungszeit bei „Bilderbuchwetter“ mit einem Festgottesdienst wieder eröffnet. Die Predigt hielt Bischof Gothart Magaard.

 

Ich erinnere mich gut, als der Haushaltsausschuss in Berlin vor vielen, vielen Jahren in seiner Bereinigungssitzung am 12.11.2015 über 8,5 Millionen Euro für diese Sanierung beschloss und damit den Anstoß für diese Grundinstandsetzung gab. Gut gemacht! Es ist eine große Freude, das Ergebnis nach zehn Jahren Vorbereitung und Umsetzung nun zu sehen!

 

Habe mich besonders gefreut, Johannes Kahrs wieder zu treffen, der als damaliger SPD-Chef-Haushälter in Berlin maßgeblich für die über 10 Millionen Euro Bundesmittel „gesorgt“ hat, die 50 Prozent der insgesamt 21 Millionen Euro öffentlicher Mittel bedeuteten. Die Ko-Finanzierung aus Landesmitteln hat der damalige SPD-Ministerpräsident Torsten Albig seinerzeit zugesagt – schön, dass auch er heute dabei war. Der Dom ist nun wirklich – innen wie außen – phantastisch geworden. Ein Besuch lohnt sich mehr denn je!  

 

Wofür die 21 Millionen Euro ausgegeben worden sind? In den Außenmauern des Doms wurden jede Menge Steine durch neue und der schädliche Mörtel ersetzt. Der Turm erhielt nicht nur ein neues Kupferdach, sondern an den Wänden selbst zum Schutz neue Kupferplatten. Nach der Sanierung strahlen nun auch die Fenster, der Brüggemann-Altar und die Marcussen-Orgel wie neu. Und das nicht nur wegen der völlig neuen Beleuchtung innen, sondern vor allem wegen der Arbeit der RestauratorInnen und HandwerkerInnen! Die erste Erwähnung des Doms ist von 1134 bekannt. Schleswig gehört zum Kreis Schleswig-Flensburg im Bundesland Schleswig-Holstein.

Der Dom ist für 21 Millionen Euro saniert worden. Der Turm ist mit Kupferblech "verstärkt" und neu gedeckt worden. Die Orgel hat eine Grundreinigung erhalten und der Altar wurde vom Staub der Jahrzehnte befreit. 

Gut zur Geltung kommt die Deckenmalerei. Die Mauern sind zum Teil großflächig erneuert worden. Die Mittel von Bund und Land haben diesem Kulturgut mehr Zukunft ermöglicht (Fotos: Büro Hagedorn). 

 

Wahlkreiskonferenz nominiert Sandra Redmann für die Landtagswahl 2022 

25.10.2021 

 

Am Freitagabend, 22.10.2021 wurde meine langjährige Freundin und SPD-Landtagskollegin Sandra Redmann aus Bad Schwartau nach 21 Jahren erfolgreicher Arbeit als Abgeordnete und Umweltexpertin im Kieler Landtag erneut mit – verdienten (!) – 100 Prozent Unterstützung der Delegierten für die Landtagswahl im Mai 2022 aufgestellt! 

 

Die Rede von Ralf Stegner an diesem Abend war nicht nur gewohnt politisch und launisch, sondern vor allem hoch-emotional und von ehrlicher Wertschätzung für Sandra getragen – danke dafür und Glückwunsch an Sandra! Ich freue mich auf den gemeinsamen Wahlkampf im Frühjahr! 

Kämpferin für Emanzipation feierte Geburtstag

Gisela Teuchert-Benker freute sich über die Münze "100 Jahre Frauenwahlrecht", die sie anlässlich ihres 75. Geburtstags von mir erhielt (Foto: Büro Hagedorn).

25.10.2021

Am Samstag, 23.10.2021 haben wir den 75. Geburtstag von unserer aufrechten Genossin Gisela Teuchert-Benker in netter Runde in Neustadt nachgefeiert. Ich freue mich, ihr als starke „Vorkämpferin“ der Emanzipation und Gleichstellung mit der 20-Euro-Silbermünze zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“ eine riesige Freude gemacht zu haben.

Dankeschön-Empfang mit über 100 Unterstützer*innen im Ameos in Neustadt – Slideshow und Impressionen

Dankeschön-Empfang Bettina Hagedorn in Neustadt/Holstein

18.10.2021

Ein fulminanter Wahlkampf liegt hinter uns. Mit über 90 Veranstaltungen während der heißen Phase des Wahlkampfes, war ich sieben Wochen lang mit meinen Unterstützer*innen zwischen Reinfeld und Fehmarn „non stop“ unterwegs. Das war ein voller Erfolg!

Noch zum Wahlkampfstart Anfang August lagen wir Sozialdemokrat*innen in allen Umfragen auf Platz 3 und haben dann gemeinsam mit unserem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz eine gewaltige Aufholjagd gestartet und – ihr wisst es – am 26. September in ganz Deutschland gewonnen! Wow, welch ein Erfolg für uns alle!

Grund zum Jubeln hatten wir insbesondere, weil wir in Schleswig-Holstein mit acht Direktmandaten endlich wieder stärkste Kraft geworden sind und im Wahlkreis 9, Ostholstein und Stormarn Nord, nach 2002 und 2005 mit deutlichem Vorsprung das Direktmandat erringen konnten. Wir können stolz sein, dass wir zwischen Reinfeld und Fehmarn das zweitbeste SPD-Ergebnis landesweit erzielt haben.

Das politische „Sahnehäubchen“ Direktmandat 

 

Für mich ist das Direktmandat das politische „Sahnehäubchen“ und etwas ganz Besonderes. Denn es beweist, dass die Menschen aus der eigenen Heimat einem persönlich das Vertrauen entgegenbringen. Diese Glaubwürdigkeit ist für mich das Wichtigste überhaupt und wird mir auch in meiner 6. Wahlperiode Ansporn sein und die Kraft geben, um das Beste für die Menschen und für unsere Region Ostholstein und Nordstorman herauszuholen. 


Dieses Vertrauen, euer Vertrauen in meine Arbeit, ist ganz klar ein Grund zum Feiern – und zum Danke sagen! Deshalb habe ich euch engagierte Ortsvereinsmitglieder, unermüdliche Jusos, begeisterte Wahlkampfunterstützer*innen und Sponsoren zur Dankesfeier mit Kaffee, Kuchen und Sektempfang am 16. Oktober 2021 in den Festsaal des AMEOS Klinikums Neustadt eingeladen. So konnten wir zusammen auf unser super Wahlergebnis anstoßen und unseren gemeinsamen Wahlerfolg feiern. Ohne euch wäre dieser Wahlkampf nicht geglückt. DANKE!

Zur Erinnerung haben wir euch die Slideshow zusammengestellt. Einfach auf das Bild klicken
(Es gelten Youtubes Datenschutzbestimmungen). 

Drohendes Aus für das Kurhaus "Baltic" - Solidarität mit den Beschäftigten! 

Kurhaus Baltic in Großenbrode droht das Aus

Klinikleiterin Birgit Kursawe und ihre Beschäftigten haben mir von der Situation vor Ort berichtet (Fotos: Büro Hagedorn).

04.10.2021

Am Montag, den 4. Oktober 2021, habe ich mich in Grossenbrode mit der Geschäftsführung und Belegschaft der Mutter-Vater-Kind-Kur-Einrichtung der AWO-Westphalen „Haus Baltic“ getroffen: Am 13. September platzte öffentlich dort „die Bombe“, dass ab Ende 2023 dort definitiv alle „Lichter ausgehen“ sollen. Ich habe sofort mit dem Geschäftsführer Hildebrandt der AWO- Westphalen Kontakt aufgenommen und meinem Unmut – auch wegen des "intransparenten Verfahrens" mit der Region und der AWO in SH – unmissverständlich Ausdruck verliehen. 

In dem Haus, das voll ausgelastet ist, wird seit Jahren speziell für Mütter und Familien mit Kindern mit Handicap oder Autismus eine hervorragend professionelle Arbeit geleistet, für die es bundesweit kaum vergleichbare Angebote gibt. Mit Corona ist der Bedarf der vielfach belasteten Familien deutlich gestiegen und die Platzangebote nehmen ab – DAS ist eine drängende gesellschaftliche Herausforderung! Ich glaube, dass weder der geplante Sundtunnel noch die Hinterlandanbindung zwingend das AUS des Haus Baltic zum Ende 2023 besiegeln müssen: Der Zeitplan dieser Baupläne ist realistisch weit entfernt. Das großartige Team der Beschäftigten und die Familien mit ihren Kindern verdienen eine Chance über 2023 hinaus, um in Grossenbrode „auftanken“ zu können, um einen Alternativstandort in Ostholstein für diese jungen Patient*innen zu finden. Ich stehe an der Seite der Beschäftigten und Familien!

Mitgliederkonferenz in Bad Schwartau: Ostholstein trifft Thomas Losse-Müller

Bettina Hagedorn, Sandra Redmann, Thomas Losse-Müller bei der SPD-Mitgliederkonferenz in Bad Schwartau
Daniel Böttcher dankt Angela Hüttmann für ihr beispielloses Engagement für die SPD Ostholstein

Mit Thomas Losse-Müller und Sandra Redmann in Bad Schwartau. Daniel Böttcher, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Bad Schwartau, dankt Angela Hüttmann für ihren beispiellosen Einsatz im Wahlkampf und als Stütze der Ortsvereine! (Fotos: Büro Hagedorn) 

02.10.2021 
 
Gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Bad Schwartau hat die SPD-Landtagsabgeordnete Sandra Redmann den designierten Spitzenkandidaten der SPD, Thomas Losse-Müller, zum Gespräch bei Kaffee und Kuchen in die Mensa des Gymnasiums am Mühlenberg eingeladen.  Und es war eine super Runde vor vollem Haus. Viele GenossInnen aus dem Kreis waren dabei. Thomas Losse-Müller stellte seine Ideen vor, im Anschluss gab es viele Fragen und Anregungen. Hauptthemen waren der Klimaschutz und die Digitalisierung. Und einen Neueintritt gab es nach der Veranstaltung auch. Ein gelungener Nachmittag. 

Landeskonferenz der SPD AG 60+ wählt neuen Vorstand

Die neue und alte Vorsitzende heißt Gerlinde Bötticher-Naudiet (Foto: Büro Hagedorn).

Mein langjähriger SPD- und Bundestagskollege Ralf Stegner sprach.

Fotos 2-7: Gerd Finke

01.10.2021

Die Landeskonferenz der AG 60plus Schleswig-Holstein wählte in Neumünster ihren neuen Vorsitz: Die Neue Vorsitzende heißt Gerlinde Bötticher-Naudiet, die das Amt bisher auch inne hatte. Ich hielt in guter Tradition ein Grußwort auf der Konferenz und freute mich, viele bekannte Gesichter wiederzusehen! 

Hagedorns Wahlkampfbus auf der Zielgeraden!

Bei über 90 Terminen in gut sieben Wochen als SPD-Kandidatin im Wahlkreis unterwegs

Fotos: Büro Hagedorn 

24.09.2021


Die SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein und Nordstormarn Bettina Hagedorn gibt noch einmal „Vollgas“ an den letzten Tagen vor der Bundestagswahl beim „Endspurt“ mit ihren Touren über die Verbraucher- und Wochenmärkte zwischen Fehmarn und Reinfeld, denn noch immer sind viele Wählerinnen und Wähler unentschieden. Gleichzeitig zieht sie Bilanz über einen engagierten langen Wahlkampf zwischen Reinfeld und Fehmarn:

„Als ich am 3. August den Wahlkampfbus vom Eutiner Autohaus Knoop übergeben bekommen habe, begann meine Wahlkampf-Tour, die mich in über sieben Wochen mit deutlich mehr als 4.000 km Fahrstrecke – meist selbst am Lenkrad – zwischen Reinfeld und Fehmarn auf mehr als 90 Veranstaltungen und Termine geführt hat. Mit dem Wahlkampfauftakt des SPD-Kreisverbandes am 14. August in Sagau fiel der Startschuss für eine enorm engagierte ‚Aufholjagd‘, bei der wir als SPD mit unserem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz Woche für Woche unsere Umfragewerte und damit die Stimmung in den Ortsvereinen verbessern konnten.

Wochenmarkt-Gespräche und Verteilaktionen

Bis zum 25. September werde ich allein auf 17 Wochenmärkten jeweils über drei Stunden gewesen sein, um überall mit den Menschen ins Gespräch zu kommen: unter dem ‚roten SPD-Schirm‘ meiner Ortsvereine war ich auf der Sonneninsel Fehmarn, in Bad Schwartau, Reinfeld und Neustadt sogar jeweils drei Mal auf den dortigen Wochenmärkten, ebenso war ich mehrfach in Eutin, Stockelsdorf, Oldenburg, Grömitz und Timmendorfer Strand. Seit vielen Jahren treffe ich persönlich besonders viele Menschen bei Verteilaktionen auf den Parkplätzen vor diversen Discountern zwischen Fehmarn und Reinfeld – dieses Mal waren es 28 Aktionen, mit denen ich unter anderem Ahrensbök, Heiligenhafen, Lensahn, Bosau, Pansdorf, Sereetz und Ratekau erreichte und überall meine ‚roten Baumwollbeutel‘ mit Info-Material verteilte: insgesamt über 6.000 Stück! Gleichzeitig habe ich 48 Veranstaltungen besucht bzw. selbst initiiert, wie den Besuch von Olaf Scholz im Hansa-Park oder die Lesungen mit meinem SPD-Bundestagskollegen Karamba Diaby in Bad Schwartau und Oldenburg, der persönlich immer wieder in seinem Wahlkreis Halle zur „Zielscheibe“ der rechten Szene bis hin zu Morddrohungen wurde und eine starke Stimme für die Demokratie im Bundestag ist.

Starkes Frauennetzwerk, Gespräche unter Nachbarn – Wie wird der Wahlabend?


