Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit 2026

 10.07.2026

Greenpeaceaktionen vor der Sommerpause

Rückblick auf die letzte Sitzungswoche: am Dienstag nach dem obligatorischen „Koalitionsfrühstück“ zur Koordinierung um 8 Uhr, nach einem Berichterstattergespräch und der Fraktionssitzung um 17 Uhr zum „Round-Table-Gespräch“ bei „Greenpeace“ mit Umwelt-Aktivisten aus der Ukraine, danach Greenpeace-Sommerfest am Tipi mit „meinem“ Minister Carsten Schneider als Festredner. Am Freitag Nachmittag erneut ein Greenpeace-Termin am Reichstag, als Carsten Schneider und ich 850.000 Unterstützer-Unterschriften überreicht bekamen, die unsere strikte Haltung zum Stopp jeglicher Tiefsee-Nutzung (und drohenden Zerstörung!) unterstützen. Danke für diesen Rückhalt - im Koalitionsvertrag ist durch unseren Einsatz als SPD ganz klar geregelt, dass wir - zusammen mit 42 weiteren Staaten weltweit -  als Bundesregierung die Tiefsee vor jeglichen Rohstoff-Nutzung schützen wollen. Dafür stehe ich mit Carsten Schneider gemeinsam!

(Fotos: Büro Hagedorn) 

 06.07.2026

Startschuss Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band" II

Rückblick auf eine turbulente und anstrengende Woche: Montag 6. Juli 6:30 Uhr los in Berlin in Vertretung von Umweltminister Carsten Schneider ins Dreiländereck Bayern-Sachsen-Thüringen zur Fördergeldübergabe im Deutsch-Deutschen Museum um 10 Uhr … direkt danach und drei Autostunden entfernt der nächste Naturschutz-Termin in Geisa/Thüringen zur Übergabe einer Förderung von 7,6 Mio. Euro im Rahmen des Programms „Chance Natur“ für die 10-jährige Umsetzung der Renaturierung der „Thüringer Kuppenrhön“ am „Grünen Band“ auf der ehemaligen innerdeutschen Grenze. 1,8 km Fußmarsch durch die herrliche Landschaft mit den Erläuterungen der unterschiedlichen Naturschutzmassnahmen des kompetenten Teams vor Ort bei trockenem Wetter und herrlich frischen Temperaturen … Schönes Kontrastprogramm zur langen Sitzungswoche, die folgte. 5 Stunden Autofahrt zurück nach Berlin waren natürlich nicht ohne.  Aber Carsten Schneider musste ja im Kanzleramt ins Kabinett für den Beschluss zum Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027. Um 22:30 Uhr war ich am Montag dann wieder in meiner Berliner Wohnung.

(Fotos: Büro Hagedorn) 

 

06.07.2026

Startschuss Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band"

Welch ein Wochenstart am 6. Juli: um 6:30 Uhr Abfahrt in Berlin ins Dreiländereck Thüringen- Sachsen-Bayern nach Mödlareuth zum Deutsch-Deutschen Museum direkt auf der ehemaligen innerdeutschen Grenze, wo der offizielle „Startschuss“ (mit Markus Söder!) für die 3-jährige Planungsphase für das Naturschutz-Großprojekt „Grünes Band“ fiel, das das Umweltministerium mit 75 Prozent und mit 813.000 Euro fördert. Da Umweltminister Carsten Schneider im Bundeskabinett den RegE für den Haushalt 2027 mit beschließen musste, war es meine Aufgabe, ihn in Mödlareuth und später auch noch in Thüringen im Rhönkreis beim dortigen „Grünen Band“ zu vertreten … zwei Termine à 2 1/2 Stunden und 1.000 km Autofahrt an einem Tag … Navi sagt aktuell: 22:30 Uhr Zurück in Berlin! Und morgen früh 1. Termin: 8 Uhr… letzte Sitzungswoche vor der Sommerpause! 

