Aktuelles aus Berlin

13. - 17.07.2026

Delegationsreise der Parlamentariergruppe Bulgarien-Moldau-Rumäniennach Rumänien und Moldau

Montag früh um 5:30 Uhr: Abfahrt in meiner Berliner Wohnung zum Flughafen BER und dann über München nach Temeswar (Westliches Rumänien im Dreiländereck mit Serbien und Ungarn) zur 5-tägigen Delegationsreise der deutschen Parlamentariergruppe mit Rumänien, Moldau und Bulgarien. Die deutsche Konsulin empfing uns in Temeswar zum Briefing im deutschen Konsulat und gemeinsam wurden wir im Rathaus von der stellv. Bürgermeisterin empfangen, die uns einen beeindruckenden Überblick über die Herausforderungen der 220.000-Einwohnerstadt bot. Danach ein Gespräch mit den Vertreter*innen der Deutschen Minderheit im Banat, die ebenfalls Mitglied im „Demokratischen Forum“ sind. Abends führte uns die Konsulin durch die zauberhafte Altstadt und über den beeindruckenden Platz, wo 1989 die Revolution von überwiegend jungen Menschen gestartet wurde. Die Altstadt ist wirklich wunderschön und das Abendessen am Flussufer liess uns schnell die Hitze des Tages vergessen. 

(Fotos: Büro Hagedorn)

 11.07.2026

Rückblick auf die letzte Sitzungswoche vor der Sommerpause

Rückblick auf die letzte Sitzungswoche in Berlin mit Fotos von den (wenigen!) unbeschwerten Momenten beim traditionellen SPD-Hoffest am Tipi, das wir als SPD-Bundestagsfraktion in jedem Sommer als „Dankeschön-Fest“ für unseren großartigen Büro-Teams ausrichten. Als dieses Fest um 18 Uhr begann, waren wir Abgeordneten noch nicht dabei: die erste von 10(!) namentlichen Abstimmungen bis Freitag (16:15 Uhr) fand abends kurz vor 20 Uhr statt … außerdem hatte ich von Mittwoch bis Freitag über 20 Stunden (!) „Dienst“ für das Umweltministerium auf der Regierungsbank (am Donnerstag von 9 Uhr bis 23:37 Uhr mit insgesamt knapp 2 Stunden „Pause“) …. Bei dem Sitzungsmarathon, der jeden Morgen um 7:30 Uhr mit Vorbesprechungen im Finanzministerium, im Kanzleramt und am Freitag mit der SPD-Landesgruppe mit Ulf Kämpfer begann,  konnte ich natürlich nicht mit meiner tollen „Mädels-Crew“ auf dem Hoffest bis Mitternacht auf der Tanzfläche „mithalten“, aber schön waren die abendlichen Stunden an der Spree mit dem Wiedersehen auch mit vielen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen trotzdem. 
Am Freitag Abend luden mich Joerg und Jürgen aus Haffkrug anlässlich ihres Berlin-Trips in die „Dicke Wirtin“ am Savigny-Platz zum Essen ein - mein nachträgliches Geburtstagsgeschenk von den beiden und DANKE für den schönen Abend! 
Und am Samstag Abend löste ich mit meiner lieben ehemaligen Kollegin und Freundin Petra Merkel meinen „Geburtstagsgutschein“ von ihr ein: ein Besuch im „Tipi“ zu der fulminanten Aufführung von „Cabaret“ in einer grandiosen musikalischen und schauspielerischen Leistung aller Künstler und der Band! Solche Geschenke mit gemeinsamer Zeit mit Freunden sind doch eigentlich immer die allerschönsten, oder? Meine Berliner Wohnung ist heute dankbar, dass ich endlich einmal wieder Zeit zum Putzen habe …Muss auch mal sein …


(Fotos: Büro Hagedorn) 

 10.07.2026

Greenpeaceaktionen vor der Sommerpause

Rückblick auf die letzte Sitzungswoche: am Dienstag nach dem obligatorischen „Koalitionsfrühstück“ zur Koordinierung um 8 Uhr, nach einem Berichterstattergespräch und der Fraktionssitzung um 17 Uhr zum „Round-Table-Gespräch“ bei „Greenpeace“ mit Umwelt-Aktivisten aus der Ukraine, danach Greenpeace-Sommerfest am Tipi mit „meinem“ Minister Carsten Schneider als Festredner. Am Freitag Nachmittag erneut ein Greenpeace-Termin am Reichstag, als Carsten Schneider und ich 850.000 Unterstützer-Unterschriften überreicht bekamen, die unsere strikte Haltung zum Stopp jeglicher Tiefsee-Nutzung (und drohenden Zerstörung!) unterstützen. Danke für diesen Rückhalt - im Koalitionsvertrag ist durch unseren Einsatz als SPD ganz klar geregelt, dass wir - zusammen mit 42 weiteren Staaten weltweit -  als Bundesregierung die Tiefsee vor jeglichen Rohstoff-Nutzung schützen wollen. Dafür stehe ich mit Carsten Schneider gemeinsam!

(Fotos: Büro Hagedorn) 

 06.07.2026

Startschuss Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band" II

Rückblick auf eine turbulente und anstrengende Woche: Montag 6. Juli 6:30 Uhr los in Berlin in Vertretung von Umweltminister Carsten Schneider ins Dreiländereck Bayern-Sachsen-Thüringen zur Fördergeldübergabe im Deutsch-Deutschen Museum um 10 Uhr … direkt danach und drei Autostunden entfernt der nächste Naturschutz-Termin in Geisa/Thüringen zur Übergabe einer Förderung von 7,6 Mio. Euro im Rahmen des Programms „Chance Natur“ für die 10-jährige Umsetzung der Renaturierung der „Thüringer Kuppenrhön“ am „Grünen Band“ auf der ehemaligen innerdeutschen Grenze. 1,8 km Fußmarsch durch die herrliche Landschaft mit den Erläuterungen der unterschiedlichen Naturschutzmassnahmen des kompetenten Teams vor Ort bei trockenem Wetter und herrlich frischen Temperaturen … Schönes Kontrastprogramm zur langen Sitzungswoche, die folgte. 5 Stunden Autofahrt zurück nach Berlin waren natürlich nicht ohne.  Aber Carsten Schneider musste ja im Kanzleramt ins Kabinett für den Beschluss zum Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027. Um 22:30 Uhr war ich am Montag dann wieder in meiner Berliner Wohnung.

(Fotos: Büro Hagedorn) 

 06.07.2026

Startschuss Naturschutzgroßprojekt "Grünes Band"

Welch ein Wochenstart am 6. Juli: um 6:30 Uhr Abfahrt in Berlin ins Dreiländereck Thüringen- Sachsen-Bayern nach Mödlareuth zum Deutsch-Deutschen Museum direkt auf der ehemaligen innerdeutschen Grenze, wo der offizielle „Startschuss“ (mit Markus Söder!) für die 3-jährige Planungsphase für das Naturschutz-Großprojekt „Grünes Band“ fiel, das das Umweltministerium mit 75 Prozent und mit 813.000 Euro fördert. Da Umweltminister Carsten Schneider im Bundeskabinett den RegE für den Haushalt 2027 mit beschließen musste, war es meine Aufgabe, ihn in Mödlareuth und später auch noch in Thüringen im Rhönkreis beim dortigen „Grünen Band“ zu vertreten … zwei Termine à 2 1/2 Stunden und 1.000 km Autofahrt an einem Tag … Navi sagt aktuell: 22:30 Uhr Zurück in Berlin! Und morgen früh 1. Termin: 8 Uhr… letzte Sitzungswoche vor der Sommerpause! 