Besonders gerne erinnere ich mich an meinen 9. ‚Ladies' Day‘ mit 60 Frauen im Hansa-Park am 27. August oder die Filmvorführungen von ‚Die Unbeugsamen‘ in Bad Schwartau und „First Line“ mit dem jungen Flüchtling aus Syrien Tarek Saad in Eutin. Gefreut habe ich mich auch wieder über die ‚Nachbarschaftsgespräche‘ in gemütlicher Atmosphäre wie in Kesdorf, Süsel oder Reinfeld, wo ich für den offenen Gedankenaustausch mit vielen Menschen stets ausreichend Zeit mitbringen kann und ihnen – getreu meinem Motto seit vielen Jahren ‚Stark im Handeln – nah bei den Menschen‘ – sehr persönlich begegne.“


Am Wahltag selbst, am Sonntag, 26. September, hofft Bettina Hagedorn auf gutes Wetter, damit sie sich mit der Familie im Garten von der Anspannung ablenken kann. Um 19:30 Uhr geht es dann ins „Kiek in“ in Kasseedorf, wo Bettina Hagedorn mit dem SPD-Ortsverein, dem dortigen Unterstützungsteam und der Büro-Crew die Wahlberichterstattung verfolgen und – hoffentlich – gemeinsam ein gutes Ergebnis feiern kann! Schon am 27. September geht es dann vormittags für Bettina Hagedorn wieder nach Berlin, denn bis zur Wahl einer neuen Regierung wird sie ihr Amt als Parlamentarische Staatssekretärin für Haushalt und Europa im Bundesfinanzministerium in jedem Fall weiter ausüben.

Zur Erinnerung an den Wahlabend haben wir euch die Slideshow zusammengestellt (es gelten Youtubes Datenschutzbestimmungen).

Im Endspurt der Wahlkampftour 2021

Das Wahlkampfauto bringt mich sicher von Fehmarn bis Reinfeld und zurück.  

Im Team macht es mehr Spaß: Verteilaktion in Stockelsdorf (Fotos: Büro Hagedorn). 

Bei gutem Wetter auf dem Burger Marktplatz (Fehmarn) in Aktion. 

Mit versierter Unterstützung in Ahrensbök aktiv. 

Wahlspot 

Bettina Hagedorn für Soziale Politik Für Dich in Berlin.
(Mit dem Klick aufs Video gelten die Datenschutz-Bestimmungen der SPD Schleswig-Holstein)

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Liebe Bürgerinnen und Bürger,


Die Bundestagswahl findet am 26.09.2021 statt! Sie wählen einen neuen Bundestag! 


Die SPD Schleswig-Holstein stellt bis zur Bundestagswahl einige Ihrer Kandidat*innen vor. Wer macht in Berlin #SozialePolitikFürDich? Hier mein Video: "Bettina Hagedorn| auf Platz 4 auf der Landesliste und Direktkandidatin im Wahlkreis Ostholstein – Stormarn Nord".

Wir brauchen mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland, deshalb bitte ich Sie, am 26. September mit der Erst- und Zweitstimme die SPD zu wählen.

Im Endspurt der Wahlkampftour: Verteilaktion im Südkreis

Auf Verteilaktion in Stockelsdorf mit Jens, Michael und Ralf vor Ort. Bürgermeisterin Julia Samtleben guckt vorbei (Fotos: Büro Hagedorn)

23.09.2021

Heute wieder Verteilaktionen im Südkreis: gestern noch im T-Shirt bei Sonnenschein, heute leider bei Sturm in der Regenjacke, schon ab 7:30 Uhr vor der Berufsschule in Bad Schwartau (danke für deine Unterstützung, Quintus!). Danach auf dem großen Parkplatz im Zentrum Bad Schwartaus  bei Aldi und Edeka mit tatkräftiger Hilfe von Karen und Uwe. Dann in Stockelsdorf bei Famila mit dem tollen Ortsvereinsteam mit Jens, Michael und Ralf, wo auch die Bürgermeisterin Julia Samtleben vorbeischaute. Und dann: Ahrensbök (danke Gudrun und Günter!) leider bei Regen. Noch zwei Tage. Am Freitag bin ich wieder gut drei Stunden auf dem Wochenmarkt in Neustadt anzutreffen! 

Im Endspurt der Wahlkampftour: Auf dem Wochenmarkt auf Fehmarn

Auf dem Wochenmarkt auf Fehmarn.

Unterm "Kleiderbügel" über dem Sund.

Blick auf den Sund (Fotos: Büro Hagedorn).

22.09.2021

Heute wieder ab 9 Uhr auf dem Wochenmarkt in Burg auf Fehmarn mit toller Unterstützung des Ortsvereins! Gestern Verteilaktionen bei den Discountern in Neustadt, vorgestern in Eutin und jetzt über den „Kleiderbügel“ nach Heiligenhafen zu Edeka Jens und danach Verteilaktionen in Oldenburg bis heute Abend …. Endspurt!

Auf dem Wochenmarkt in Reinfeld und auch in Sereetz

Mit meinem Unterstützungsteam auf dem Wochenmarkt in Reinfeld und auf Verteilaktion mit den Jusos unterwegs in Sereetz (Fotos: Büro Hagedorn). 

17.09.2021

Am Freitag, 17.09.2021, war ich schon das dritte Mal seit Mitte August – wieder drei Stunden auf dem Wochenmarkt in Reinfeld. Und danach viele Stunden vor verschiedenen Discountern in Sereetz. Überall werde ich von meinen hoch motivierten Genossinnen und Genossen super unterstützt – und natürlich auch von den Jusos! Ich danke euch allen dafür – DAS macht einfach Spaß!!!

Kinoabend mit Tarek Saad im Binchen Kino Eutin: "First Line"

Beim Filmabend mit Tarek Saad sind auch Christoph Gehl und Regina Poersch dabei.

Fotos: Büro Hagedorn

Tarek Saad 2018 bei seinem Praktikum bei mir im Deutschen Bundestag.

17.09.2021

Am Donnerstag, 16.09.2021, habe ich gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Eutin den Film „First Line“ über den jungen Tarek Saad gezeigt, der 2014 als Flüchtling aus Syrien nach Schleswig-Holstein kam. Ein beeindruckender Film, ein bewegendes Schicksal und ein starker junger Mann. Ich habe mich wahnsinnig über das Wiedersehen mit Tarek Saad gefreut, der im September 2018 ein mehrwöchiges Praktikum in meinem Berliner Büro gemacht hat. Tarek hat heute die deutsche Staatsbürgerschaft und darf am 26. September das 1. Mal wählen  – für ihn eine unbändige Freude, weil er für unsere Demokratie und die damit verbundene Freiheit „brennt“. Die zupackende, hoffnungsstiftende Ausstrahlung von Tarek Saad ist absolut beeindruckend.

Tarek Saad machte im September 2018 ein fünfwöchiges Praktikum in meinem Berliner Büro.  Es war für mich und mein Berliner Büro-Team eine große Freude, mit Tarek einem so begeisterungsfähigen und engagierten jungen Mann fünf Wochen in unserem Büro einen tiefen Blick ‚hinter die Kulissen‘ des Parlamentsbetriebes bieten zu können. Es ist wirklich bemerkenswert, wie Tarek seit seiner Ankunft in Schleswig-Holstein 2014 nicht nur jede sprachliche Barriere brillant bewältigt hat, sondern sich gleichzeitig für unsere Gesellschaft und andere Geflüchtete mit ganzer Kraft engagiert. Seit Dezember 2015 arbeitet er in der Flüchtlingshilfe als Sprachmittler, seit 2017 bis heute im Jugendamt in Kiel und zusätzlich für den Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V. Er hat Praktika absolviert in einem Kindergarten, in der SPD-Landtagsfraktion in Kiel, bei der Bürgermeisterin in Felde, bei Ministerpräsident Torsten Albig und jetzt im Bundestag, und jobbte damals gleichzeitig beim Brötchenverkauf einer großen Handelskette.  Mit voller Energie will er alles über unsere  Demokratie und den Parlamentarismus lernen und vergisst dabei nie vor dem Hintergrund seiner eigenen Fluchterfahrungen, anderen Geflüchteten die Unterstützung und Hilfe zu geben, die er selbst erfahren hat und die ihn hier haben eine neue Heimat finden lassen.  


Der Film „FIRST LINE“ erzählt die Geschichte von Tarek Saad als Geflüchtetem aus Syrien.  Tarek kam 2014 mit Anfang zwanzig nach Deutschland. Das Ankommen in einem fremden Land konfrontierte ihn mit zahlreichen neuen Erfahrungen. Der Neuanfang bringt ihn zur Politik. Er engagiert sich und setzt sich aktiv mit seinen neuen Möglichkeiten in einem demokratischen Parteiensystem auseinander. Er will mitdiskutieren, Demokratie ausleben. Durch seine Erfahrungen von Krieg und Flucht bringt er eine andere Perspektive in die schleswig-holsteinische Politik, die er aktiv versucht mitzugestalten. Dabei wird ihm der eine oder andere Stein in den Weg gelegt und er muss für seine Werte und Ideen eintreten. Was könnte besser an einem Donnerstagabend angesichts der anstehenden Bundestagswahl zur Anregung der politischen Diskussion passen? 

Verteilaktion in Ahrensbök

Mit Charlotte Krowke und Gudrun Ott auf Verteilaktion in Ahrensbök (Fotos: Büro Hagedorn).

16.09.2021

Am Donnerstag, 16.09.2021, war ich gut drei Stunden in Ahrensbök mit Charlotte Krowke und Gudrun Ott auf Verteilaktion vor diversen Discountern unterwegs  – danke an Alle für die tolle Unterstützung! Es ist unglaublich wie positiv die Menschen überall und täglich auf unser Info-Material reagieren und uns ihre Unterstützung zusichern.

Verteilaktion in Stockelsdorf

Gute Laune in Stockelsdorf.

Fotos: Büro Hagedorn

16.09.2021

Am Donnerstag, 16.09.2021, war ich gut drei Stunden in Stockelsdorf am Rathausmarkt – danke an Michael Jarre, Jens Andermann und Karl Tretau für die tolle Unterstützung! Es ist unglaublich wie positiv die Menschen überall und täglich auf unser Info-Material reagieren und uns ihre Unterstützung zusichern. Noch 10 Tage „volle Pulle“ Wahlkampf, damit aus der guten Stimmung auch STIMMEN werden! 

Hofgespräch bei Bioland auf Fehmarn zum Thema Ökolandbau

Foto: Bioland e. V. (Svende Fischer)


13.09.2021

Am Montag, 13.09.2021, war ich auf Einladung von Bioland  e.V.  zwei Stunden zum Gespräch mit Vertretern von Bioland in Wallnau/Fehmarn, um mich über unsere Positionen zur ökologischen Landwirtschaft, zur Vermarktung und zum Beitrag des Ökolandbaus zum Klimaschutz auszutauschen. Ein großartiges Gespräch, an dem neben Landwirt Olaf Tretow aus Westerau und dem Bioland-Vorstand Dr. Peter Boyens auch Geschäftsführerin Annette Stünke und viele junge Leute, die ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) beim NABU machen, teilnahmen. Den Gedankenaustausch wollen wir schon bald  (nach den Koalitionsverhandlungen) fortsetzen. Danke für dieses gute Gespräch!

(Es gelten Youtubes Datenschutzbedingungen)

Fotos: Bioland e. V. (Svende Fischer)

Scheckübergabe in Höhe von 800 € an den Förderverein Hospiz Wagrien-Fehmarn  

Foto: Büro Hagedorn


13.09.2021

Am Montag, 13.09.2021, habe ich von 11 bis 13 Uhr beim „EDEKA Jens“ auf Fehmarn für einen guten Zweck  abkassiert sowie mich mit dem Inhaber Reimer Jens über die aktuellen Herausforderungen seiner EDEKA-Märkte ausgetauscht.
Ich habe mir die Spende für die Hospiz-Initiative Wagrien-Fehmarn e.V. gewünscht: die von mir „abkassierten“ gut 285 € hat Herr Jens auf 500,00 Euro aufgestockt und ich auf 800,00 Euro. Der Hospiz-Verein wurde durch Annette Musial  vertreten  und die Freude war über diese 800 Euro groß. Gut angelegtes Geld – tolle Initiative!


Der Förderverein Hospiz Wagrien-Fehmarn setzt sich dafür ein, dass in Oldenburg ein Hospiz errichtet wird. Mit der Edeka-Kassenaktion möchte ich die Arbeit des Hospizes unterstützen, damit gerade im ländlichen Raum die Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden verbessert werden kann. Ein Sterben in Würde und die Situation von Menschen am Lebensende und ihren An-und Zugehörigen wertschätzend und respektvoll mitzugestalten, liegt mir sehr am Herzen. Um dieses Hospiz zu realisieren, sind noch erhebliche finanzielle Mittel erforderlich. Damit ist ein erster Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Für den guten Zweck an der Kasse in Aktion

Beim Kassieren im Edeka-Jens-Markt in Burg auf Fehmarn. Die Spenden erhält der Förderverein Hospiz Wagrien-Fehmarn (Foto: SPD Fehmarn). 

Auf dem Wochenmarkt in Oldenburg

Erfolgreiche Aktion auf dem Wochenmarkt Oldenburg (Fotos: Büro Hagedorn).

11.09.2021

Am 11.09.2021 waren wir drei Stunden lang mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt in Oldenburg vertreten – danke für die großartige Unterstützung und es hat wieder riesigen Spaß gemacht – danke !

Auf dem Wochenmarkt Neustadt

Auf Verteilaktion in Neustadt.

Fotos: Büro Hagedorn 

Jede Aktion wird gut vorbereitet.

10.09.2021

Am 10.09.2021 haben wir über drei Stunden auf dem Marktplatz in Neustadt und später genauso lange auf den Parkplätzen der Discounter an der Sierksdorfer Straße in Neustadt unsere roten Taschen mit Info-Material verteilt – hat bei trockenem Wetter wieder riesigen Spaß gemacht – danke auch an Andreas Kunz für die tolle Unterstützung! Derweil halfen Burkhard und Birgit Steingräber-Klinke in Eutin stundenlang beim „Packen“ der Taschen fürs Wochenende – danke auch für diese Team-Arbeit, bei der so viele freiwillig helfen! Gewinnen können wir NUR gemeinsam! 