(Fotos: Büro Hagedorn) 

18.06.2026

Übergabe des SRU-Gutachtens zur Implementation von Umweltrecht

Am Donnerstag um 9 Uhr durfte ich in der Geschäftsstelle des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) für das Umweltministerium das ganz brand-aktuelle Gutachten übernehmen, das nachmittags von den Beteiligten Professor*innen öffentlich im Umweltministerium vorgestellt und diskutiert wurde. Es war mir eine Ehre aus den Händen der beteiligten Wissenschaftler*innen aus allen Kompetenzen der führenden Universitäten des Landes diesen „Erst-Druck“ überreicht zu bekommen, in dem 2 Jahre intensive wissenschaftliche Arbeit und Expertise  stecken. Der SRU hat seit 1971 alle Bundesregierungen beraten - mal mit mehr und mal mit weniger Resonanz in der Politik. Klar ist, dass dieser wissenschaftliche Rat kein „nice-to-have“ ist, sondern eine wichtige Unterstützung und Inspiration unserer Arbeit gerade auch in der heutigen Zeit. Ich hoffe, dass auch im parlamentarischen Raum diese zentrale Grundlage für unsere Arbeit im Umweltbereich ernst genommen und diskutiert wird - mit messbaren Ergebnissen! Danke für den inhaltlichen Austausch, den wir fortsetzen werden! 

(Fotos: Büro Hagedorn)

17.06.2026

Besuch des Naturschutzgroßprojekts "Trockenhänge an Saale und Unstrut" im Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland e. V.

Am Dienstag ging mein Zug am frühen Nachmittag wieder nach Berlin, da ich am heutigen Mittwoch um 8:30 Uhr in die Saale-Unstrut-Region zu einem großartigen Projekttermin für ein tolles Naturgeopark-Projekt starten musste, um meinen Minister Carsten Schneider in Sachsen-Anhalt zu vertreten. Seit Anfang 2025 ist dieses Gesamtprojekt zur extensiven Weidebewirtschaftung durch Ziegen und Schafe in einem Naturschutzraum mit Trockenrasen, Kalkböden und der Gefahr der zurückgedrängten Biodiversität durch Verbuschung in der vom Bund mit 1,2 Mio. Euro (75 %) geförderten dreijährigen „Planungsphase“, der sich - bei erfolgreicher Evaluierung - eine 10-jährige 75-prozentige Förderung von insgesamt knapp 19 Mio. Euro in der „Projektphase“ von 2028 bis 2038 anschließen kann. Die erfolgreiche Einbeziehung aller handelnden Akteure aus der Kommunalpolitik bis zum Kreis und Land sowie der Grundbesitzer und Landwirte aus der Region ist Teil des Projektes, um nachhaltig die Akzeptanz für dieses großflächige Projekt zu bewirken. Ein wunderbarer Austausch mit den Akteuren vor Ort - Kommunalpolitiker, „Ranger“ und dem „Ziegenflüsterer“, der die extensive Weidehaltung persönlich unter seinen „Fittichen“ hat. Jetzt bin ich wieder in Berlin und morgen stehen  hier noch ein paar Termine an, bevor der Zug mich erneut Richtung Heimat bringt.

(Fotos: Büro Hagedorn)

02.06.2026

40 Jahre Bundesumweltministerium

Am 2. Juni ab 17 Uhr fand die feierliche Festveranstaltung zum 40. „Geburtstag“ des Bundesumweltministeriums statt und Umweltminister Carsten Schneider konnte sechs seiner Vorgänger*innen begrüßen. Bereits Mitte der 90er Jahre wurde Angela Merkel Umweltministerin als Nachfolgerin von Klaus Töpfer, weshalb sie gestern die großartige Fakten- und Anekdoten reiche und auch launige Festrede halten durfte. Sehr sehr passend! Die Gäste waren aus diversen verschiedenen Zusammenhängen zusammengekommen, aus Ehrenamt, NGOs, Wissenschaft und Politik - ein spannender Abend!!

(Fotos: Büro Hagedorn)