(Fotos: Büro Hagedorn) 

Bettina Hagedorn empfängt erneut Bürger*innen aus der Heimat 3 Tage in Berlin 

(Foto: Bundesregierung / StadtLandMensch-Fotografie)


Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn erlebten 50 politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger aller Generationen aus Ostholstein unmittelbar vor der letzten Sitzungswoche des Deutschen Bundestages vom 1. bis zum 3. Juli 2026 drei spannende, informative Tage in der Bundeshauptstadt mit der Chance auf sehr viel persönlichen Austausch mit Bettina Hagedorn bei – glücklicherweise – angenehmen Temperaturen im sommerlichen Berlin. 

Hagedorn: „Zu meiner zweiten Besuchergruppe aus der Heimat in diesem Jahr gehörten allein 22 Jugendliche unter 21 Jahren von sechs verschiedenen Schulen aus Ostholstein an, die durch ihr Interesse an gesellschaftspolitischen Fragen bei meinen vielen Schulbesuchen herausstachen und sich daraufhin auf einen Platz für die Berlinfahrt beworben hatten. Pünktlich zum Sommerferienbeginn konnten die Schülerinnen und Schüler von der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule in Bad Schwartau, der Emmi-Bonhoeffer-Schule in Pönitz, vom Freiherr-von-Stein-Gymnasium in Oldenburg, der Jacob Linau Schule in Neustadt i. H., vom Küstengymnasium Neustadt und der Carl-Maria-von-Weber-Schule in Eutin jetzt zusammen mit einer weiteren Gruppe von Berufsschülern aus Eutin und Lensahn drei Tage nach Berlin aufbrechen. Über diese bunte Mischung in der 50-köpfigen Reisegruppe nach Berlin freuten sich auch besonders die älteren Ehrenamtler, die auf der dreitägigen Fahrt den ausgesprochen lebendigen Austausch über alle Generationen hinweg genossen. Da ich in Berlin zwar Termine als Staatssekretärin hatte, aber keine Sitzungswoche des Bundestages stattfand, konnte ich meine Besuchergruppe nicht nur persönlich durch den Reichstag führen, sondern auch an beiden Abenden jeweils zum „Klönschnack“ in ihrem Berliner Hotel und am nächsten Abend im Restaurant direkt am Brandenburger Tor treffen, um alle Fragen stundenlang persönlich zu beantworten.“

Der dreitägige Berlinbesuch begann am Mittwoch mit dem beeindruckenden Besuch im Dokumentationszentrum "Topografie des Terrors" und dem anschließenden Rundgang durch das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“. Am Donnerstag früh fand der Reichstagsbesuch mit einem Informationsvortrag über die Aufgaben und die Arbeit des Parlaments im Plenarsaal statt, sowie das einstündige Gespräch mit Bettina Hagedorn, um alle Fragen zu stellen, die gerade ‚unter den Nägeln‘ brannten. 
Zum Programm der dreitägigen politischen Bildungsfahrt gehörten als besondere Highlights der Besuch mit Diskussion im Bundesministerium der Verteidigung sowie beim Bundesnachrichtendienst – beide Besuche waren gerade für die jungen Leute in der aktuellen geopolitischen Konfliktlage in der Welt besonders interessant, da diese junge Generation sowohl von der aktuellen Reform zum freiwilligen Wehrdienst und von Herausforderungen zur Verteidigungsfähigkeit in Europa besonders betroffen ist. Außerdem stand die beeindruckende Führung durch die Dauerausstellung des "Tränenpalasts" auf dem Programm, welche sich in der ehemaligen Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße befindet und an die 30-jährige Teilung Berlins durch die Mauer und das damalige Leid der zerrissenen Familien und Freunde erinnert. Von der Vergangenheit in die Zukunft: der Besuch im Futurium war ebenso beeindruckend wie die zweistündige informative Stadtrundfahrt bei herrlichem Sonnenschein durchs politische Berlin. Die 50 Bürgerinnen und Bürger, die allesamt politisch interessiert und überwiegend ehrenamtlich engagiert sind, kamen aus Ostholstein und waren altersmäßig wieder bewusst sehr gemischt.

Hagedorn: „Bevorzugt lade ich möglichst viele engagierte junge Leute und ehrenamtlich Aktive aus Vereinen und Verbänden als kleines ‚Dankeschön‘ ein. Ich freue mich, dass diese Reisen so gut angenommen werden, wobei die Warteliste der Interessierten deswegen lang ist. Das jüngste Gruppenmitglied war diesmal 16 Jahre alt, wobei der Erfahrenste der Gruppe 83 Jahre jung war und voller Elan das gesamte Programm mitgemacht hat. Die Teilnehmenden kamen aus Bad Schwartau, Eutin, Göhl, Gremersdorf, Gronenberg, Grömitz, Großenbrode, Heiligenhafen, Kabelhorst - Schwienkuhl, Kasseedorf, Kellenhusen, Neustadt, Oldenburg, Pansdorf, Ratekau, Schashagen, Sereetz und Süsel.

Zum Hintergrund:

Die dreitägigen Berlinfahrten, die das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung für alle 630 Abgeordneten des Bundestages organisiert, sind anerkannte Bildungsfahrten. Seit 23 Jahren ist es gute Tradition bei Bettina Hagedorns Berlin-Reisen, dass alle, die sich ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden, bei Institutionen oder sozialen Projekten, in Schulen oder in der Kommunalpolitik für die Gesellschaft engagieren, bevorzugt als kleines ‚Dankeschön‘ 3 Tage nach Berlin eingeladen werden. Wer an einer solchen Berlinfahrt Interesse hat, kann sich im Eutiner Wahlkreisbüro von Bettina Hagedorn melden.

Informationen gibt es per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 04521-71611

 

18.06.2026

Übergabe des SRU-Gutachtens zur Implementation von Umweltrecht

Am Donnerstag um 9 Uhr durfte ich in der Geschäftsstelle des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) für das Umweltministerium das ganz brand-aktuelle Gutachten übernehmen, das nachmittags von den Beteiligten Professor*innen öffentlich im Umweltministerium vorgestellt und diskutiert wurde. Es war mir eine Ehre aus den Händen der beteiligten Wissenschaftler*innen aus allen Kompetenzen der führenden Universitäten des Landes diesen „Erst-Druck“ überreicht zu bekommen, in dem 2 Jahre intensive wissenschaftliche Arbeit und Expertise  stecken. Der SRU hat seit 1971 alle Bundesregierungen beraten - mal mit mehr und mal mit weniger Resonanz in der Politik. Klar ist, dass dieser wissenschaftliche Rat kein „nice-to-have“ ist, sondern eine wichtige Unterstützung und Inspiration unserer Arbeit gerade auch in der heutigen Zeit. Ich hoffe, dass auch im parlamentarischen Raum diese zentrale Grundlage für unsere Arbeit im Umweltbereich ernst genommen und diskutiert wird - mit messbaren Ergebnissen! Danke für den inhaltlichen Austausch, den wir fortsetzen werden! 