33.336 Euro für das AWO Kinderhaus Malente zur Förderung als „Sprach-Kita“! 

Foto: studio kohlmeier berlin


10.09.2021

Im Rahmen des Aktionsprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ werden bundesweit 1.000 weitere zusätzliche Fachkräfte in Sprach-Kitas gefördert. Insgesamt gibt es 100 Millionen Euro bundesweit „on Top“ für das erfolgreiche Programm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Davon gehen 33.336 Euro an das AWO Kinderhaus Malente. Mit dem AWO Kinderhaus wird bereits eine weitere Kita in Malente als Sprach-Kita vom Bund gefördert. Im März dieses Jahres kam der Förderbescheid für den Kindergarten Pusteblume.

Das ist eine tolle Nachricht für das AWO Kinderhaus Malente. Fakt ist: Die SPD hat gerade die von der Krise hart getroffenen Kinder fest im Blick. Das zeigt die Aufstockung um 100 Millionen Euro aus dem SPD-geführten Bundesfamilienministerium einmal mehr. Ganz besonders freue ich mich, dass dadurch nun bereits zwei Kitas in der Gemeinde Malente von dem erfolgreichen Bundesprogramm der Sprach-Kitas profitieren können: Im März wurde bereits der Kindergarten Pusteblume zur Sprach-Kita. Dieses tolle und wichtige Programm macht den hohen Stellenwert guter sprachlicher Bildung bei der Kinderbetreuung in Bad Malente deutlich. Unsere Kleinsten werden somit auch während der Corona-Krise gut begleitet. Denn: Sprache ist Voraussetzung für frühkindliche Bildung und den gesamten späteren Bildungserfolg. Von September 2021 bis Ende 2022 stehen dem AWO Kinderhaus Malente Mittel in Höhe von 33.336 Euro zur Verfügung, um direkt Kinder mit besonderem sprachlichen Förderbedarf zu unterstützen.

Mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ fördert das Bundesfamilienministerium seit 2016 gezielt die Entwicklung der sprachlichen Bildung in der Kindertagesbetreuung. Schwerpunkte sind dabei die alltagsintegrierte sprachliche Bildung der Kinder, eine inklusive Pädagogik und eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Familien. Mit der erneuten bundesweiten Aufstockung um 100 Millionen Euro können bis zu 1.000 neue zusätzliche Fachkräfte für sprachliche Bildung in Kitas gefördert werden. Außerdem bekommen die Sprach-Kitas finanzielle Zuschüsse für Lernmaterialien, zusätzliche pädagogische Angebote oder auch für den Einsatz von digitalen Medien in der Bildung.

Zu Gast beim Geschäftsführer David Depenau im Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand

Bei Geschäftsführer David Depenau

Mit dem E-Caddy führte mich David Depenau über das Gelände.

Fotos: Büro Hagedorn

08.09.2021

Am 8. September war ich als Gast von Geschäftsführer David Depenau im Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand. Die zweistündige Besichtigungstour im Elektro-Caddy über das großräumige Gelände mit allen Außenanlagen von der Fußball-Golfanlage für die ganze Familie, vom großzügigen Freigelände der handzahmen Rehe bis zur Wasserski-Anlage, dem Pferdehof, und – natürlich – dem attraktiven Strandbereich endete im neuen Wellness-Bereich des Hotels sowie im neuen American-Diners-Restaurant beim Spaßbad und im Dschungel-Land mit der Attraktion des Mario-Götze-Tors von der Fußball-Weltmeisterschaft in Rio. Ich war gleichermaßen beeindruckt und begeistert.

Als Mutter von drei längst erwachsenen Söhnen und Oma von mehreren Enkelkindern ist die Ferienanlage Weissenhäuser Strand mir natürlich von unzähligen Familienausflügen in das ‚Badeparadies‘ und das ‚Dschungel-Land‘ bestens bekannt. Aber es war jetzt beeindruckend zu erleben, welche großartige Bandbreite an Attraktionen den hunderttausenden Hotel- und Feriengästen mit ihren Kindern ganzjährig geboten wird, die die Popularität dieses Ferienparks ausmachen. Die zweistündige Besichtigungstour mit dem Caddy über das riesige Gelände mit Geschäftsführer David Depenau bot mir nicht nur viele Einblicke, sondern gab auch die Gelegenheit für einen sehr intensiven Gedankenaustausch. Dabei ging es insbesondere um die aktuellen Herausforderungen wie den Fachkräftemangel, der sich im Zuge der Corona Pandemie noch einmal verschärft hat. Aber auch die finanziellen Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten der Freizeitanlage waren ein wichtiger Teil des Gesprächs. 

 Als großer Arbeitgeber und Wirtschaftsmotor für Ostholstein prägt diese herausragende Ferienanlage mit etwa 1.000 Ferienwohnungen und einem ****Strandhotel unsere Region massiv. Ich bin froh, dass Finanzminister Olaf Scholz – auch in seiner Rolle als Kanzlerkandidat –  sich bereits am 7. September in der ARD-Sendung Wahlarena auf die Frage eines Gastronomen dafür ausgesprochen hat, dass die in der Corona-Pandemie beschlossene und bis Ende 2022 befristete Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie aus seiner Sicht auf Dauer beibehalten werden sollte. Mit dieser Ankündigung hatte Olaf Scholz bereits eine der Forderungen positiv beantwortet, die David Depenau mir als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium für die Zeit nach der Bundestagswahl mit auf die ‚To-Do-Liste‘ und mit auf den Weg geben wollte. Großes Problem gerade durch die Corona-Krise: viele Beschäftigte der Tourismusbranche und Gastronomie kehrten ihrer Branche den Rücken und kehren jetzt nicht alle zurück, weil sie in anderen Branchen sichere Arbeitsplätze mit freien Wochenenden gefunden haben. Klar ist: allein höhere Löhne reichen nicht aus, um die Jobs in dieser Dienstleistungsbranche attraktiver zu machen. Aber höhere und faire Löhne sind ganz sicher die Voraussetzung dafür dass die Gesellschaft stärker würdigt, dass alle Beschäftigten in dieser Branche die Voraussetzung dafür sind, dass wir unsere Freizeit unbeschwert genießen können – und das muss uns darum auch etwas mehr wert sein. Denn die Work-Life-Balance ist für alle Beschäftigten in dieser Dienstleistungsbranche nur schwierig herzustellen, weil sie immer arbeiten müssen, wenn andere frei haben. 

Die Mehrwertsteuer auf Speisen in Restaurants, Cafés und ähnlichen Betrieben war wegen der Belastungen der Branche durch die Corona-Eindämmungsmaßnahmen zum 1. Juli 2020 von 19 auf sieben Prozent gesenkt worden. Zunächst sollte dies nur ein Jahr lang gelten, später wurde eine Verlängerung bis Ende 2022 beschlossen. 

Im Gespräch mit Geschäftsführer David Depenau (Fotos: Büro Hagedorn).

Auf dem Wochenmarkt auf Fehmarn

Mit dem SPD-Ortsverein Fehmarn auf dem Wochenmarkt (Fotos: Büro Hagedorn). 

08.09.2021

Am 8. September war ich ab 9:30 Uhr drei Stunden mit einem Info-Stand auf dem Burger Marktplatz mit tatkräftiger Unterstützung des Fehmaraner Ortsvereins. Es lief wieder richtig super! 
Nach drei Stunden Wochenmarktstand auf Fehmarn kleine Mittagsstärkung im Café Traube in Burg – schön idyllisch, leckere hausgemachte Tomatensuppe und dazu: „Olaf-Schorle“ aus Hamburg. Mit diesem Produkt wird die Arbeit mit Menschen unterstützt, die es schwer am Arbeitsmarkt haben. 

Kinomatinée im Movie Star in Bad Schwartau: "Die Unbeugsamen"

Die Powerfrauen bei der Kinomatinée im Movie Star in Bad Schwartau (Foto: Büro Hagedorn).


06.09.2021

Am 5. September fand ab 11:30 Uhr die großartige Kinomatinée im Movie Star in Bad Schwartau mit über 60 Interessierten zum fantastischen Film „Die Unbeugsamen“ von Torsten Körner statt, der den harten überparteilichen Kampf starker Politikerinnen in den 50er-, 60er-, 70er- und 80er-Jahren um Gleichberechtigung und Einfluss trotz massiver Diskriminierung dokumentiert. Welch ein Mut, welch eine Kraft! Wünsche mir diesen Film eigentlich in allen Schulklassen! Unbedingt hingehen! 

Im Kino mit dabei auch unsere Landtagsabgeordnete Sandra Redmann (Fotos: Büro Hagedorn).

Wahlkampf auf dem Wochenmarkt Eutin

Mit den Jusos in Eutin unterwegs.

Fotos: Büro Hagedorn

Mit Christoph Gehl, Ortsvereinsvorsitzender und SPD-Stadtvertreter Klaus Kibbel. 

06.09.2021

Am 4. September war ich wieder ab 9 Uhr viele Stunden auf dem Wochenmarkt in Eutin und auf den Discounter-Parkplätzen in Bad Malente mit tatkräftiger Unterstützung meiner tollen Ortsvereine, die hoch motiviert sind – gute Laune überall!

Besuch der Firma LANGER & DREYER GmbH in Reinfeld

 Bei der Firma LANGER & DREYER GmbH in Reinfeld (Fotos: Büro Hagedorn) 

 

06.09.2021

Am 3. September war ich von 9 bis 22 Uhr in Reinfeld: zuerst 3,5 Stunden schon zum zweiten Mal mit der Unterstützung meines SPD-Ortsvereins auf dem Reinfelder Wochenmarkt, dann Gast der Firma Langer & Dreyer, die als Heizungs- und Sanitärbetrieb in Familientradition 30 Mitarbeiter beschäftigen und acht Azubis ausbilden, die ihre Fahrzeugflotte auf Elektro-Antrieb umgestellt haben und zudem mit Solarenergie ihre Firmenwagen „speisen“ –  wow! Welch ein großartiger Handwerksbetrieb mit Vorbildcharakter! Danach Verteilaktionen auf den Discounter-Parkplätzen von Lidl, Famila und Aldi und ab 18:30 Uhr ein tolles „Nachbarschaftsgespräch“ am idyllischen See bei bestem Wetter mit vielen bunt gemischten Gästen aller Generationen und großartigen Gesprächen. 

Im Wahlkampf unterwegs in Reinfeld

Vor dem Famila-Parkplatz in Reinfeld mit Jonathan Braun und Pia Dietz von den Jusos Stormarn (Fotos: Büro Hagedorn).

 

06.09.2021

Am 3. September war ich mit den Jusos Stormarn auf Verteilaktion vor dem Discounter Lidl und später vor dem Famila-Parkplatz in Reinfeld. Mein Berliner Werkstudent, Laurence Gorodiski, der mich während des Wahlkampfes ehrenamtlich begleitet, sowie Pia und Jonathan von den Jusos. Es macht so viel Spaß mit so vielen begeisterten jungen Leuten im Wahlkampf unterwegs zu sein! 

Baustellenbesichtigung am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Oldenburg/Holstein

Mit Bürgermeister Jörg Saba, dem Architekten Torsten Ewers, dem Fraktionsvorsitzenden der SPD-Oldenburg, Klaus Zorndt und Vertretern der Stadtverwaltung (Fotos: Büro Hagedorn).

03.09.2021


Nach einer über 2-stündigen „Verteilaktion“ mit meinen „roten Taschen“ auf den Discounter-Märkten in Oldenburg blieb am 2. September ab 17:30 Uhr noch Zeit für eine Baustellenbesichtigung des Künftigen „Kultur-Saals“ samt Aula bzw. Mensa am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium mit Bürgermeister Jörg Saba, wo er von seinem Bauamt und SPD-Vertretern aus der Stadtvertretung verstärkt wurde. Es ist 2017 gelungen, über 750.000 Euro Bundesförderung für dieses zukunftsweisende Projekt zu „organisieren“: sehr gut angelegtes Geld! Freue mich schon auf die Einweihung in dem imposanten „Theater- und Konzertsaal“!


Mit dem Schulcampus-Projekt wird die Stadt Oldenburg in den nächsten 10 Jahren ca. 60 Mio. Euro investieren, um den Kindern und Jugendlichen optimale Chancen auf Bildung und soziales Miteinander zu garantieren. Chapeau!!!  Ich habe hohen Respekt vor dem Mut der Mehrheit der Stadtvertretung in Oldenburg und bin sicher: DAS geht genau in die richtige Richtung! Mit der Zusage von 3 Mio. Euro vom Bund für die zukunftsweisende geplante 4-Feld-Halle ist ein erster Schritt hin zum attraktiven Bildungscampus für Oldenburg getan! 

Beim Sichten der Baupläne und Kostenlisten für den Schulcampus und den Kultursaal (Fotos: Büro Hagedorn). 

In guter Tradition: Besuch der Gemeinnützigen Werkstätten in Oldenburg/Holstein

Mit Helga Poppe vom AWO-Landesverband Schleswig-Holstein e. V., SPD-Kreistagsabgeordneter Annette Schlichter-Schenck und Vorsitzendem der SPD Oldenburg Lennart Maaß vor dem "Talent-Haus" (Foto: Büro Hagedorn). 


 03.09.2021


Am 2. September 2021 war ich zusammen mit dem Vorsitzenden der SPD Oldenburg Lennart Maaß, dem Fraktionsvorsitzenden Klaus Zorndt, der Kreistagsabgeordneten Annette Schlichter-Schenck zu Gast bei dem Geschäftsführer des gemeinnützigen Unternehmens „die Ostholsteiner“ Uwe Hengst für die Werkstätten für angepasste Arbeit in Oldenburg.

Während dem 45-minütigen Gespräch im großen Salon ging es vor allem um die Herausforderungen der Gemeinnützigen Werkstätten während der Corona-Pandemie, um die Weiterentwicklung der Projekte sowie um die Zukunft der Teilhabe für Menschen mit Behinderungen, die immens unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie gelitten haben. Wie immer haben wir meinen erneuten Besuch in den Werkstätten traditionell mit einer Stippvisite im großartigen ‚Talente-Haus‘ beendet und angesichts des wunderbaren Angebotes an handwerklichen Geschenkartikeln konnte es nicht ausbleiben, dass ich den ‚Werkstätten-Shop‘ wieder mit vollen Einkaufstüten verließ. Ich kann allen nur einen Besuch dringend ans Herz legen! 