28.05.2026

15. Trilaterale Wattenmeerkonferenz in Esbjerg 

Am Donnerstag, um 8 Uhr Aufbruch in Kasseedorf zur „15. Trilateralen Wattenmeerkonferenz“ nach Esbjerg, in der Deutschland seit Jahrzehnten gemeinsam mit den Niederlanden und Dänemark an Strategien zum Schutz des „UNESCO Weltkulturerbes Wattenmeer“ durch Nationalparks im Wattenmeer aller drei Staaten arbeitet. Schon vor 25 Jahren fand 1991 die damals „6.  Trilaterale Wattenmeerkonferenz“ in Esbjerg statt. Der deutschen Delegation gehören traditionell auch die Umweltressorts der zuständigen Bundesländer Schleswig-Holstein (mit Umweltminister Tobias Goldschmidt), Hamburg (mit Senatorin Katharina Fegebank) und Niedersachsen (mit Staatssekretärin Anka Dobslaw) und die Naturpark-Chef*innen aus dem Norden an. Wir trafen uns in dieser Runde schon um 12 Uhr zum Vorgespräch im wunderschönen Naturkundehaus „Vadehawnscentret“ in Vester Vedstedt (unweit von Ribe) direkt am Watt. Die offizielle Konferenz im „Musikhuset“ in Esbjerg war eine sehr inspirierende Veranstaltung mit gutem Gedankenaustausch und am Ende mit einer Erklärung aller drei Staaten, die ich für die Bundesrepublik unterzeichnen durfte. 

(Fotos: Büro Hagedorn)

17.04.2026

Bettina Hagedorn wird Parlamentarische Staatssekretärin bei Bundesumweltminister Carsten Schneider! 

 
Bettina Hagedorn, seit 23 Jahren SPD-Bundestagsabgeordnete im Haushaltsauschuss aus Kasseedorf/Ostholstein und aktuell dort verantwortlich für den Etat des Umweltministeriums und für den milliardenschweren Klima- und Transformationsfonds (KTF), wurde am Freitag von SPD-Umweltminister Carsten Schneider als Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium berufen, nachdem der bisherige Staatssekretär Carsten Träger vor vier Wochen völlig unerwartet mit nur 52 Jahren verstorben war.
 
Hagedorn: „Es ist mir eine große Ehre, im Umweltministerium das Team von Umweltminister Carsten Schneider künftig verstärken zu dürfen, auch wenn mein Abschied aus der Arbeitsgruppe Haushalt der SPD-Bundestagsfraktion nach 23 Jahren mit Wehmut verbunden sein wird. Umwelt- und Naturschutz sowie der engagierte Kampf gegen den Klimawandel haben seit 40 Jahren in meinem politischen Leben stets eine sehr wichtige Rolle gespielt – auch bereits in den 90er Jahren als Bürgermeisterin in Kasseedorf. Seit August 2022 war mir insbesondere der erfolgreiche Einsatz im Bundeshaushalt für 100 Mio. Euro – seit Sommer 2025 gemeinsam mit Umweltminister Carsten Schneider sogar für 200 Mio. Euro – zur Finanzierung der Räumung von Munitionsaltlasten aus der Ostsee eine große Herzensangelegenheit. Jetzt werde ich als Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium u.a. auch dafür und für den nationalen Meeresschutz insgesamt Verantwortung tragen. Die damit verbundenen Aufgaben sind eine neue und wunderbare Herausforderung für mich.“ 

Bettina Hagedorn war bereits vom März 2018 bis Dezember 2021 Parlamentarische Staatssekretärin für Haushalt und Europa im Bundesfinanzministerium von Olaf Scholz und bringt insofern für ihre neue Aufgabe wertvolle Erfahrungen mit. Seit 2002 war sie – gemeinsam mit Carsten Schneider – im Haushaltsausschuss des Bundestages aktiv und dort bis 2013 vier Jahre seine Stellevertreterin als Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Seit Mai 2025 verantwortet Bettina Hagedorn im Haushaltsausschuss für die SPD u.a. den Etat des Umweltministeriums und des Klima- und Transformationsfonds, was die enge Zusammenarbeit mit dem Umweltminister und seinem „Team“ noch einmal besonders verstärkt hat.

Hagedorn: „Natürlich gebe ich meine bisherige Verantwortung nach 23 Jahren als Dienstälteste Haushälterin der Bundesrepublik in diesen herausfordernden Zeiten keinesfalls leichten Herzens auf. Aber da der Umwelt- und Naturschutz und der Kampf gegen den Klimawandel seit Jahrzehnten mein Herzblut haben und mit Blick u.a. auf die Zukunft meiner fünf Enkelkinder und der jungen Generation insgesamt von derartig gewaltiger Bedeutung sind, bedeutet mir die neue Aufgabe im Team von Umweltminister Carsten Schneider, mit dem ich schon so viele Jahre eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet habe, enorm viel.“

(Portrait: Maurice Weiss)
Fotos (v.l.n.r. ): Das Foto entstand am 15.04.2026 im Paul-Löbe Haus in Berlin mit Umweltminister Carsten Schneider; das Foto entstand am 09.07.2019