(Fotos: Büro Hagedorn) 

17.06.2026

Besuch des Naturschutzgroßprojekts "Trockenhänge an Saale und Unstrut" im Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland e. V.

Am Dienstag ging mein Zug am frühen Nachmittag wieder nach Berlin, da ich am heutigen Mittwoch um 8:30 Uhr in die Saale-Unstrut-Region zu einem großartigen Projekttermin für ein tolles Naturgeopark-Projekt starten musste, um meinen Minister Carsten Schneider in Sachsen-Anhalt zu vertreten. Seit Anfang 2025 ist dieses Gesamtprojekt zur extensiven Weidebewirtschaftung durch Ziegen und Schafe in einem Naturschutzraum mit Trockenrasen, Kalkböden und der Gefahr der zurückgedrängten Biodiversität durch Verbuschung in der vom Bund mit 1,2 Mio. Euro (75 %) geförderten dreijährigen „Planungsphase“, der sich - bei erfolgreicher Evaluierung - eine 10-jährige 75-prozentige Förderung von insgesamt knapp 19 Mio. Euro in der „Projektphase“ von 2028 bis 2038 anschließen kann. Die erfolgreiche Einbeziehung aller handelnden Akteure aus der Kommunalpolitik bis zum Kreis und Land sowie der Grundbesitzer und Landwirte aus der Region ist Teil des Projektes, um nachhaltig die Akzeptanz für dieses großflächige Projekt zu bewirken. Ein wunderbarer Austausch mit den Akteuren vor Ort - Kommunalpolitiker, „Ranger“ und dem „Ziegenflüsterer“, der die extensive Weidehaltung persönlich unter seinen „Fittichen“ hat. Jetzt bin ich wieder in Berlin und morgen stehen  hier noch ein paar Termine an, bevor der Zug mich erneut Richtung Heimat bringt.

(Fotos: Büro Hagedorn)


Hagedorn: Besuch des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister der Finanzen am Wiecksberg in Neustadt zur Zukunft des Standortes 

Am 15. Juni 2026 haben Bettina Hagedorn und Dennis Rohde als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen für den Bundeshaushalt bei Bundesfinanzminister Lars Klingbeil den Wiecksberg in Neustadt mit dem Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum der Bundespolizei (MaST) besucht, in dem auch der maritime Nachwuchs des Zolls ausgebildet wird. Begleitet wurden sie aus diesem Grund von der Generalzolldirektion sowie – angesichts der in naher Zukunft erforderlichen enormen baulichen Erweiterungen und Umbauten auf dem Wiecksberg - von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA). Auf Einladung von Herrn Präsident Normen Großmann von der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt, sowie dem Leiter der Bundespolizei See Nils von Waaden und der Leiterin des MaST Nina Sieling, haben Bettina Hagedorn und Dennis Rohde das Gelände am Wiecksberg ausführlich besichtigt, sich über die wachsende sicherheitspolitische

Bedeutung des Standorts mit der Bundespolizei und dem Zoll ausgetauscht und intern die Umbaupläne und die dafür geltenden Prioritäten und Erfordernisse erörtert. 

Bettina Hagedorn: „Ich freue mich, dass dieser Besuch gemeinsam mit Dennis Rohde als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Vertretern der Generalzolldirektion sowie der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben die Gelegenheit geboten hat, die Bedeutung des Standorts Neustadt für die nationale Sicherheitsarchitektur unmittelbar vor Ort zu unterstreichen Seit 2005 ist das Maritime Schulungs- und Trainingszentrum der bundesweit einzige Standort für die gemeinsame maritime Aus- und Fortbildung der Bundespolizei und seit 2011 auch des Zolls. Der Haushaltsausschuss  des Bundestages – in dem Dennis Rohde und ich jahrelang als Kollegen gemeinsam gearbeitet haben - hat diesen Aufbau maßgeblich finanziert und vorangetrieben und ab 2016 die vier großen Bundespolizeischiffe der Potsdam-Klasse beschlossen, die seit 2019 in Dienst gestellt werden konnten. Alle Schiffe haben den Heimathafen Neustadt, wo bis Herbst 2022 auch für die Ausbildung für diese großen Schiffe der – vom Haushaltsausschuss beschlossene – Schiffssimulator eingerichtet wurde, der als einer der modernsten seiner Art in Europa gilt. Angesichts der geopolitischen Bedrohung gerade im Ostseeraum haben sich die Aufgaben und Einsätze von Bundespolizei und den weiteren Bundesbehörden am Wiecksberg enorm verändert und erweitert, was natürlich große Herausforderungen für die bauliche und technische Entwicklung des Standortes und des Hafengeländes bedeutet. Ziel des Besuches war es, sich hierüber persönlich auszutauschen.“

Nach einer Darstellung über die aktuellen Herausforderungen für die Bundespolizei See durch Nils von Waaden sowie über die Perspektiven der Ausbildung angesichts von mangelndem Nachwuchs mit maritimer Kompetenz bei steigender Auslastung des MaST durch Nina Sieling und Vertreter der Generalzolldirektion wurde intensiv über die konkreten Erfordernisse zum Ausbau der Liegenschaft und des Hafens diskutiert.

Hagedorn: „Das Maritime Schulungs- und Trainingszentrum der Bundespolizei in Neustadt ist ein einzigartiger Standort – und er wird noch wichtiger werden. Schon seit 2019 habe ich mich in Berlin dafür eingesetzt, dass die maritime Spezialeinheit der GSG 9 in den Heimathafen der vier neuen Bundespolizeischiffe der Potsdam-Klasse nach Neustadt verlegt wird, um eine möglichst schnelle Reaktionsfähigkeit in maritimen Sonderlagen garantieren zu können. Mit der Entscheidung der damaligen Innenministerin Nancy Faeser im Oktober 2024 für diesen Standortwechsel sowie mit den aktuellen Herausforderungen von Bundespolizei, Zoll und Marine am Wiecksberg drängt der zügige Ausbau der Hafenkante als Kooperationshafen Bundespolizei-Bundeswehr' in Neustadt enorm. Angesichts der bedrohten Sicherheit durch hybride Angriffe auf See hat die Stärkung unserer polizeilichen und militärischen Fähigkeiten im Nord- und Ostseeraum in Berlin höchste Priorität.“

In seiner Bereinigungssitzung am 13. November 2025 hat der Haushaltsausschuss das Bundesinnenministerium aufgefordert, die Vorplanungen für den Hafenausbau in Neustadt-Holstein als Projekt „Kooperationshafen Bundespolizei-Bundeswehr" unverzüglich zum Abschluss zu bringen und Etatreife sowie eine gemeinsame Verständigung über die Kostenteilung zwischen den Ressorts herzustellen – und darüber bis zum 30. Juni 2026 dem Haushaltsausschuss zu berichten. Da das Bundeskabinett am 6. Juli den Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 beschließen will, wird der Haushaltsausschuss dann ab September beraten, ob und wie die notwendigen Mittel zum Haushalt 2027 und für die Finanzplanung bis 2029 bereitstehen, um die mehrjährigen Baumaßnahmen in allen Bedarfsplänen ausreichend abzusichern.