Toller Wahlkampftag mit einem besonderen Autogramm in Grömitz 

Das frisch entwickelte Erinnerungsfoto ist zum Autogramm geworden.

Fotos: Büro Hagedorn

03.09.2021


Ein toller Wahlkampf-Tag in Ostholstein, der am 2. September von 10 bis 12:30 Uhr auf dem Wochenmarkt in Grömitz mit der geballten Unterstützung des SPD-Ortsvereins startete – wie seit Wochen überall mit sehr freundlicher Resonanz durch alle Besucher. Sabine Buttkus kam extra in ihrer Mittagspause für ein Foto vorbei, das sie flugs im Drogeriemarkt ausdrucken und von mir signieren ließ. Eine Geste, die mich total berührt hat! Wahlkampf macht mir echt Spaß! 

Mit Genossen auf dem Wochenmarkt in Grömitz (Fotos: Büro Hagedorn).

20. Jubiläum der KZ-Gedenkstätte Ahrensbök

Monika Metzner-Zinßmeister (links ), Sandra Redman und Ingaburgh Klatt (rechts, Foto: Büro Hagedorn)


02.09.2021 


Welch ein wunderbares 20. Jubiläum der KZ-Gedenkstätte Ahrensbök – nicht ganz zufällig am 1. September, am Gedenktag zum Einmarsch der Deutschen in Polen vor über 80 Jahren. Das eigentliche Jubiläum fand  – im kleinsten Kreis wegen Corona – schon am 8. Mai 2021 (also zum Jubeltag des Kriegsendes!) statt, wo ich auch dabei sein durfte.

In den beiden Talk-Runden mit einerseits den Gründungs-Oldies um Barbara Brass  wie auch den Jugendlichen, die heute die Zukunft der Gedenkstätte lebendig und hoffnungsfroh  gestalten wollen, wurde mehr als deutlich, welchen Enthusiasmus und welches Stehvermögen die „Gründungsmütter“, wie stellvertretend Monika Metzner-Zinßmeister und Ingaburgh Klatt, beweisen mussten, um diese Gedenkstätte gesellschaftlich durchzusetzen: mit einer ambitionierten Zeitzeugen-Arbeit, mit wissenschaftlicher Professionalität von u. a. Jörg Wollenweber und mit einer 10-jährigen Tradition internationaler Jugendlager der Aktion Sühnezeichen und Frieden. Wow!

Herzlichen Glückwunsch für dieses Engagement – ich bin glücklich, dass ich dabei seit 2008 tatkräftig mithelfen durfte!!!

Fotos: Büro Hagedorn

Ein gelungenes Wiedersehen: Der 9. Ladies' Day in Sierksdorf

Foto: Lars Dankert


27.08.2021

Nach der Corona-bedingten Pause konnte dieses Jahr endlich – unter Einhaltung der Hygieneregeln – der 9. „Ladies‘ Day“ am 27. August 2021 stattfinden. Die „Chefin“ des HANSA-PARKs Claudia Leicht ermöglichte es nun schon zum vierten Mal, den „Ladies‘ Day“ in der großartigen Atmosphäre dieses herrlichen Freizeitparks am Meer zu gestalten, damit er – nach der Absage 2020 wegen Corona – 2021 trotz aller Hygiene-Auflagen überhaupt wieder „Open-Air“ stattfinden konnte. Der HANSA-PARK wurde bei der Organisation unterstützt von Inka Kielhorn und ihrem Team im Bugenhagen-Werk in Timmendorfer Strand, die gerne schon 2020 unsere Gastgeber gewesen wären – aber in einem schulischen Zentrum ist eine solche Veranstaltung natürlich während einer Pandemie gänzlich unmöglich. Ich bin sehr glücklich, dass der „Ladies' Day“ in diesem Jahr – wenn auch unter neuen Rahmenbedingungen – stattfinden konnte. Lesen Sie mehr über den 9. Ladies' Day.

Talk in Bosau mit Birgit Steingräber-Klinke

Im Gasthaus "Zum Frohsinn" mit vielen tollen Gästen (Fotos: Büro Hagedorn)

27.08.2021

Am 26. August war ich mit vielen spannenden Gästen beim traditionellen Bosau-Talk mit Birgit Steingräber Klinke. Der Talk in Bosau war ein voller Erfolg. Alle Zuhörer*innen hörten den Talkgästen  gespannt zu. Der Saal im Gasthaus "Zum Frohsinn" war voll. Gäste waren: Alexander Damm, der mit der Jugendfeuerwehr und anderen Organisationen das Fluthilfe-Camp organisiert hat, Eberhard Rauch, der ehrenamtliche Bürgermeister der Großflächengemeinde, Hörbie Schmidt, der Musiker, der sich für Inklusionsprojekte einsetzt und Julia Voigt, die auch einen Karnevalumzug durch Ihren örtlichen Edeka-Markt macht. Es war ein toller Abend mit spannenden Gesprächen! 

In guter Tradition: Bettina Hagedorn besucht die Reederei Scandlines

Fotos: Büro Hagedorn


24.08.2021

Am 24. August 2021 – wie exakt ein Jahr zuvor – war Bettina Hagedorn zusammen mit der SPD-Landtagsabgeordneten Kerstin Metzner sowie mit Jörg Weber, SPD-Bürgermeister von Fehmarn, zu Gast bei der Reederei „Scandlines“. Während der Überfahrt von Puttgarden nach Rødby und zurück ging es vor allem um aktuelle Projekte und Herausforderungen der Reederei: insbesondere um die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie, die Auswirkungen der Corona-Pandemie und das „Dauerbrenner“-Thema der Festen Fehmarnbeltquerung. Für den Geschäftsführer von „Scandlines“, Søren Poulsgaard Jensen, war dieses Treffen nicht nur ein inhaltlicher Austausch, sondern auch seine „Abschiedsfahrt“ nach mehr als 10 Jahren konstruktiver Zusammenarbeit. Bettina Hagedorn, Bundestagsabgeordnete von Ostholstein und Nordstormarn, freute sich, dass diese Fahrt gemeinsam mit ihr stattfand:

 

„Die letzten 10 Jahre lernte ich Søren Poulsgaard Jensen als verlässlichen Partner im Kampf gegen die Feste Fehmarnbeltquerung und als innovativen Arbeitgeber in Ostholstein kennen und schätzen. Denn: Während meines langjährigen Engagements gegen die Pläne zur Festen Fehmarnbeltquerung habe ich stets nicht nur die enormen Risiken klar und deutlich benannt. Ich habe immer auch auf die – bereits bestehenden – Alternativen zu diesem Mammutprojekt hingewiesen. Zu diesen Alternativen gehören die innovativen und umweltfreundlichen Konzepte des Fährbetriebs Scandlines, die ehrgeizig weiter entwickelt werden und im Kampf gegen den Klimawandel glaubwürdig Zukunftsinvestitionen voranbringen sollen. Gleichzeitig garantiert der Fährbetrieb Scandlines für mehr als 600 Beschäftigte – allein auf Fehmarn – sichere Arbeitsplätze.  Gleichzeitig hat Scandlines schon mit Beginn der Pandemie 2020 das Kurzarbeitergeld für seine Beschäftigten bis heute auf 100 Prozent aufstockt – vorbildlich! Durch die bestehenden Lockerungen konnten – glücklicher weise – viele Mitarbeiter mittlerweile aus der Kurzarbeit zurückgeholt werden.“

Nach mehr als zehn erfolgreichen Jahren an der Spitze von Scandlines hat Søren Poulsgaard Jensen dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass für ihn der Zeitpunkt gekommen sei, den Staffelstab an seinen Nachfolger Carsten Nørland am 1. September 2021 weiterzugeben. In den letzten 10 Jahren hat Søren Poulsgaard Jensen hervorragende Arbeit für Scandlines grade im Bereich ‚grüner Infrastrukur‘ erreicht und damit in Skandinavien und Europa neue Maßstäbe gesetzt. Das Unternehmen ist damit stark für die Zukunft positioniert und die neuen Antriebe auf den vier Hybridfähren der Route Puttgarden-Rødby sind ein Aushängeschild.


Hagedorn weiter: „Ich bin begeistert zu hören, dass die 5. Fähre auf dieser Route für den Güterverkehr durch  Scandlines zeitnah als erstes durch eine Zero-Emission-Ferry ersetzt werden soll. Diese Zukunftsinvestition wird die bisherigen Investitionen in die vier Hybridfähren auf der Strecke sinnvoll ergänzen, weil dadurch CO2-Emmssionen verringert, das maritime Leben in der Fehmarnbelt Region geschützt und Unterwasserschall und Emissionen zu Lasten des empfindlichen Lebens in der Ostsee reduziert werden. Diese moderne Fährgeneration bietet also eine zuverlässige, grüne und wirtschaftlich attraktive Alternative zum geplanten Fehmarnbelttunnel und zeigt – mal wieder – wie unnötig dieser Tunnel eigentlich ist! Der Gedankenaustausch mit CEO Søren Poulsgaard-Jensen und dem Manager für ‚Special Projects‘ in Deutschland Marko Möller, war – wie immer – informativ und konstruktiv. In unserer Skepsis gegenüber der wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit einer Festen Fehmarnbeltquerung waren wir uns ohnehin immer einig. Fakt ist: Bisher wurde weder die Notwendigkeit der Beltquerung nachgewiesen noch deren wirtschaftlicher Betrieb gesichert – hier besteht bei uns seit Jahren absolute Einigkeit. Auch wenn ich Søren Poulsgaard Jensens Engagement nicht missen möchte, wünsche ich Ihm alles erdenklich Gute für seine neuen Aufgaben!“ 

Ausbildung stärken: 5,5 Mio. Euro für die Wagrien-Kaserne in Oldenburg (Holstein)

Foto: studio kohlmeier berlin

24.08.2021

Das Bundesverteidigungsministerium investiert 5,5 Mio. Euro in die Wagrien-Kaserne in Oldenburg i. H. für den Neubau der „Ausbildungs- und Werkhalle Spezialpioniere“, wie der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn heute die Abgeordneten des Deutschen Bundestages informierte. Mit dieser Maßnahme wird eine Ausbildungs- und Werkhalle für die lehrgangsgebundene Ausbildung der Spezialpioniertruppe zum Bau von Feldlagern errichtet. Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Ostholstein und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Finanzen, freut sich über diese Finanzierungszusage aus Berlin, die die Ausbildungsqualität der Wagrien-Kaserne deutlich erhöhen wird:


 „Mit den 5,5 Millionen Euro leistet die Bundeswehr einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Ausbildungsqualität der Wagrien-Kaserne. Damit können die Ausbildungsbedingungen unserer Soldat*innen auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden, der hoffentlich einen großen Motivationsschub für die Soldat*innen bedeutet und als deutliches Signal für die Anerkennung ihrer Arbeit verstanden werden soll! Denn: Eine moderne Ausbildung, erfordert auch moderne Infrastruktur, die auf dem aktuellsten Stand der Technik sein muss. Ich bin mir dabei sicher, dass der Ausbildungsstandort in Oldenburg/Putlos damit eine tolle Zukunftsperspektive hat!“


Bereits 2009 besuchte Hagedorn gemeinsam mit ihrem SPD-Kollegen und damaligen Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs die Wagrien-Kaserne, die damals 4 Mio. Euro für die Erneuerung von drei großen Unterkunftsgebäuden vom Bund zur Verfügung gestellt bekommen hat. Auch im Jahr 2008 erhielt die Wagrien-Kaserne Mittel in Höhe von 603.000 Euro aus dem vom Haushaltsausschuss beschlossenen Sonderprogramm "Sanierung Kasernen West" und konnte damit notwendige Gebäudeumbau- und Sanierungsmaßnahmen an Sanitäreinrichtungen vornehmen.

"Übrigens Gleichstellung": Fragen von Dorothea Siemers und Christiane Buhl

Foto: studio kohlmeier berlin 

23.08.2021

Gleichstellung ist eine zentrale Forderung der Sozialdemokratie in Deutschland und darüber hinaus. Sie betrifft uns alle! Am 20. August war ich zu Gast beim Podcast „Übrigens: Gleichstellung“ mit Dorothea Siemers und Christiane Buhl.
Hier könnt ihr die Folge 11 anhören! Ich wünsche euch viel Spaß dabei! 

(Mit dem Laden des Podcasts gelten die Nutzungsbedingungen von apple) 

Sommerfest beim Ortsverein 
Ratekau-Sereetz mit Versammlung

Mit Sandra Redmann, Francesco Schubert (2. Bild rechts oben), Katharina Schlör, Gabriele Freitag-Ehler (3. Bild links unten) und vielen weiteren Freunden auf dem Sommerfest Ratekau (Fotos: Büro Hagedorn). 

23.08.2021

Am 21. August war ich ab 9:15 Uhr 3,5 Stunden mit der SPD-Bad Schwartau auf dem Wochenmarkt, wo ich mit großartiger Resonanz Flyer verteilt habe. Und nachmittags ab 16 Uhr ging es vier Stunden bei meiner SPD in Ratekau zu Ehrungen mit anschließendem Sommerfest weiter. Alle sind mega motiviert für den Wahlkampf  –  macht echt Freude und gute Laune!

"Klönschnack" auf dem Wochenmarkt in Reinfeld

Foto: Büro Hagedorn

Selfie vor der ersten Großfläche mit mir, die ich selbst gesehen habe.

23.08.2021

Am 20. August ab 9 Uhr habe ich mit dem SPD-Ortsverein Reinfeld dreieinhalb Stunden bei idealem Wetter auf dem Wochenmarkt gestanden und mehr als 150 rote Beutel mit Info-Material verteilt. Der Zuspruch und die freundlich-Interessierte Unterstützung war einfach super – es ist mein 6. Bundestagswahlkampf, aber eine solch positive Stimmung habe ich da noch nie gespürt! Einfach klasse! 

In der Eutiner Eisdiele "Karamba" mit meinem SPD-Kollegen Karamba Diaby

 Mit den Eigentümern Tim Aldrup und Felix Schneider der Eutiner Eisdiele "Karamba" und meinem geschätzten SPD-Kollegen Dr. Karamba Diaby
(Fotos: Büro Hagedorn).
 

19.08.2021

Ein richtig „cooler“ Abschluss des Besuchs meines wunderbaren SPD-Bundestagskollegen Karamba Diaby aus Halle kurz vor Abfahrt seines Zuges: in der tollen Eisdiele „Karamba“ am Eutiner Rosengarten haben wir noch leckere Eis-Sorten probiert und mit den beiden Eigentümern bei einem Cappuccino nett geplauscht. Der Name Karamba bedeutet in Senegal übrigens „der Gelehrte“. Danke für den herzlichen Empfang in der Eisdiele! Das nächste Mal bringe ich meine Enkelkinder mit!

Lesung mit Dr. Karamba Diaby – Leben für die Demokratie 

Für Ankunft und Abfahrt nutzt Karamba Diaby den Zug. (Quelle: Büro Hagedorn)
Roman-Lars Peach, Sandra Redmann, Bettina Hagedorn, Dr. Karamba Diaby und Daniel Böttcher (v.l.) (Quelle: Büro Hagedorn)
Wer ein Buch kauft, erhält vom Autor eine persönliche Signatur. (Quelle: Büro Hagedorn)

18.08.2021

Lesung mit Karamba Diaby aus  seinem „Leben für die Demokratie: Mein Weg vom Senegal ins deutsche Parlament“

Am 18. August hatte ich einen intensiven Tag: um 14:11 Uhr nahm ich meinen SPD-Bundestagskollegen Karamba Diaby aus Halle am Bahnhof in Bad Schwartau in Empfang, wo wir auf Einladung von Kinobetreiber Lars-Roman Paech vom Movie Star  eine Lesung mit Karamba Diaby aus seinem Buch „Ein Leben für die Demokratie – mein Weg vom Senegal ins deutsche Parlament“ mit munterer Diskussion hatten. Sein Leben als Waisenjunge aus dem Senegal, der Dank engagierter Verwandter (die Analphabeten sind) Abitur machen und Dank eines Stipendiums in der DDR in Halle Chemie studieren kann, seinen Doktor macht, nach der Wende (Dank Stipendium) promoviert, trotzdem keine Anstellung findet, umschult, im Bildungs- und Integrationsbereich arbeitet, sich ehrenamtlich engagiert – auch sechs Jahre als Stadtrat der SPD in Halle – und seit 2013 SPD-Bundestagsabgeordneter ist (2021 als Spitzenkandidat der SPD Sachsen-Anhalt). Diese Biografie von Karamba Diaby bietet locker „Stoff“ für ein Buch. Hinzu kommen natürlich seine Erlebnisse als Schwarz-Afrikaner (mit deutschem Pass, Frau und zwei inzwischen erwachsenen Kindern)„ der als „Ossi“ (so nennt er sich selbst!) und Bundestagsabgeordneter – insbesondere seitdem 2017 die AfD in den Bundestag einzog – immer wieder „Zielscheibe“ der rechten Szene bis hin zu Morddrohungen und 2020 fünf Einschusslöchern in seinem Wahlkreisbüro in Halle war (die Täter wurden nicht ermittelt). Ich freue mich, dass Karamba Diaby heute in Bad Schwartau und in Oldenburg zu Lesungen und zur Diskussion aus Halle kam. Natürlich wünscht man sich als Gastgeberin immer MEHR  Gäste – aber die, die da waren, hatten – denke ich – eine spannende Begegnung mit einem großartigen Menschen, der sich einfach nie “unterkriegen“ lässt, der immer Menschenfreund bleibt (und überzeugter Kleingärtner!) und der immer ein Lächeln auf den Lippen hat. Davon brauchen wir mehr!
Artikel in den Lübecker Nachrichten

Umbenennungsappell der Eutiner Kaserne in "Oberst-Herrmann-Kaserne" 

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer lässt sich von Oberstleutnant Tobias Aust, Kommandeur des Aufklärungsbataillons 6, informieren. Dabei ist auch Eutins Bürgermeister Carsten Behnk. Mit  meiner SPD-Landtagskollegin Regina Poersch vor der Eutiner Oberst-Herrmann-Kaserne (Fotos: Büro Hagedorn). 

13.08.2021


Am 12. August besuchte die Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer die Eutiner Aufklärer mit einem anschließenden Appell, weil die Eutiner Kaserne nun einen neuen Namen trägt: Oberst-Herrmann-Kaserne. Klar, dass ich mit meiner Eutiner SPD-Landtagskollegin Regina Poersch der Einladung gefolgt war – wie eigentlich immer in den letzten über 20 Jahren, um die persönliche Verbundenheit und Wertschätzung für die Arbeit der Soldatinnen und Soldaten öffentlich auszudrücken.

Besuch von Olaf Scholz im Hansa-Park

Besuch von Olaf Scholz im Hansa Park mit dem Ehepaar Leicht als Inhaber, der SPD-Landesvorsitzenden Serpil Midyatli, der Tourismus-Fachfrau im Landtag Regina Poersch und dem Kreisvorsitzenden Niclas Dürbrook (Fotos: Tim Dürbrook). 

09.08.2021

Am 9. August besuchte Olaf Scholz den Hansa-Park: Der Besuch von Olaf Scholz versetzte das Ehepaar Leicht als Inhaber in Aufregung, weil die Sprengstoff-Suchhunde in der geplanten Lokalität „anschlugen“ und kurzfristig der akribisch vorbereitete Besuch umorganisiert werden musste. Bei meiner Ankunft erlebte ich deshalb ein krasses Polizeiaufgebot als „Empfangskomitee“. Aber alles gut: der Besuch zu den Themen u. a. „Corona-Folgen für die Tourismuswirtschaft“ und „Fachkräftemangel im Dienstleistungsbereich“ lief mit den eingeladenen Gesprächspartnern super gut und es blieb trotz aller „Unkenrufe“ trocken. In der Grünpflanze, bei der die Hunde angeschlagen hatten, war übrigens KEINE Bombe – wie die Sprengstoffexperten aus Hamburg später verlässlich feststellten konnten. 

Fotos: Tim Dürbrook

Wahlkreistour 2021 beginnt! 

Foto: Büro Hagedorn

Foto: Büro Hagedorn

Bettina Hagedorn erhält zum sechsten Mal ihr Wahlkampfauto vom "Autohaus am Bungsberg" 

05.08.2021

Am 03. August 2021 wurde das Wahlkampfauto von Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein und Nordstormarn und seit 2002 kontinuierlich SPD-Kandidatin für den Wahlkreis, von Jan Knoop vom „Autohaus Am Bungsberg“ in Eutin an sie übergeben. Das Autohaus Knoop stellt bereits zum sechsten Mal – wie schon für alle Wahlkämpfe seit 2002, – ein Auto als „Sponsor“ zur Unterstützung von Bettina Hagedorn zur Verfügung:
 
„Mein herzlicher Dank geht an Jan Knoop, der als Firmenchef mit seinem Autohaus mich in diesem Wahlkampf erneut mit einem Seat Alhambra unterstützt. Klar ist: Immer wo das Auto in den nächsten acht Wochen zwischen Reinfeld und Fehmarn auftaucht, bin ich persönlich am Steuer und für alle ansprechbar. 

Bettina Hagedorn auf Fehmarn 

1. Bild: Verabschiedung von Bernd Friedrichs mit Sandra Redmann und Gabriele Freitag-Ehlers im Gasthof Meetz auf Fehmarn. 2. Bild: Von rechts: Marianne Unger (SPD-Vorsitzende Fehmarn), Waltraud Nieling (AG 60+ Fehmarn), Gabriele Freitag-Ehlers (SPD-Kreisvorsitzende Ostholstein) (Fotos: Büro Hagedorn). 

Fraktion vor Ort: "Die Rente sichern – mit dem Sozialstaat als Partner!"

12.07.2021


Am 9. Juli fand im Gasthof Meetz in Bannesdorf / Fehmarn meine lange versprochene Renten-Veranstaltung mit der SPD-Fehmarn und der "AG 60 +" bei Kaffee und Kuchen statt. Es ergab sich endlich die gute Gelegenheit, um unserem Bernd Friedrichs für jahrzehntelanges Engagement für unsere SPD zu danken: vor allem als Scandlines Konzern-Betriebsrat für die Beschäftigten bei Scandlines war Bernd bis Ende 2020 (und damit 5 Jahre später als er in Rente hätte gehen können!) unermüdlich im Einsatz und – gerade gemeinsam mit mir und meiner Landtagskollegin Sandra Redmann – im aufrechten Kampf gegen die Feste Beltquerung im Dauereinsatz. Zeit um einmal DANKE, BERND! zu sagen! Schön, dass so viele Wegbegleiter dabei sein konnten!

Mit Serpil Midyatli auf Sommertour 2021 in Ostholstein

Umweltschutz und Tourismus im perfekten Einklang: Besuch des Campingplatzes von Malte Riechey auf Fehmarn

Bild 1-3: Besuch des Campingplatzes „Wulfener Hals“ von Malte Riechey auf Fehmarn: Jörg, Weber, Sandra Redmann, Thomas Losse-Müller, Serpil Midyatli, Familie Riechey, Niclas Dürbrook, Heinz-Jürgen Fendt und Marianne Unger. Bild 4: Mit Elektro-Caddies über den Campingplatz der Familie Riechey  (Fotos: Büro Hagedorn).


12.07.2021

Am 08. Juli 2021 war Serpil Midyatli, Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, mit Bettina Hagedorn auf Sommertour 2021 durch Ostholstein. Begleitet wurden die beiden von ihrer SPD-Landtagskollegin Sandra Redmann, dem SPD-Kreisvorsitzenden Niclas Dürbrook und dem Sprecher der SPD-Denkfabrik Thomas Losse-Müller. Nach Bad Schwartau, Neustadt und Oldenburg war der letzte Stopp an diesem Tag 2,5 Stunden lang der Campingplatz am „Wulfener Hals“ von Malte Riechey auf Fehmarn, wo die Gruppe auch von Bürgermeister Jörg Weber, der SPD-Vorsitzenden von Fehmarn Marianne Unger und dem SPD-Fraktionschef Heinz-Jürgen Fendt begleitet wurden und sich über zwei Stunden über die die vorbildlich ökologische Konzeption des Familienbetriebes mit seinen knapp 3.000 Feriengästen als sicherer Tourismusstandort informierten.

 

Hagedorn: „Im Herbst 2020 traf ich Malte Riechey in Berlin, als er und seine Familie mit dem renommierten ‚EU-Ecolabel‘ von EU-Umweltkommissar Virginjus Sinkevičius persönlich ausgezeichnet wurden. Dieser Preis verlangt extrem ehrgeizige Standards und verleiht dem Camping-Betrieb am Wulfener Hals quasi ‚Gold-Label‘ als ‚Leuchtturm‘ für Nachhaltigkeit. Mein damaliges Versprechen – den ökologisch vorbildlich arbeitenden Campingplatz auf Fehmarn persönlich zu besuchen – konnte ich jetzt nach langer Corona-Pandemie endlich einlösen. Der Familienbetrieb von Malte Riechey und seinen Eltern und Großeltern beherbergt voll ausgebucht rund 3.000 Feriengäste (das sind 50 % der Einwohnerzahl von der Hauptstadt Burg!) als Camper, Dauer-Camper und Ferienhausgäste in einer vollkommen autonomen Infrastruktur, die an vorbildlichen ökologischen Kriterien ausgerichtet ist. Ich war mit meinem Gast aus Kiel – der SPD-Landesvorsitzenden und Fraktionschefin im Landtag Serpil Midyatli – ebenso schwer beeindruckt wie unsere SPD-Umweltexpertin im Landtag Sandra Redmann, SPD-Kreischef Niclas Dürbrook und der SPD-Sprecher der ‚Denkfabrik SH‘ Thomas Losse-Möller. Selbst die ‚Einheimische‘ Kommunalpolitik mit Bürgermeister Jörg Weber, Marianne Unger und Jürgen Fendt war schlicht ‚geflasht‘, als wir 90 Minuten mit Elektro-Caddies über das riesige Gelände fuhren und bei vielen Zwischenstopps die zahlreichen Angebote für die 3.000 Gäste ebenso wie die gewaltigen Investitionen in den Umweltschutz und eine autarke Infrastruktur im Bereich Wasser, Abwasser und Strom von Malte Riechey erläutert bekamen. Deutlich wurde, dass er und seine Familie nicht nur viel Geld investieren, um dem Umweltschutz verantwortlich gerecht zu werden, sondern viel Herzblut und persönlichen Pioniergeist in diese Konzeption stecken, die die Gäste ganz offenbar nachhaltig überzeugt. Dennoch blieb auch ausreichend Gelegenheit, um in der Debatte hautnah erläutert zu bekommen, wie sehr die Folgen der Corona-Pandemie selbst diesen großen Familienbetrieb im letzten Jahr mit jedem Lock-Down in existenzielle Krisen gestürzt hat. Angesichts der sehr vielen fest angestellten Mitarbeiter*innen, die sogar in einem Betriebsrat organisiert sind, hat es mich besonders gefreut zu hören, dass in dieser Krise das Kurzarbeitergeld für den Familienbetrieb fast die wirksamste und beste Hilfe darstellte. Jetzt – angesichts der niedrigen Inzidenzen gerade in Schleswig-Holstein – ist der Camping-Platz natürlich voll ausgebucht und wir konnten hautnah erleben, wie das Urlaubsleben dort ‚brummt‘ und einerseits diese Tourismus-Form dennoch als ausgesprochen sicher für die Gäste und andererseits als ökologisch vorbildlich ausbalanciert gewürdigt werden muss: Chapeau!“ 

 

Das EU-Ecolabel wurde 1992 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen. Die Vergabe erfolgt an Produkte und Dienstleistungen, die geringere Umweltauswirkungen haben als Vergleichbare. Mit dem EU-Ecolabel soll der Verbraucher die Möglichkeit haben, umweltfreundlichere und gesündere Produkte und Dienstleistungen identifizieren zu können. Das Spektrum reicht von Wasch- und Reinigungsmittel über Textilien und Schuhe, Schmierstoffe, Farben und Lacke bis zu Beherbergungsbetrieben und Campingplätzen. Das EU-Ecolabel ist in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten sowie Norwegen, Island und in Liechtenstein anerkannt.