Bettina Hagedorn: „Dass dieser Ausbau nun tatsächlich realistisch ist, liegt an zwei wichtigen politischen Weichenstellungen: Das neue Infrastruktur-Zukunftsgesetz erklärt Vorhaben mit sicherheitsrelevanter Infrastruktur – wie den Kooperationshafen am Wiecksberg – zum „überragenden öffentlichen Interesse" und öffnet damit den Weg für beschleunigte Genehmigungsverfahren. Das Sondervermögen von 500 Milliarden Euro kann die erforderlichen Mittel bereitstellen. Unsere Häfen, Seekabel und maritimen Verbindungswege sind angesichts hybrider Bedrohungen auf Nord- und Ostsee längst keine rein zivile Infrastruktur mehr – sie sind Teil unserer Verteidigungsfähigkeit. Der Ausbau des Standorts Neustadt zum Kooperationshafen ist deshalb ein unverzichtbarer Beitrag zur nationalen Sicherheitsvorsorge.“

Den Abschluss bildete der Besuch des Verfahrenstrainingszentrums mit seinen hochmodernen Schiffsbrücken-Simulatoren, die der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen Dennis Rohde natürlich ausprobieren durfte.

(Foto: Büro Hagedorn)

11. -  16.05.2026

Delegationsreise der Deutsch-Baltischen Parlamentariergruppe nach Estland und Lettland 

Sechs intensive Tage unterwegs mit der Deutsch-Baltischen Parlamentariergruppe, deren Vorsitzende ich bin: Von Tallinn in Estland bis nach Riga in Lettland standen zahlreiche politische Gespräche, Begegnungen und Einblicke auf dem Programm. Es ist immer wieder etwas Besonderes, in die baltischen Staaten zu reisen. Ich liebe die Menschen in den drei baltischen Ländern, den engen Austausch mit den Abgeordneten dort, die Nähe der Ostsee, die wunderschönen Landschaften und die zauberhaften Städte. 

11.05.2026

Unsere Reise begann in Estlands Hauptstadt Tallinn. Nach einem Briefing beim Imbiss durch den deutschen Botschafter in Estland, Jan Scherer, folgten Gespräche zu Sicherheit, strategischer Kommunikation und Krisenvorsorge im frisch renovierten Staatlichkeitsgebäude. Besonders beeindruckend war dabei die Hausführung zur Geschichte der Ritterschaft. Den Abschluss des ersten Tages bildete ein spannender Empfang in der Deutschen Residenz auf dem Domberg mit zahlreichen estnischen Abgeordneten sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft – ein toller Start in unsere Delegationsreise. 

12.05.2026

Der zweite Tag begann früh mit Gesprächen bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Konrad-Adenauer-Stiftung. Anschließend trafen wir den Staatssekretär des estnischen Außenministeriums, der für die Entwicklung Estlands seit vielen Jahren eine wichtige Rolle spielt. Danach führte uns der Weg ins Parlament. Nach einer Führung durch das Haus hatten wir einen ausführlichen Gedankenaustausch mit dem Vorsitzenden der estnisch-deutschen Freundschaftsgruppe, Eerik-Niiles Kross. Auf seine Einladung konnten wir gemeinsam mit sechs weiteren Abgeordneten aus allen Fraktionen bei einem wundervollen Essen intensiv diskutieren. Das war ausgesprochen spannend.

Am Nachmittag besuchten wir das Hauptquartier der estnischen Verteidigungsliga auf dem Domberg. Dieser Freiwilligenverband für Männer und Frauen jeden Alters leistet einen wichtigen Beitrag zum Bevölkerungsschutz – sehr beeindruckend. Zum Abschluss des Tages erhielten wir auf der Baustelle des Passagier-Terminals Ülemiste Einblicke in das europäische Infrastrukturprojekt "Rail Baltica" (ein TEN-Trassen-Projekt analog zur Fehmarnbeltquerung). Die neue Schienenverbindung soll künftig Finnland über Estland, Lettland, Litauen, Polen und Ostdeutschland mit Südeuropa verbinden. Auch hier wird übrigens der ursprüngliche Zeitplan auf der Gesamtstrecke nicht eingehalten. In Tallinn wird jedoch sichtbar gebaut, und 2028 soll das Terminal fertiggestellt sein.

13.05.2026

Am dritten Tag stand zunächst der Besuch des größten Frachthafens Estlands in Muuga auf dem Programm. Der Hafen wird von einer 100%igen Tochtergesellschaft der Hamburger HHLA betrieben und ist ein wichtiger Garant für stabile Logistikketten in Nordeuropa. Anschließend fuhren wir fünf Stunden lang mit dem Bus weiter nach Riga. Dort erwartete uns bereits die deutsche Botschafterin zum Briefing.

Wir hätten kaum in turbulenteren Zeiten nach Lettland kommen können. Nachdem wenige Tage zuvor der Verteidigungsminister zurückgetreten war und seine Partei die Regierungskoalition verlassen hatte, befand sich das Land bereits in einer spürbaren Regierungskrise. Dennoch nahmen sich die Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses und des Ausschusses für Außenpolitik im lettischen Parlament – der Saeima – Zeit für einen intensiven Austausch mit unserer Delegation. Es war beeindruckend zu erleben, wie offen und konstruktiv unsere Gesprächspartner trotz der schwierigen innenpolitischen Lage den Dialog führten.

Am Abend folgten wir als Gäste der lettisch-deutschen Freundschaftsgruppe einer Einladung nach Jūrmala an die Ostsee. Trotz Regen war der Blick auf das Meer wunderschön. Da ich die Kontakte zu den baltischen Parlamenten seit vielen Jahren pflege, begegnen wir uns inzwischen nicht mehr nur als Kolleginnen und Kollegen, sondern vielfach als Freunde. 

14.05.2026

Der vierte Tag begann um 9 Uhr mit einem Gespräch mit dem Staatssekretär im lettischen Außenministerium in Riga. Anschließend stand ein Termin mit der Präsidentin der Saeima auf dem Programm. Doch während unserer Gespräche überschlugen sich die Ereignisse: Die Ministerpräsidentin kündigte ihren Rücktritt an, die Dreier-Koalition zerbrach endgültig – nur fünf Monate vor der nächsten Parlamentswahl. Wir wurden damit Zeugen eines historischen Tages für Lettland und konnten zugleich aus erster Hand Einblicke in die politischen Entwicklungen erhalten. Ein denkwürdiger Moment.

Trotz der Regierungskrise fanden zahlreiche weitere Gespräche mit führenden Politikerinnen und Politikern statt. Am Nachmittag besichtigten wir gemeinsam mit der stellvertretenden Parlamentspräsidentin, der Kulturstaatssekretärin und dem Projektverantwortlichen Stefan Meissner die St.-Petri-Kirche in Riga. Vom Turm bot sich ein atemberaubender Blick auf die wunderschöne Altstadt. Die Grundsanierung dieses bedeutenden Bauwerks wird mit 33 Millionen Euro aus Deutschland gefördert – ein klares Bekenntnis zur gemeinsamen deutsch-lettischen Geschichte. Schon bald sollen die umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten beginnen.
Abgerundet wurde der Tag durch ein gemeinsames Mittagessen mit wichtigen Mitgliedern der Saeima in der Altstadt von Riga – bei wunderschönem Ausblick und guten Gesprächen. 