 

Hagedorn weiter: „Die Familie Riechey leistet seit langer Zeit Außergewöhnliches auf Ihrer Ferienanlage: Das Familienunternehmen verbindet in seinem Camping- und Ferienpark die Freizeit- und Hygiene-Ansprüche der Touristen wunderbar mit den Prinzipien von Umweltschutz und Nachhaltigkeit und setzt damit Standards. Denn Fakt ist: Viele der Urlauber und Familien kommen gerade aufgrund der intakten Natur, der Ruhe und natürlich wegen der tollen Ostseestrände zu uns. Diese Natur bewusst zu erhalten und zu schützen – das ist eine klare Investition in unsere gemeinsame Zukunft. Immer mehr Urlauber suchen in Zeiten des Klimawandels immer bewusster nach derartig nachhaltigen Urlaubsangeboten. Die Auszeichnung mit dem EU-Umweltzeichen ist ein toller und verdienter Lohn für die jahrelange glaubwürdige Arbeit am Wulfener Hals auf Fehmarn. Auch die internationalen Reisebeschränkungen während der Corona-Pandemie haben dem Camping-Tourismus als besondere Form des individuellen ‚Heimaturlaubs‘ noch einmal einen kräftigen Schub verliehen. Der Familienbetrieb von Malte Riechey hat bewiesen, dass zukunftsweisende Hygiene-Konzepte auch für Campingplatz-Betreiber sehr wohl vorbildlich umsetzbar sind und greifen. Der Campingtourismus im Einklang mit der Natur erfreut sich zu Recht einer gewaltigen Nachfrage und Beliebtheit – viele Gäste, die jetzt wegen der Urlaubsbeschränkungen im Ausland vielleicht das erste Mal an unseren Küsten in dieser Form Urlaub machen, sind so begeistert, dass sie auch künftig wiederkommen werden.“ 

Folklore-Festival in Neustadt bei der Sommertour 2021 
mit dem Willi-Piecyk-Preis ausgezeichnet

Willi-Piecyk-Preis-Verleihung an Uwe Muchow und Barbara Helbach mit (von links) Enrico Kreft, Niclas Dürbrook, Mirko Spieckermann, Margit Giszas, Thomas Losse-Müller und Serpil Midyatli (Fotos: Büro Hagedorn) 

12.07.2021

Zusammen mit Bettina Hagedorn ehrte Serpil Midyatli, Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, auf ihrer Sommertour 2021 am 08. Juli 2021 im Beisein von Bürgermeister Mirko Spieckermann und dem Sprecher des SPD-Europa Forums Enrico Kreft das Folklore Festival mit dem 500 Euro dotierten „Willi-Piecyk-Preis“ im Neustädter Rathaus. Begleitet wurden die beiden von ihrer SPD-Landtagskollegin Sandra Redmann, dem SPD-Kreisvorsitzenden Niclas Dürbrook und dem Sprecher der SPD-Denkfabrik Thomas Losse-Müller. Der Preisverleihung wohnten auch der Vorstand des Vereins der Trachtenwoche sowie die Vorsitzende des Neustädter Volkstanzkreises Margit Giszas und Bürgervorsteher Sönke Sela bei.

 

Hagedorn: „Herzlichen Glückwunsch an das Folklore-Festival in Neustadt! Stellvertretend wurden die beiden Vorsitzenden Barbara Helbach und Uwe Muchow für das ehrenamtliche Engagement der Neustädter Bürgerinnen und Bürger bei diesem europäischen Folklore-Festival als fester Bestandteil der Völkerverständigung in Europa und weltweit von der SPD-Landesvorsitzenden Serpil Midyatli und mir geehrt. 500 Euro sind  als ‚Willi-Piecyk-Preis‘ nur eine kleine finanzielle Anerkennung – weit höher wiegt die öffentliche Wertschätzung! Das Folklore-Festival erhält den Willi-Piecyk-Preis, mit dem seit 2009 in Erinnerung an den viel zu früh verstorbenen ehemaligen SPD-Europa-Abgeordneten und Landesvorsitzenden Willi Piecyk aus Reinfeld erinnert wird, bereits zum 2. Mal, wodurch die landesweit enorme Wertschätzung der SPD für die ehrenamtliche Arbeit in Neustadt im Sinne der europäischen Freundschaft und Solidarität deutlich zum Ausdruck kommt. Wir vergessen nicht, dass das Folklore-Festival in Neustadt bereits 1951 und damit nur sechs Jahre nach Kriegsende und NACH der Cap-Arcona-Katastrophe begründet wurde. Damit war es schon in der frühen Nachkriegszeit ein deutliches Signal für den Wunsch nach Verzeihen und das Bewusstsein von der Kraft der Musik und des Volkstanzes im Geist von Völkerverständigung und Frieden. Mit diesem Fest wird in ganz Neustadt jedes Mal eine große internationale Gemeinschaft begründet, wo langjährige Freundschaften entstehen und gepflegt werden – im Juli/August 2022 ist es wieder so weit: ich freue mich riesig drauf!“ 


Willi Piecyk war ein ganz besonderer Mensch und Sozialdemokrat, der sich bis zu seinem viel zu frühen Tod 2008 als Europa-Abgeordneter in besonderem Maße für die europäische Idee eingesetzt hat. Der Preis würdigt seitdem ehrenamtlich getragene europäische Projekte in Schleswig-Holstein, die sich in seinem Sinne engagieren. In diesem Jahr werden Projekte ausgezeichnet, die sich unter dem europäischen Leitmotto „In Vielfalt geeint“ mit der Gegenwart und Zukunft Europas auseinandersetzen.


Hagedorn weiter: „Vor acht Jahren – am 13. August 2013 – wurde der Verein ‚Europäische Trachtenwoche‘ für seine Arbeit rund um das Europäische Folklorefestival in Neustadt, bei dem Tanz- und Trachtenvereine aus ganz Europa zusammenkommen und einen großen Beitrag zur Bewahrung europäischer Volkskultur leisten, bereits das 1. Mal den mit 500 Euro dotierten ‚Willi-Piecyk-Preis‘ des Europa Forums des SPD-Landesverbandes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr wurde die Jury erneut überzeugt, dass die Festival-Veranstalter in Neustadt, die sich für die Verständigung der Menschen in Europa durch die Wertschätzung anderer Kulturen, Bräuche und Lebensweisen einsetzen, diesen Preis erneut verdienen, weil ‚In Vielfalt geeint‘ in Neustadt besonders lebendig gelebt wird, gerade wenn die einheimischen Gastfamilien ihre internationalen Gäste bei sich zu Hause aufnehmen.“

Sommertour 2021: Reger Austausch zur Städtebauförderung

 Im Oldenburger Wallmuseum mit u. a. Serpil Midyatli, Sandra Redmann, Niclas Dürbrook, Lennart Maaß, Angela Hüttmann und Torsten Ewers (Fotos: Büro Hagedorn). 

09.07.2021

Am 08. Juli 2021 war Serpil Midyatli, Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, mit Bettina Hagedorn auf Sommertour 2021 durch Ostholstein. Begleitet wurden die beiden von ihrer SPD-Landtagskollegin Sandra Redmann, dem SPD-Kreisvorsitzenden Niclas Dürbrook, dem Sprecher der SPD-Denkfabrik Thomas Losse-Müller und den vielen Mitgliedern der SPD-Oldenburg. Bei Ihrem 2. Stopp im Oldenburger Wallmuseum konnte nicht nur viel über die Entwicklung des lebendigen Museumsbetriebes mit den „Leuten von Starigard“ in Erfahrung gebracht werden, sondern es wurde auch intensiv mit Bürgermeister Jörg Saba, Bauamtschef Stefan Gabriel und Architekt Torsten Ewers über die Oldenburger Pläne im Rahmen der Städtebauförderung diskutiert.

 

Hagedorn: „Oldenburg wurde 2014 erfolgreich in das Bundesprogramm der Städtebauförderung aufgenommen, weshalb wir uns über den aktuellen Stand der geplanten Projekte in Oldenburg intensiv ausgetauscht haben. Denn: Städtebausanierungsprojekte bestimmen in der Regel über ca. 15 Jahre die grundlegende Überplanung eines Stadtkerns und bieten enorme Möglichkeiten, einen Investitionsschub einzuleiten, wobei die aktive Beteiligung der Einwohner und wichtigen Akteure vor Ort eine zentrale Rolle spielt. Die Investitionskosten bei der Städtebausanierung werden zu 1/3 vom Bund und zu 1/3 vom Land finanziert. Außerdem wurden die Mittel für die Städtebausanierung in den letzten 8 Jahren der Großen Koalition gegenüber 2009-2012 auf 790 Mio. Euro fast verdoppelt! Das ist gut angelegtes Geld: In der Regel bringt ein Euro Bundesförderung für die Städtebausanierung die 7-fache Summe an Wertschöpfung in die jeweilige Stadt! Auch bei meinem letzten Rathausgespräch in Oldenburg am 17. Februar 2020 – kurz nach Amtsantritt von Bürgermeister Jörg Saba – stand darum dieses Thema mit allen Fraktionen auf unserer Tagesordnung.“ 

Der Treffpunkt für diesen ausführlichen Gedankenaustausch war allerdings das Oldenburger Wallmuseum, wo auch der lebendige Museumsbetrieb mit den „Leuten von Starigard“ vorgestellt wurde. 

Hagedorn weiter: „2018 feierte die ‚Stiftung Oldenburger Wall‘ ihr 40. Jubiläum und erfuhr Ende Oktober 2019 eine bundesweite Würdigung, als die Stiftung ‚Oldenburger Wall‘ in Naumburg/Sachsen-Anhalt in meinem Beisein vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz mit der ‚Silbernen Halbkugel‘ ausgezeichnet wurde - die zweithöchste Auszeichnung, die in dieser Kategorie bundesweit vergeben wird. Für die Stiftung und insbesondere für die vielen Menschen, die seit ihrer Gründung ehrenamtlich u.a. als ‚Museumsgruppe Leute von Starigard‘ das Wallmuseum mit Leben erfüllen und die Slawenzeit auch für Touristen attraktiv machen, war dies eine hochverdiente nationale Auszeichnung! Die Mitglieder der Museumsgruppe berichteten außerdem über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Museumsbetrieb und neu geplante Projekte, mit denen sie zuversichtlich in die Zukunft starten wollen.“

Die Stiftung engagiert sich besonders um den heute freigelegten Ringwall der Slawen aus dem 7. Jahrhundert, der einer der ältesten slawischen Burgwälle in Deutschland ist und samt der in ihm gelegenen Siedlung auf einem eiszeitlichen Höhenzug nördlich des Oldenburger Grabens angelegt wurde. Ab 1987 wurde dieser Wall fachgerecht und aufwendig rekonstruiert und gilt seitdem als eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Schleswig-Holsteins, die ein Museum von überregionaler Bedeutung beheimatet. Selbst die Slawen im 11. Jahrhundert nannten diesen Ort in ihrer eigenen Sprache bereits "Starigard" (Drawänopolabisch für "alte Burg") und bereits deutsche Chronisten des 11. und 12. Jahrhunderts übersetzten den Namen dieses Ortes mit "Aldinburg" (Oldenburg).

Sommertour 2021: Besuch des BUND-Umwelthauses in Neustadt in Holstein

09.07.2021

Zusammen mit Bettina Hagedorn besuchte Serpil Midyatli, SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, auf ihrer Sommertour 2021 am 08. Juli 2021 das BUND-Umwelthaus in Neustadt in Holstein und war zu Gast beim BUND-Landesgeschäftsführer Ole Eggers. Begleitet wurden die beiden von ihrer SPD-Landtagskollegin Sandra Redmann, dem SPD-Kreisvorsitzenden Niclas Dürbrook, dem Sprecher der SPD-Denkfabrik Thomas Losse-Müller. Bei Ihrem Besuch im Umwelthaus ging es um die aktuellen Pläne der Sanierung und Erweiterung des Umwelthauses.

 

Hagedorn: „Auf meine Initiative wurden im Herbst 2018 vier Mio. Euro im Etat von Bundesumweltministerin Svenja Schulze bereits für dieses Projekt bewilligt, aber bis zur Fertigstellung 2024 werden über 8 Mio. Euro erforderlich sein. Zuletzt war ich am 23. Oktober 2020 im Umwelthaus in Neustadt, um mich über den Sachstand des ambitionierten Um- und Neubaus des Umwelthauses nach ökologischen Kriterien zu informieren. Es ist ein Mega-Projekt für Neustadt, das bundesweit als ‚Botschafter‘ für unser Ökosystem Ostsee sensibilisieren soll!“ 

Das Umwelthaus wurde 1992 als umweltpädagogische Einrichtung und außerschulischer Lernort für Schulklassen gegründet und vom BUND Schleswig-Holstein als alleiniger Betreiber übernommen. Seit 2005 ist das Umwelthaus als Bildungseinrichtung für Nachhaltigkeit zertifiziert. 


Hagedorn weiter: „Nachdem sich der Bund schon vor drei Jahren mit vier Mio. Euro an der Umwelthaus-Erweiterung beteiligt hat, ist jetzt das Land ‚dran‘! Im Spätherbst sollen und werden die Umbauarbeiten starten. Eine massive Förderzusage des Landes ist jetzt zeitnah erforderlich – die Jamerika-Regierung muss sich klar zum Klimaschutz und zu professioneller Umweltbildung bekennen! Reden allein genügt nicht. Deshalb haben wir uns vom Landesgeschäftsführer Ole Eggers die aktuellen Sanierungs- und Erweiterungspläne samt der neuen Konzeption erläutern lassen, wobei mir die enorme Wichtigkeit der jahrzehntelangen Umweltbildung für Kinder und Jugendliche an diesem Ort besonders am Herzen liegt.“

Mit Serpil Midyatli, SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein und Margit Giszas. Die Aufteilung der Geschosse und Räume des Umwelthauses nach der Erweiterung und Sanierung. Die Aufgaben des Umwelthauses Neustadt i. H. im Auftrag des BUND (Fotos: Büro Hagedorn).