15.05.2026

Während die Hälfte der Delegation sich am Freitagnachmittag bereits auf den Weg nach Hause machte, ergriffen Hanna Steinmüller und ich noch die Chance, zusammen mit zwei Vertreter*innen der jüdischen Gemeinde Riga, einen Blumenkranz für die Bundesrepublik Deutschland an der Gedenkstätte Biķernieki ein wenig außerhalb der Stadt niederzulegen. Dort wurden während des Zweiten Weltkrieges ca. 25.000 Juden und andere KZ-Gefangene und politisch Verfolgte aus dem Ghetto in Riga bei systematischen Massenerschießungen von den NS-Besatzern massakriert – unter ihnen auch Frauen, Kinder und Alte. Anschließend an die Kranzniederlegung gab es noch einen kleinen Rundgang durch die Gedenkstätte mit der Geschäftsführerin der Jüdischen Gemeinde Rigas. 

Die Reise hat einmal mehr gezeigt, wie eng Deutschland mit den baltischen Staaten verbunden ist. Angesichts der sicherheitspolitischen Herausforderungen in Europa, der Bedeutung resilienter Infrastrukturen und der gemeinsamen Verantwortung für Demokratie und Freiheit sind diese Kontakte wichtiger denn je. Zugleich bleibt jede Reise ins Baltikum für mich auch persönlich etwas Besonderes – wegen der Menschen, der Landschaften, der Städte und der vielen Freundschaften, die über die Jahre entstanden sind.

02.06.2026

40 Jahre Bundesumweltministerium

Am 2. Juni ab 17 Uhr fand die feierliche Festveranstaltung zum 40. „Geburtstag“ des Bundesumweltministeriums statt und Umweltminister Carsten Schneider konnte sechs seiner Vorgänger*innen begrüßen. Bereits Mitte der 90er Jahre wurde Angela Merkel Umweltministerin als Nachfolgerin von Klaus Töpfer, weshalb sie gestern die großartige Fakten- und Anekdoten reiche und auch launige Festrede halten durfte. Sehr sehr passend! Die Gäste waren aus diversen verschiedenen Zusammenhängen zusammengekommen, aus Ehrenamt, NGOs, Wissenschaft und Politik - ein spannender Abend!!

02.06.2026

Cäsar-Klein-Schule aus Ratekau zu Besuch im Bundestag

 Der 2. Juni begann um 9:30 Uhr im Paul-Löbe-Haus in Berlin mit einer 90-minütigen Verhandlungsrunde zur Kreislaufwirtschaft. Und dann: vormittags und nachmittags je eine Klasse der Cäsar-Klein-Schule aus Ratekau zum Fragen beantworten und mit Raum für Diskussionen. Das große „Highlight“ des Tages folgte ab 17 Uhr: das festliche 40. Jubiläum des Bundesumweltweltministeriums! 

Bettina Hagedorn gratuliert: Big Band Bad Schwartau erhält 7.500,00 Euro Bundesförderung! 

Am 29. Mai 2026 beschloss die Jury des Amateurmusikfonds die Förderung von 229 Projekten – darunter auch das Projekt „“Moving Souls, Moving Rhythm!“ der Big Band Bad Schwartau und Umgebung e.V. unter Leitung des Jazztrompeters und Musikpädagogen Martin Berner.
Bettina Hagedorn, ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Haushaltsausschusses und aktuell parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltminister Casten Schneider gratuliert: „Ich freue mich sehr über den erfolgreichen Projektantrag der Big Band Bad Schwartau und Umgebung e.V., welcher in einem Bewerberfeld von über 500 Bewerbungen die Jury überzeugen konnte. Nun können die Musiker mit der Umsetzung ihres Projekts beginnen. Geplant ist die Aufführung mit Livemusik der Musiker – auf das Ergebnis bin ich bereits sehr gespannt! Kultur ist kein Luxus – sie ist das Herzstück unserer Gemeinschaft. Ehrenamtliches Engagement in der Musik schafft Verbindung, die keine politische Entscheidung ersetzen kann. Genau deshalb ist gezielte Förderung vor Ort so wichtig: Sie gibt den Menschen in unserer Region die Mittel, ihre Leidenschaft zu leben und unsere Gesellschaft positiv zu bereichern. Seit November 2022 hatte der Haushaltsausschuss in seiner Bereinigungssitzung den Amateurmusikfonds in Höhe von 10 Mio. Euro im Zuge der Coronapandemie eingerichtet. Uns war es besonders wichtig die Amateurskunst und das Ehrenamt stärker zu fördern. Denn die rund 14 Millionen Musikerinnen und Musiker, die deutschlandweit in diesem Bereich aktiv sind, haben in den Vorjahren besonders unter der Corona-Pandemie gelitten: Geplante Auftritte und Probentreffen konnten nicht stattfinden und viele Aufwände nicht finanziell angemessen entlohnt werden. Mit dem Amateurmusikfonds können nun auch Investitionsvorhaben in die Zukunft und Vielfalt des Amateurmusikbereichs nachhaltig wirksam gefördert werden.“ 

 
Zum Hintergrund: Der Amateurmusikfonds des BKM unterstützt innovative Projekte und stärkt musikalische Strukturen in ganz Deutschland. Gefördert werden unter anderem Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung sowie kreative Kooperationen zwischen Ensembles und lokalen Partnern. Die Förderung für die Big Band Bad Schwartau und Umgebung e.V. wurde im Rahmen der aktuellen Auswahlrunde des Amateurmusikfonds vergeben. Bundesweit hat die Fachjury in dieser Runde 229 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 3,5 Millionen Euro ausgewählt. Über 500 Bewerbungen waren eingegangen – ein Zeichen für die enorme Bedeutung und Nachfrage nach Förderung der Amateurmusik. 

28.05.2026

15. Trilaterale Wattenmeerkonferenz in Esbjerg 

Am Donnerstag, um 8 Uhr Aufbruch in Kasseedorf zur „15. Trilateralen Wattenmeerkonferenz“ nach Esbjerg, in der Deutschland seit Jahrzehnten gemeinsam mit den Niederlanden und Dänemark an Strategien zum Schutz des „UNESCO Weltkulturerbes Wattenmeer“ durch Nationalparks im Wattenmeer aller drei Staaten arbeitet. Schon vor 25 Jahren fand 1991 die damals „6.  Trilaterale Wattenmeerkonferenz“ in Esbjerg statt. Der deutschen Delegation gehören traditionell auch die Umweltressorts der zuständigen Bundesländer Schleswig-Holstein (mit Umweltminister Tobias Goldschmidt), Hamburg (mit Senatorin Katharina Fegebank) und Niedersachsen (mit Staatssekretärin Anka Dobslaw) und die Naturpark-Chef*innen aus dem Norden an. Wir trafen uns in dieser Runde schon um 12 Uhr zum Vorgespräch im wunderschönen Naturkundehaus „Vadehawnscentret“ in Vester Vedstedt (unweit von Ribe) direkt am Watt. Die offizielle Konferenz im „Musikhuset“ in Esbjerg war eine sehr inspirierende Veranstaltung mit gutem Gedankenaustausch und am Ende mit einer Erklärung aller drei Staaten, die ich für die Bundesrepublik unterzeichnen durfte. 

08.05.2026

Eine volle Woche in Berlin

Welch eine Woche: bin jetzt im Zug nach Eutin - Vermutliche Ankunft 21:28 Uhr - und am letzten Sonntag um 15 Uhr bin ich in meiner Heimat los: Gestern saß ich acht Stunden im Plenarsaal auf der Regierungsbank… Heute „nur“ drei Stunden, weil vorher drei Stunden zwei Berichterstattergespräche zu Gesetzesvorhaben im Umweltbereich (Umsetzung von EU-Vorhaben) mit den Kollegen der Koalition aus dem Umweltausschuss stattfinden mussten. Mittwoch: wunderbare Preisverleihung für den Bundespreis Umwelt und Bauen, die ich im Umweltministerium an die herausragenden Preisträger überreichen durfte. Der Start am Dienstag um 7:45 Uhr in meiner „alten“ Wirkungsstätte im Finanzministerium zum Austausch mit allen Staatssekretärskollegen der SPD-Ministerien… und am Mittwoch um 7:45 Uhr mit allen Staatssekretärskollegen der Koalition im Bundeskanzleramt. Am Montag hat unsere 5-köpfige SPD-Landesgruppe aus Schleswig-Holstein alle Mitarbeitenden unserer Büros zum gemütlichen Abendessen im Freien am zauberhaften Schlachtensee in das „Forsthaus“ in Zehlendorf eingeladen. Das war ein sooo wunderschöner entspannender und kollegialer Abend mit sooo vielen jungen und hochmotivierten Beschäftigten aus unseren Teams! Am Mittwoch Abend wurde das Foto von (parteiübergreifend) „uns Haushältern“ gemacht, als der Sprecher der CDU Christian Hasse seinen 60. Geburtstag mit vielen Weggefährten feierte. In jedem Fall: Es war viel los, und jetzt freue ich mich auf 1 1/2 Tage Zuhause in Kasseedorf, bevor ich am Sonntag um 15 Uhr wieder im Zug nach Berlin sitze. Genießt das Wochenende!!!

04.05.2026

Zwischen Berlin und Ostholstein

Seit Sonntag Abend bin ich nach einem wunderschönen 1. Mai-Wochenende mit Kindern und drei Enkelkindern in Kasseedorf wieder in Berlin. Zuvor hatte ich ja am 29. April meine erste Kabinettssitzung im Kanzleramt in Vertretung von Minister Carsten Schneider … sehr spannend, denn Lars Klingbeil stellte die Eckwerte für den Haushalt 2027 vor und Ministerin Warken den Entwurf für die Gesundheitsreform… beides wird in den nächsten Monaten viel Arbeit für das Parlament und mit Sicherheit einige Konflikte in der Koalition bedeuten. Aber: Es muss gelingen! Für mich ist der 3. Mai seit über zwei Jahrzehnten traditionell vormittags mit dem Gedenken an die  7.000 Toten bei der Cap-Arcona-Katastrophe in der Neustädter Bucht unmittelbar vor dem Kriegsende stets im Terminkalender. Das Kinder- und Jugendnetzwerk und die Neustädter Schulen beteiligen sich schon seit Jahren vorbildlich an der Durchführung dieser würdigen Veranstaltung - danke für dieses Engagement!

24.04.2026

Ereignisreiche Woche in Berlin

Freitag Abend: und wieder mit dem Zug von Berlin nach Eutin fürs Wochenende. Diese Sitzungswoche war sehr emotional für mich mit meiner letzten Haushaltsausschuss-Sitzung am Mittwoch nach 23 1/2  Jahren, in der ich noch einmal drei Sportprojekte für Oldenburgs Blainhalle (4,5 Mio. Euro vom Bund), für die Sportanlage in Dissau/Gemeinde Stockelsdorf (knapp 540.000 Euro) und für mein ehemaliges Friedrich-Schiller-Gymnasium in Preetz (855.000 Euro) zur Bewilligung erreichen konnte. Bei meinen Abschiedsworten an die Kolleginnen und Kollegen und Mitarbeitenden des Ausschusses brach mir schon etwas die Stimme weg. Am 20. Mai gebe ich in unserer „Papierkneipe“ meinen offiziellen „Ausstand“ mit Häppchen und Getränken. 
Meine Landesgruppe mit Nina, Ralf und Tim hatte mir schon in der Fraktionssitzung am Dienstag mit Blumen gratuliert. Diese Woche habe ich schon - obwohl die Ernennungsurkunde zur Parlamentarischen Staatssekretärin noch auf die Unterschriften vom Kanzler und Bundespräsidenten wartet - an zwei Tagen etliche Stunden zum Kennenlernen der wichtigsten Mitarbeiter-Teams im Umweltministerium verbracht.  
Aber es blieb auch Zeit für ein Treffen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und wichtigen Sozialdemokraten aus Estland, Litauen und Lettland und für ein Abendessen mit meiner ehemaligen Büroleiterin Ann-Christin, die seit 2018 im Finanzministerium ist, und mit meiner Kubra, die schon seit 6 Jahren mein Büro leitet und jetzt in wenigen Monaten als meine persönliche Referentin mit ins Umweltministerium wechseln wird. Zwei tolle junge Frauen, die unglaublich große Stützen meiner Arbeit in Berlin waren und sind und beide auch ein sehr großes Herz haben. 

Am Freitag Nachmittag kamen noch alte Urlaubs-Freunde aus NRW zu Besuch und genossen eine persönliche Reichstagsführung der besonderen Art…. 
Und nun: Große Vorfreude auf Zuhause!

Bettina Hagedorn: Jubel für Oldenburg – Haushaltsausschuss bewilligt 4,5 Millionen Euro für die Sanierung der Blain-Halle! 

 
Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung am 22. April 2026 Fördergelder in Höhe von 333 Millionen Euro im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ für 2026 beschlossen. Wie begehrt das Programm der „Sportmilliarde“ bei den Kommunen bundesweit ist, zeigt sich daran, dass die in Berlin im Bundesbauministerium pünktlich zum Antragsschluss am 15. Januar eingegangenen Förderanträge der Städte und Gemeinden 23mal so hoch waren wie die bereit-stehenden 333 Millionen Euro. Insofern können die Stadt Oldenburg und der OSV-Vorsitzende Heiko Struck jetzt wirklich jubeln, dass ihr Antrag zur Förderung der Sanierung der Blain-Halle vom Haushaltsausschuss mit 4,5 Mio. Euro – und damit im Vergleich zu anderen kommunalen Anträgen mit einer besonders hohen Fördersumme - beschlossen wurde. Das Förderprogramm von SPD-Bundesbauministerin Verena Hubertz soll die energetische Sanierung von kommunalen Liegenschaften und Sportstätten fördern, damit Städte und Gemeinden einerseits ihre Klimaschutzziele erreichen und andererseits ihre Betriebs- und Heizkosten massiv senken können.