Sommertour 2021: "Kultur pur!" in Bad Schwartau

09.07.2021 


Am 08. Juli 2021 startete Serpil Midyatli, Landes- und Fraktionsvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, zusammen mit Bettina Hagedorn ihre Sommertour 2021 durch Ostholstein mit der ersten Station in Bad Schwartau. Begleitet wurden die beiden von ihrer SPD-Landtagskollegin Sandra Redmann, dem SPD-Kreisvorsitzenden Niclas Dürbrook, dem Sprecher der SPD-Denkfabrik Thomas Losse-Müller und den Mitgliedern des SPD-Ortsvereins aus Bad Schwartau. Bei Ihrem 1. Stopp in Bad Schwartau ging es zunächst im Rathaus um den „Kultursommer 2021“, für den  Ostholstein insgesamt 500.000 Euro aus Berlin für öffentliche Kulturveranstaltungen in 10  Städten und Gemeinden erhalten hat.

Hagedorn: „Dank der Koordinierung von Hans-Wilhelm Hagen konnte der Kreis Ostholstein einen TOP-vorbereiteten Antrag binnen kürzester Zeit im April nach Berlin schicken, der von der Bundesstiftung Kultur den höchstmöglichen Zuschlag von 500.000 Euro erhielt und sich damit gegen bundesweit harte Konkurrenz durchsetzen konnte! Davon fließen nun 80.000 Euro nach Bad Schwartau. Die Stadt plant damit tolle Events, auf die ich mich schon riesig freue! Denn: Die Kultur ist ein ganz wesentlicher Bestandteil unserer Lebensqualität – das haben besonders viele Menschen intensiv gespürt, als in der Corona-Pandemie ein Live-Erlebnis von jeglichen kulturellen Veranstaltungen unmöglich war. Hans-Wilhelm Hagen hat im April die Bewerbung für den Kultursommer 2021 für ganz Ostholstein koordiniert und dafür gesorgt, dass die Städte Bad Schwartau, Eutin, Oldenburg und Fehmarn ebenso wie die Kommunen Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Grömitz, Heiligenhafen und Bad Malente sich gemeinsam erfolgreich mit ihren verschiedenen Konzepten um die 80-prozentige Bundesförderung beworben haben, wodurch sie jetzt erfolgreich ein attraktives kulturelles Angebot auch entlang der Küsten für unsere tourismusreiche Region anbieten können. Alle Veranstaltungen müssen regionalen Künstlern mit den Dienstleistern für Ton- und Lichttechnik zu fairen Gagen Auftrittsangebote bieten, denn diese Branche wurde in der Corona-Pandemie quasi mit einem Auftrittsangebot von 15 Monaten belegt. Außerdem müssen alle vom Bund mit 80 Prozent geförderten Veranstaltungen auf öffentlichen Marktplätzen, Promenaden oder in Kurparks stattfinden und dem Publikum mit guten Hygienekonzepten bei freiem Eintritt angeboten werden. Es sollen ausdrücklich auch Kinder und Jugendliche Angebote erhalten und Musik-Genres jeder Art sowie Theater, Poetry-Slam oder Literatur und Kino.  Die Kultur-Szene gibt unserer Region damit in diesem Sommer und Herbst einen großartigen ‚Push‘!“


Auch die „Nachbarn“ in Lübeck, Stormarn und Lauenburg erhielten ebenfalls positive Förderbescheide – wenn auch nicht in vergleichbarer Höhe. 

Danach trafen sich Bettina Hagedorn und ihre Gäste mit Serpil Midyatli als SPD-Landesvorsitzende und Fraktionschefin in Kiel an der Spitze im Movie-Star-Kino von Lars-Roman Paech, um über die Folgen der Corona-Pandemie für die Kino-Betreiber zu sprechen.

Hagedorn: „Dieses Wiedersehen war mir eine besondere Freude, denn meine letzte öffentliche Veranstaltung in Ostholstein VOR der Corona-Pandemie fand am 8. März 2020 zum Internationalen Frauentag in genau diesem Kino statt, als Roman Paech mir und ca. 60 interessierten Frauen die Vor-Premiere des Films  ‚Die perfekte Kandidatin‘ von einer engagierten Regisseurin aus Saudi Arabien ermöglichte. Damals ahnten wir alle noch nicht, dass ein normaler Kino-Betrieb die folgenden mindestens 1 ½ Jahre nicht möglich sein und viele Kino-Betreiber an den Rand der Insolvenz bringen würde. Mir hat immer besonders imponiert, wie stark und vielfältig gesellschaftlich engagiert Roman Paech als Kino-Betreiber ist – über sein Engagement für Bad Schwartau mit z.B. dem Senioren-Kino hinaus. Solche großartigen Kino-Betreiber wie ihn braucht unsere Gesellschaft auch künftig – sie verdienen unsere staatliche Unterstützung, denn sie sind Teil unserer unersetzbaren kulturellen Szene. Lars-Roman Paech erläuterte uns eindrucksvoll in den Räumlichkeiten seiner Kinos, wie er die Corona-Pandemie überstehen konnte, welche umfangreichen Investitionen er zwischenzeitlich getätigt hat, um mit vorbildlichen Hygienekonzepten einen sicheren Kinobesuch zu ermöglichen und wie er den Neustart ab Juli 2021 gestalten wird. Ich freue mich riesig auf diesen Neustart mit allen Gästen im Movie Star im Bad Schwartauer P1- Center.“

Im Movie Star Kino im Bad Schwartauer P1-Center mit Mitgliedern des SPD-Ortsvereins bei Kinobetreiber Lars Roman Paech. Vor dem Alten Amtsgericht Bad Schwartau mit Hans-Wilhelm Hagen (Fotos: Büro Hagedorn).

Gedankenaustausch mit dem DGB-Kreisvorstand in Neustadt 

Mit dem DGB-Kreisvorstand im Marienhof in Neustadt (Quelle: Büro Hagedorn) 


08.07.2021


Am 7. Juli 2021 hatte ich mit dem DGB-Kreisvorstand einen super intensiven Gedankenaustausch im Marienhof in Neustadt – zwei Stunden waren vereinbart, aber drei Stunden wurden es: Sicherheit für das Rentenniveau ab 2025, Sicherheit für die Finanzierung des Gesundheitsfonds, Mindestlohn, Konsequenzen aus der Corona-Pandemie, Fehmarnbeltquerung samt Hinterlandanbindung, Bäderregelung (mein Votum: bitte keine Änderungen!) –  DAS waren die Themen, die uns intensiv diskutieren ließen!

Ich habe den direkten Austausch so richtig genossen! Übrigens: Die sieben Gesprächsteilnehmer auf dem Foto sind ALLE mindestens seit zwei Wochen zweifach geimpft. Deswegen sind die Abstände ok. Nur zur Info. Beim DGB findet ihr dessen Pressemitteilung sowie ein Video-Statement von mir.

Verkehrsministerium lässt Region im Stich: Hoffnung auf Gesamtlärmbetrachtung / Modellregion platzt wie eine Seifenblase 

Foto: studio kohlmeier berlin


25.06.2021
 

In den vergangenen Tagen wurde eine neue Initiative von Landrat Sager und den Bürgermeister*innen der Kommunen entlang der Hinterlandanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung bekannt, mit der der Kreis Ostholstein die „Gesamtlärmbetrachtung“ für zusätzlichen Lärmschutz voranbringen möchte, oder alternativ einen „Modellversuch zur Gesamtlärmbetrachtung“ für Ostholstein ermöglichen soll – eine Idee, die im Herbst 2020 von Verkehrsminister Bernd Buchholz aus Kiel vorgeschlagen worden war.

Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein, war in diesem Zusammenhang von Landrat Sager angeschrieben worden mit der Bitte, diesen Appell an den Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann zu unterstützen. Jetzt antwortete sie ihm, dass diese Initiative leider komplett „verpuffen“ werde, weil beiden Alternativen leider sowohl die gesetzliche wie die finanzielle Grundlage fehlen würde – worauf sie im Übrigen bereits am 2. Juli 2020 mit ihrer Protokollerklärung zum Bundestagsbeschluss für übergesetzlichen Lärmschutz an der Hinterlandanbindung ausdrücklich hingewiesen hatte:

Applaus und jetzt? – In der Pflege ändert sich was

Treffen zum Thema Pflege mit Ameos-Vorstand Michael Dieckmann und den Expertinnen Claudia Moll, Mitglied des Bundestags, und Christina Grahl, Direktorin der Pflegehäuser/Ameos (rechts im Bild, Foto: Büro Hagedorn).

23.06.2021

„Applaus  – und jetzt? Was sich in der Pflegebranche ändern muss!“ – Bettina Hagedorn diskutierte mit Fachfrauen aus der Pflege in Neustadt

Am 18. Juni 2021 lud die SPD-Bundestagsabgeordnete aus Ostholstein Bettina
Hagedorn zur Diskussionsveranstaltung „Applaus und jetzt? Was sich in der Pflegebranche ändern muss!“ in das AMEOS Klinikum Neustadt in Holstein ein. Als Gäste waren zwei starke Powerfrauen aus der Praxis mit dabei: die SPD-Bundestagskollegin und Mitglied im Gesundheitsausschuss Claudia Moll, die als examinierte Altenpflegerin 30 Jahre Berufserfahrung hat, und die Direktorin der Pflegehäuser/AMEOS Christina Grahl. 

Aufgrund der immer noch dynamischen Lage bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie galten weiterhin die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln sowie Maskenpflicht – dennoch freute sich Bettina Hagedorn endlich wieder die über 35 Gäste „live“ begrüßen zu können: „Dass trotz tropischer Temperaturen über 35 Interessierte zu der SPD-Veranstaltung kamen zeigte: Die Pflegebranche bekommt derzeit endlich die Beachtung, die sie verdient.

Probleme unterm Brennglas

Die Corona-Pandemie hat allerdings auch ‚wie in einem Brennglas‘ die Probleme schonungslos offengelegt, die mit Personalknappheit, Überlastung und zu schlechter Bezahlung in einem so anstrengenden und verantwortungsvollen Beruf nicht länger von der Gesellschaft akzeptiert werden dürfen: 9.000 Kranken- und Altenpflegekräfte haben während der Corona-Pandemie ihren Beruf aufgegeben – wegen Frust, Überarbeitung oder sogar Burn-Out. Das einzig erfolgreiche Rezept zu ihrer Entlastung heißt: bessere Personalschlüssel und damit zusätzliches Personal, das sich allerdings bei unattraktiven Arbeitsbedingungen nur schwer gewinnen lässt. 

Als examinierte Pflegekräfte bekannten allerdings meine beiden Referentinnen  – sowohl Claudia Moll als auch Christina Grahl – aus vollem Herzen, trotzdem für diesen Beruf ‚brennen'. Als ‚Botschafterinnen‘ für die Pflege warben beide für ihren Beruf und dafür, dass sie – egal wie groß die Herausforderungen waren – stets gerne zur Arbeit gegangen seien, weil die Arbeit für die Patienten erfüllend sei und oft Dankbarkeit der schönste Lohn. Auch heute gäbe es viele empathische und begabte junge Menschen, für die eine Ausbildung in der Pflege attraktiver werden müsse.“

Publikum fordert angemessene Würdigung der Pflegeberufe

Das fachkundige Publikum der gut besuchten Veranstaltung aus Pflegekräften, Klinikpersonal und pflegenden Angehörigen hatte viele Fragen und Diskussionsbeiträge mitgebracht. In einem Punkt waren sich aber alle einig: Im Gesundheitswesen und Pflegebereich muss man endlich Rahmenbedingungen schaffen, die diesen anspruchsvollen Beruf durch eine moderne Ausbildung, bessere Bezahlung und genügend Personal angemessen würdigen und dem reinen Wirtschaftlichkeitsdenken entziehen. Die Menschen – Patienten, Pflegepersonal wie auch die Ärzteschaft – müssen wieder im Mittelpunkt stehen.


Hagedorn weiter: „Die SPD-Bundestagsfraktion steht an der Seite der Pflegekräfte für bessere Arbeitsbedingungen. Ein wichtiger Schritt war der Systemwechsel zur modularen Ausbildung aller Pflegeberufe, die Auszubildende entlohnt und beruflichen Aufstieg ermöglicht. Außerdem verfolgen wir schon lange das Ziel eines verbindlichen Tarifvertrages für die Pflege-Branche:

Nachdem der 1. 'Anlauf' von SPD-Bundesarbeitsminister Hubertus Heil für einen flächendeckenden verbindlichen Tarifvertrag am 25. Februar 2021 noch nach großem Widerstand privater und kirchlicher Pflegeanbieter gescheitert war, ist es umso wichtiger, dass nun am 11. Juni mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) der Bundestag immerhin zentrale Forderungen aus dem ursprünglichen Tariftreue-Gesetz beschlossen hat.

Damit dürfen konkret ab dem 1. September 2022 Versorgungsverträge nur noch mit Pflegeeinrichtungen abgeschlossen werden, die nach Tarifverträgen oder mindestens in entsprechender Höhe bezahlen. Das wird einer halben Million Pflegekräfte zugutekommen, die bisher zu wenig verdient haben – die meisten davon Frauen! Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung – weitere müssen folgen, um dem Pflegeberuf wieder die Attraktivität zu verleihen, die er auch verdient!“

Dialogtour 2021: SPD-Klönschnack-Tour durch Ostholstein


On Tour: „SPD-Klönschnack“ in Bad Schwartau

In Bad Schwartau waren unsere Landtagsabgeordnete Sandra Redmann, Mitglieder des Ortsvereins Bad Schwartau zum Klönschnack mit den Wählerinnen und Wählern gekommen (Fotos: Büro Hagedorn).