Bettina Hagedorn: „Ich bin sehr glücklich über den heutigen Beschluss in meiner letzten Sitzung als Mitglied im Haushaltsausschuss nach über 23 Jahren, der über 5 Mio. Euro für Sportstätten in meiner Heimat in Osthol-stein bewilligt: 4,5 Mio. Euro gehen nach Oldenburg für die Grundsanierung er Blain-Halle und knapp 540.000 Euro für die Sportanlage nach Dissau/Stockelsdorf. Nachdem ich am 10. März 2026 die Blain-Halle und die dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen zusammen mit dem Oldenburger Bürgermeister Jörg Saba, den SPD-Stadtvertretern Christian Hartmann und Thomas Lange und dem OSV-Vorsitzenden Heiko Struck besichtigt hatte, um mir einen eigenen Eindruck vom Sanierungsstau zu verschaffen, war für mich klar, dass die Bundesförderung der Grundsanierung für mich höchste Priorität haben würde, denn die intensive Nutzung der Halle durch die Vereine und Verbände sowie für Großveranstaltungen auch aus dem regionalen Umfeld mit der attraktiven Zuschauertribüne muss unbedingt auf Dauer gewährleistet bleiben. Mein Versprechen, mich mit ganzer Kraft in Berlin im Haushaltsausschuss für eine Förderung für den Oldenburger Sport einzusetzen, kann ich heute glücklicherweise einlösen. Für SPD-Bauministerin Verena Hubertz stehen zukunfts-weisende energetische Sanierungen auch zur dauerhaften Entlastung der Kommunen bei den Betriebskosten ebenso wie die Herstellung von Barrierefreiheit im Mittelpunkt der Förderung. Zentraler Sanierungsbaustein in der Blain-Halle ist die Erneuerung der Lüftungsanlage in Verbindung mit einer modernen, energieeffizienten Hallenbeleuchtung. Außerdem werden sowohl Dach- als auch Wandaufbauten energetisch ‚aufgerüstet‘, um den für die Stadt teuren Energieverbrauch nachhaltig zu senken. Besonders erfreulich für die Sportlerinnen und Sportler sowie ihre Gäste: auch eine grundlegende Sanierung der sanitären Anlagen ist selbstverständlich vorgesehen ebenso wie die komplette Modernisierung der technischen Infrastruktur insbesondere im Bereich der Elektroinstallation. Neben der Verbesserung der Barrierefreiheit wird außerdem die Sicherheit durch zusätzliche Rettungswege endlich massiv erhöht. Ich gratuliere den Verantwortlichen in Oldenburg zum ‚JA‘ für diesen mutigen Schritt, mit der 4,5 Mio.-Euro-Förderung des Bundesbauministeriums diese zentral in Oldenburg gelegene gut 50 Jahre alte Großsporthalle, die so wichtig für den Vereins- und Breitensport und damit für die Attraktivität Oldenburgs für alle Generationen ist, in Angriff zu nehmen. Ich freue mich über die Absicherung des Schulsports und mit allen Kindern und Jugendlichen in den Sportvereinen sowie mit allen Sportbegeisterten, die sich nun auf eine rundum sanierte Blain-Halle im Zentrum der Stadt freuen können. Insbesondere jedoch kann sich der Oldenburger Sportverein mit dem Vorsitzenden Mirko Struck und seinen über 1.000 Mitgliedern und seinem breiten Veranstaltungsangebot ebenso wie die Oldenburger Gilde für ihre künftigen Vollversammlungen freuen, dass die umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten jetzt zeitnah begonnen werden können.“ 

(Fotos: Maurice Weiss und Büro Hagedorn)

Bettina Hagedorn: Haushaltsausschuss bewilligt 540.000 Euro für die Sportanlage Dissau in der Gemeinde Stockelsdorf! 

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung am 22. April 2026 Fördergelder in Höhe von 333 Millionen Euro im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ für 2026 beschlossen. Wie begehrt das Programm der „Sportmilliarde“ bei den Kommunen bundesweit ist, zeigt sich daran, dass die in Berlin im Bundesbauministerium pünktlich zum Antragsschluss am 15. Januar eingegangenen Förderanträge der Städte und Gemeinden 23mal so hoch waren wie die bereit-stehenden 333 Millionen Euro. Insofern kann die Gemeinde Stockelsdorf jetzt wirklich jubeln, dass ihr Antrag zur Förderung der Sanierung der Sportanlage Dissau vom Haushaltsausschuss mit knapp 540.000 Euro beschlossen wurde.

 

Bettina Hagedorn: „Ich bin sehr glücklich über den heutigen Beschluss in meiner letzten Sitzung als Mitglied im Haushaltsausschuss nach über 23 Jahren, der über 5 Mio. Euro für Sportstätten in meiner Heimat in Ostholstein bewilligt: 4,5 Mio. Euro gehen nach Oldenburg für die Grundsanierung der Blain-Halle und knapp 540.000 Euro für die Modernisierung der Sportanlage nach Dissau/Stockelsdorf. Mit der Bundesförderung wird in der Gemeinde Stockelsdorf die dringende Umwandlung des nicht mehr zeitgemäß nutzbaren Grandplatzes der Sportanlage Dissau in einen Kunstrasenplatz möglich, denn die geplanten Baukosten von knapp 1,2 Mio. Euro zur ganzheitlichen Sanierung werden nun zu 45 % von SPD-Bundesbauministerin Verena Hubertz gefördert. Mit den neuen Fördermitteln will die Gemeinde Stockelsdorf den 1982 errichteten Platz zukunftsfest umbauen, um den Spielbetrieb, der seit Jahren eingeschränkt ist, endlich wieder ganzjährig und unabhängig von der Witterung zu ermöglichen. Auch die Flutlichtanlage soll auf den neusten Stand gebracht sowie im Zuge der geplanten Modernisierung Boden- sowie Licht- und Lärmgutachten erstellt werden. Ich gratuliere Bürgermeisterin Julia Samtleben und allen Verantwortlichen aus der Kommunalpolitik und dem Sportverein zum ‚JA‘ für diesen erfolgreichen Förderantrag an das Bundesbauministerium. Damit die Sportlerinnen und Sportler aller Generationen schon bald den endlich rundum sanierten Sport-Park in Dissau benutzen können, will die Gemeinde die Baumaßnahmen bereits bis Ende 2027 vollständig umsetzen - dafür drücke ich kräftig die Daumen!“

 

Der entstehende moderne Kunstrasenplatz ist langlebig, pflegearm, witterungsbeständig und barrierefrei zu erreichen. Durch diese Eigenschaften können langfristig Kosten eingespart und Trainingsausfälle reduziert werden. Die neue LED-Flutlichtanlage kombiniert Energieeinsparungen von bis zu 70 % mit einer optimalen Ausleuchtung des Platzes, sodass das Trainingszeitfenster ganzjährig erweitert wird.

Bettina Hagedorn, die heute zum letzten Mal im Haushaltsausschuss saß und nun parlamentarische Staatssekretärin im BMUKN ist, ist über den Beschluss besonders glücklich: „Die Sportanlage Dissau ist ein wichtiger Baustein für die Lebensqualität in der ganzen Umgebung. Viele Fußballmannschaften und Sportbegeisterte der Gemeinde können nun schon bald die Sportanlage wieder umfangreich nutzen. Das Projekt ist beispielhaft für die Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders im ländlichen Raum und zur Förderung der Jugendarbeit. Die umliegenden Vereine erhalten wieder eine dezentrale Übungsmöglichkeit für ihr Training direkt vor Ort. Insbesondere freue ich mich mit allen Kindern und Jugendlichen in den Sportvereinen sowie allen sportbegeisterten Generationen in Dissau, die sich nun schon bald auf eine sanierte Sportanlage in der Gemeinde Stockelsdorf freuen können.“ 

Hagedorn: Jubel in Preetz – Haushaltsausschuss bewilligt 855.000€ für die Sporthalle des Friedrich-Schiller-Gymnasiums! 