29.05.2021

Am Samstag, den 29.05.2021, startete meine "SPD-Klönschnack-Tour" mit dem knallroten Bus der SPD-Bundestagsfraktion auf dem Marktplatz in Bad Schwartau. Begleitet haben mich meine langjährige SPD-Landtagskollegin Sandra Redmann sowie zahlreiche Mitglieder des SPD-Ortsvereines Bad Schwartau. Auch die Bürgermeisterin aus Stockelsdorf Julia Samtleben schaute zufällig vorbei. Gemeinsam standen wir zahlreichen Gästen zweieinhalb Stunden Rede und Antwort: Am "Hotspot" auf dem Wochenmarkt in Bad Schwartau durfte das Thema der Corona-Auflagen im Tourismus natürlich nicht fehlen

– die Bürger und Bürgerinnen können "ein Lied davon singen". Bunt waren die Themen: schöne Atmosphäre und interessante Gespräche von Energiepolitik bis Kita. 

 Mit meinem Frauen-Team auf dem Wochenmarkt in Bad Schwartau:  Angela Hüttmann und Andrea Angerer, meine Mitarbeiterinnen aus dem Wahlkreisbüro, haben die Dialogtour super organisiert  Danke! (Foto: Büro Hagedorn) 

Dialogtour 2. Stop: Klönschnack in Scharbeutz

Scharbeutz Bürgermeisterin Bettina Schäfer kommt zum Klönschnack vorbei.

Und schon geht's mit Carsten Schneider weiter nach Grömitz (Fotos: Büro Hagedorn).

29.05.2021 

Der 2. Stop unserer SPD-Klönschnack-Tour ging  ab 10:30 Uhr in Scharbeutz an der Seebrücke weiter. Zur Begrüßung kamen zuerst die neugierigen Enten! Bei den Gesprächen mit den Gästen wurde ich tatkräftig unterstützt von meinem langjährigen Kollegen in Berlin, dem 1. Fraktionsgeschäftsführer Carsten Schneider, und der Bürgermeisterin von Scharbeutz Bettina Schäfer (parteilos). Natürlich standen gerade Fragen um die Organisation der Impfungen und die Rückkehr in den Alltag jetzt mit sinkenden Inzidenzen und bevorstehenden Öffnungsschritten – und wie die Gemeinde das als „Tourismus-Hotspot“ umsetzt – im Mittelpunkt. Wir sahen viele Gäste an Strand und Promenade, die sich aber alle an die Regeln hielten. Und wir sahen auch Ordnungshüter der Gemeinde, die das diskret aber konsequent kontrollierten. 

Dialogtour 3. Stop: Klönschnack in Grömitz

Antje-Marie Steen war vor mir für Ostholstein im Deutschen Bundestag.

Selbst Franz Thönnes ist zu uns nach Grömitz gekommen (Fotos: Büro Hagedorn).

29.05.2021 

Aufbruch mit dem „Roten Bus“, gemeinsam mit meinem langjährigen Fraktionskollegen Carsten Schneider in Scharbeutz in Richtung Grömitz. Dort trafen wir 13:20 Uhr ein, weil uns der Wochenende-Urlaubsverkehr zeitlich etwas in Verzug brachte. 

In Grömitz warteten schon etliche Interessierte auf uns: riesig gefreut habe ich mich, dass Christian Hartmann (Ostsee-Pyrotechnik/Ostsee in Flammen) und DJ Stephan Nanz von der #AlarmstufeRot  zum ausführlichen „UpDate“ vorbeikamen. Aber natürlich habe ich mich vor allem wahnsinnig gefreut, dass meine wunderbare Vorgängerin im Bundestag Antje-Marie Steen (trotz gebrochenem Handgelenk) die ganzen zwei Stunden bei strahlendem Sonnenschein auf der Grömitzer Promenade bei uns blieb. 

Die Freude und Überraschung war perfekt, als auch noch unser ehemaliger SPD-Bundestagskollege-Kollege Franz Thönnes aus Ammersbek auf einen ausgiebigen Klönschnack vorbeikam. Zusammengerechnet haben wir vier 77 Jahre Bundestagserfahrung; da entstehen auch echte Freundschaften. 

Auf der Grömitzer Promenade mit Antje-Marie Steen, Franz Thönnes und Carsten Schneider (Foto: Büro Hagedorn).

Dialogtour 4. Stop: Klönschnack auf Fehmarn

Mit dem SPD-Ortsverein Fehmarn (Fotos: Büro Hagedorn). 

Martina und Laura-Claire Wieske aus Landkirchen/Fehmarn, rechts im Bild unser SPD-Kreisvorsitzender Niclas Dürbrook.

29.05.2021 

Der 4. Stop unserer SPD-Klönschnack-Tour war – wie bei der 1. Tour mit dem "Roten Bus am 11. Juli 2020 – ab 16 Uhr traditionell Fehmarn:  dieses Mal kamen wieder viele SPD-Mitglieder von der Insel, um uns aktiv in Burgtiefe am Südstrand zu unterstützen. 

Besonders schön: meine Mitarbeiterin im Berliner MdB-Büro, Kubra Oruc, kommt von der Insel. Sie begleitete meine Tour gemeinsam mit meinem Frauen-Team aus dem Eutiner Wahlkreisbüro ganztägig von Bad Schwartau über Scharbeutz und Grömitz bis nach Burg, um dort von Mann und Eltern zum familiären „Rest-Wochenende“ abgeholt zu werden. Da ihre jüngere Schwester Hawa Öruc bereits vor über 10 Jahren in meinem Berliner MdB-Büro ihre Ausbildung zur Bürokauffrau erfolgreich absolvierte, kenne ich diese wunderbare Familie schon lange: schönes Wiedersehen mit euch allen – der „Fehmaraner“ SPD-Ortsverein ist mir seit Jahren ganz besonders ans Herz gewachsen!

 Familienfoto des SPD-Ortsvereins Fehmarn (Fotos: Büro Hagedorn). 

Meine Berliner Mitarbeiterin Kubra Oruc mit meinem Wahlkreisteam in ihrem ehemaligen Heimatort Burg/Fehmarn.

Podium Bad Schwartau: Parteien digital dabei 


Es ging lebhaft zu am 29.04.2021 in Bad Schwartau. Die Schülervertretung des Leibniz-Gymnasiums hatte zu einer 90-minütigen digitalen Podiumsdiskussion eingeladen und es kamen Vertreter*innen aller Parteien im Deutschen Bundestag. 

Dabei waren Konstantin von Notz (Bündnis 90/Die Grünen), Ingo Gädechens (CDU), Gyde Jensen (FDP), Lorenz Gösta Beutin (Die Linke) und Bruno Hollnagel (AfD) bei einem Fragen-Potpourri zur Bewältigung der Pandemie und zu wichtigen Zukunftsthemen vom Klimawandel bis sozialem Wohnraum. 

Bei sechs Abgeordneten vergehen 90 Minuten wie im Fluge und man kann sich leider nicht so intensiv austauschen, als wenn ich – wie vor Corona stets üblich – zwei Stunden alleine Schulklassen zur Diskussion besuche. Ich hoffe, dass das bald wieder möglich ist.

"Triff unsere Staatssekretärin" 

 
Am 13. April 2021 war ich auf Einladung der Jusos Stormarn Gast unter dem Motto „Triff unsere Staatssekretärin“ in einer Videokonferenz, bei der es hauptsächlich um „meine“ Haupt-Verantwortungsbereiche
im Bundesfinanzministerium ging – nämlich den Bundeshaushalt, die Verschuldung und die Finanzpolitik in Europa in unserer EU-Ratspräsidentschaft. 

Die muntere Gesprächsrunde mit vielen spannenden Fragen setze ich künftig gerne fort. Die Initiative von Juso-Chef Jonathan Braun zu den Themen Europa, Corona-Politik, Haushalts- und Steuerpolitik sowie Staatsverschuldung und Zukunftsinvestitionen war im Spektrum so umfangreich, dass für eine Fortsetzung noch reichlich Fragen blieben. 

Mein Besuch beim Kinder- und Jugendnetzwerk Neustadt (KJN)

Treffen am Neustädter Rathaus mit (von links) Mano Salokat (Vorsitzender des Kinder- und Jugendnetzwerks KJN), Bürgermeister Mirko Spieckermann, Beatrix Spiegel (Stellvertreterin KJN), Jugendcoach Danny Seidel und Landtagsabgeordneter Sandra Redmann (Foto: Büro Hagedorn).

Am 14. Mai 2021 war ich auf Einladung der Vorsitzenden des Kinder- und

Jugendnetzwerkes Neustadt (KJN), Mano Salokat und Beatrix Spiegel, in Neustadt. Gemeinsam mit meiner Landtagskollegin Sandra Redmann besuchte ich mit Bürgermeister Mirko Spieckermann die Projektwerkstatt des Kinder- und
Jugendnetzwerkes Neustadt zum 10. Jubiläum des KJN.

In einem intensiven Gespräch von gut zwei Stunden ging es einerseits darum, die überzeugenden Erfolge des Kinder- und Jugendnetzwerkes seit 2011 in Erinnerung zu rufen, andererseits die wichtigsten Herausforderungen in der Umsetzung der Projektarbeiten im Kinder- und Jugendbereich gerade in der Corona-Pandemie zu besprechen und zusätzlich den Ausblick auf die Arbeit des Vereins mit der weiteren Bundesförderung aus den Programmen des Bundesfamilienministeriums „Demokratie leben!“ und „Kultur macht stark“ für Kinder und Jugendliche aus Neustadt und Umgebung zu diskutieren.

Sozialkontakte und Aktivitäten fehlten

Kinder und Jugendliche waren in dieser Pandemie seit 15 Monaten nicht nur durch den eingeschränkten Schulbesuch und den Verlust quasi aller sportlichen und kulturellen Vereinsaktivitäten ganz besonders betroffen, sondern auch in ihren – in diesem Alter besonders wichtigen – Sozialkontakten, was einen enormen Leidensdruck bei den Jugendlichen erzeugt hat.

Vorbildliche Arbeit für Kinder und Jugendliche

Die Kinder- und Jugendarbeit in Neustadt verfolge ich seit mindestens 15 Jahren „hautnah“ und war eng eingebunden, als die Stadt Neustadt 2007 das 1. Mal eine
vierjährige Bundesförderung von 100.000 Euro pro Jahr aus dem Bundesprogramm „Demokratie und Toleranz“ erhielt, was in Neustadt die vorbildliche Arbeit für Kinder und Jugendliche nachhaltig professionalisierte und viele tolle Projekte – unterstützt von vielen Ehrenamtlichen in Schulen und Vereinen – ermöglichte.

Auf dieses „Fundament“ konnte die Gründung des Kinder- und Jugendnetzwerkes Neustadt 2011 aufbauen und diese Erfolgsstory kontinuierlich mit massiver finanzieller Unterstützung des Bundes als einzige Projektförderung dieser Art in Schleswig-Holstein bis heute fortsetzen. 

17. Jugendmedienworkshop und ein Pressegespräch vor Ort

Mit Leann Krüger am 12.03.2021 in Bad Malente-Gremsmühlen.
(Foto: Büro Hagedorn)

Vom 15. bis 19. März 2021 fand der jährliche Jugendmedienworkshop im Deutschen Bundestag für junge an Journalistik interessierte Schüler und Schülerinnen statt. Mit der Einsendung eines eigenen Beitrags konnten sich junge Menschen für die Teilnahme bewerben. Aus all den Bewerber*innen

wurden bundesweit  25 Te i l n e h m e r * i n n e n ausgewählt. Ich habe mich riesig gefreut, dass mit Leann Krüger aus Bad Malente eine extrem engagierte junge Frau aus Ostholstein am 17. Jugendmedienworkshop des Bundestages 2021 teilnahm!

Einwöchiges Online-Format

Natürlich wäre es für Leann noch spannender gewesen, diesen Workshop ‚live‘ in Berlin zu erleben und dort die Bundespolitik und den Hauptstadt-Journalismus aus nächster Nähe kennenlernen zu dürfen. Aber wie sie mir freudestrahlend erzählte, war auch das einwöchige Online-Format, für das sie von ihrer Schule freigestellt wurde, in der Federführung der Bundeszentrale für politische Bildung sehr professionell und spannend organisiert, und die Vernetzung der 25 jungen Teilnehmer*innen klappt offensichtlich auch hervorragend.

Seit 15 Jahren unterstütze ich dieses Projekt aus voller Überzeugung, da es jungen Menschen nicht nur ein tieferes Verständnis für die parlamentarischen Abläufe und politischen Zusammenhänge in unserer Demokratie eröffnet, sondern zusätzlich auch Medienkompetenz und journalistisches Know-how vermittelt. 

"Stadt, Land, Flucht..."

Da der Workshop in diesem Jahr nur virtuell veranstaltet werden konnte, habe ich Leann Krüger als meine Begleitung zu einem themenpassenden Termin in ihrem Heimatort Bad Malente mitgenommen. Das diesjährige Thema des Workshops war „Stadt, Land, Flucht?! – Lebens- und Wohnräume heute und in Zukunft“

Thematisch passend besuchten wir gemeinsam mit meiner Landtagskollegin Regina Poersch auf Einladung von Bürgermeisterin Tanja Rönck und im Anschluss an die positive Entscheidung des Haushaltsausschusses über eine 3-Millionen-Förderung für die Sportstätten in Bad Malente-Gremsmühlen die Gemeinde. Wir tauschten uns – im Beisein von „echten“ Journalist*innen der regionalen Presse – darüber aus, wie es nun in der Gemeindevertretung und Verwaltung mit der Umsetzung der ehrgeizigen Schul- und Sport-Neubau-Projekte Dank dieser hohen Bundesförderung weitergehen soll. So bekam Leann Krüger gleichzeitig einen direkten und authentischen Einblick in einen Teil der Arbeit als Journalistin in der Regionalpresse. 

Ich wünsche ihr für ihren zukünftigen Berufsweg alles erdenklich Gute!