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung am 22. April 2026 Fördergelder in Höhe von 333 Millionen Euro im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ für 2026 beschlossen. Wie begehrt das Programm der „Sportmilliarde“ bei den Kommunen bundes-weit ist, zeigt sich daran, dass die in Berlin im Bundesbauministerium pünktlich zum 15. Januar eingegangenen Förderanträge der Städte und Gemeinden 23mal so hoch waren wie die als 1. Tranche bereitstehenden 333 Millionen Euro. Insofern können die Stadt Preetz und Schülerinnen und Schüler jetzt wirklich jubeln, dass ihr Antrag zur Förderung der Sanierung der Sporthalle des Fredrich-Schiller-Gymnasiums vom Haushaltsausschuss mit jetzt 855.000 Euro beschlossen wurde.

 

Bettina Hagedorn: „Ich bin sehr glücklich über den heutigen Beschluss in meiner letzten Sitzung als Mitglied im Haushaltsausschuss nach über 23 Jahren, der für meine alte Heimatstadt Preetz und für ‚mein‘ Friedrich-Schiller-Gymnasium 855.000 Euro bewilligt hat. Ich habe meine komplette Schulzeit in Preetz verbracht und 1974 mein Abitur am Schiller-Gymnasium absolviert.  Die geplanten Baukosten zur dringend notwendigen und ganzheitlichen energetischen Sanierung der Sporthalle des Friedrich-Schiller-Gymnasiums werden vom Bund mit 855.000 Euro aus dem SPD-geführten Bundesbauministerium gefördert. Mit den neuen Fördermitteln will der Kreis Plön als Schulträger verschiedene Baumaßnahmen umsetzen, um eine langfristige Nutz-barkeit der Halle zu ermöglichen. Ich gratuliere den Verantwortlichen in Preetz zum ‚JA‘ für diesen erfolgreichen Förderantrag an das Bundesbauministerium und für den möglichen ‚Startschuss‘ der Baumaßnahmen jetzt. Die Sporthalle des Friedrich-Schiller-Gymnasium in Preetz ist ein wichtiger Teil für die Schule sowie SchülerInnen und Schüler, aber auch für die sportliche Infrastruktur vor Ort. Als Mitglied im Haushaltsausschuss seit über 23 Jahren freue ich mich, dass mein jetziger ‚Betreuungswahlkreis‘  Plön mit dem Preetzer Friedrich-Schiller-Gymnasium von diesem Programm der ‚Sportmilliarde‘ profitieren kann und beglückwünsche alle Verantwortlichen!!“

(Foto: Maurice Weiss)

21.04.2026

Bettina Hagedorn empfängt 50 Bürgerinnen und Bürger aus der Heimat 3 Tage in Berlin  

(Foto: Bundesregierung / StadtLandMensch-Fotografie)


Am Mittwoch, den 15. April 2026 startete der Bus in Ostholstein auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Bettina Hagedorn morgens bei herrlichstem Frühlingswetter mit 50 Gästen aus der Heimat zu einer dreitägigen Bildungsreise nach Berlin mit einem spannenden Programm. Und am Donnerstag konnte die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn bereits um 9 Uhr ihre 50 Gäste im Reichstag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals empfangen, wo sie eine superspannende Debatte im Deutschen Bundestag ‚live’ verfolgen konnten, die mit prominenten Rednerinnen und Rednern besetzt war und aktueller nicht hätte sein können: „1. Lesung des Energiesteuersenkungsgesetzes“ – auf Hochdeutsch: 1. Debatte zur Senkung des Spritpreises um 17 Cent.

Hagedorn: „Meine Besuchergruppe war natürlich überglücklich, bei dieser turbulenten und brandaktuellen Debatte ‚live‘ dabei sein zu können, in der viele prominente Rednerinnen und Redner aller Fraktionen auftraten und sich einen echten ‚Schlagabtausch‘ lieferten. Alle wären deshalb gerne noch länger als die eine Stunde auf der Zuschauertribüne des Plenarsaals geblieben. Die spannende Diskussion zur - erst vor wenigen Tagen im Koalitionsausschuss vereinbarten - Senkung des Spritpreises um 17 Cent wird ab Mai für zwei Monate gelten und im Bundeshaushalt 1,6 Mrd. Euro kosten. Ist es das wert? Ist das genug zur Entlastung derer, die auf ein Auto auf dem Lande angewiesen sind? Im direkt anschließenden einstündigen Gespräch mit mir spielten diese Fragen zum ‚Energiesteuersenkungsgesetz‘ eine wichtige Rolle - aber natürlich reichte die Palette der Fragen auch von geplanten Reformen im Gesundheits- und Rentensystem bis zur Sorge über den Klimawandel und seine Folgen für Deutschland und weltweit sowie zu den Kriegen in der Ukraine, Nahost und Iran, wo die Konfliktherde weltweit durch Putin, Trump, den Iran und Netanyahu eher ‚angeheizt‘ zu werden scheinen, als dass es um Deeskalation und Anstrengungen für Frieden ginge. Den siebzehn unter Zwanzigjährigen in der Gruppe ‚brannten‘ natürlich auch Fragen zum freiwilligen Wehrdienst bzw. zur eventuellen Wehrpflicht ‚unter den Nägeln‘, so dass die Themenpalette aktueller nicht hätte sein können.  Zum Abschluss des Bundestagsbesuches ging es gemeinsam noch auf die Kuppel des Reichstages, wo bei strahlendem Sonnenschein die Ausblicke für alle ein echtes Highlight mit großartigen Fotomotiven war!“
Die 50 Bürgerinnen und Bürger kamen sowohl aus Ostholstein und Reinfeld wie auch aus dem Betreuungswahlkreis Plön und waren altersmäßig wieder bewusst sehr gemischt. Die Teilnehmenden sind stets eine „bunten Mischung“, die allesamt politisch interessiert und überwiegend ehrenamtlich engagiert sind.
Hagedorn: „Besonders gefreut habe ich mich, dass neben Ehrenamtlern und Vertretern aus Kommunalpolitik, Vereinen und Verbänden auch wieder insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler von der Emmi-Bonhoeffer-Schule in Pönitz, von der Jacob-Lienau-Schule und vom Küstengymnasium in Neustadt, vom Freiherr vom Stein Gymnasium in Oldenburg, von der Imanuel-Kant-Schule in Reinfeld und vom Weber- und Voßgymnasium und von der Kreisberufsschule aus Eutin dabei waren. Auch Mitglieder der Neustädter Hospizinititive "Beistand am Lebensende" und Aktive aus der Pflege- und Sozialarbeit, von DLRG und Feuerwehr sowie aus der Kommunalpolitik waren eingeladen worden, um so ihre wichtige Arbeit würdigen zu können.“
Der dreitägige Berlinbesuch begann bereits am Mittwoch mit einer beeindruckenden Führung durch die Dauerausstellung des "Tränenpalasts", welche sich in der ehemaligen Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Bahnhof Friedrichstraße befindet und an die 30-jährige Teilung Berlins durch die Mauer und das damalige Leid der zerrissenen Familien und Freunde erinnert. Der anschließende Besuch des „Denkmals für die ermordeten Juden Europas“ wurde am Donnerstagnachmittag mit dem bedrückenden Besuch im Dokumentationszentrum "Topografie des Terrors" und mit der „Parlamentshistorischen Ausstellung“ im Deutschen Dom am Gendarmenmarkt fortgesetzt. Zum Programm der dreitägigen politischen Bildungsfahrt gehörte außerdem der Besuch mit Diskussion im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung sowie eine informative Stadtrundfahrt durchs politische Berlin bei herrlichem Sonnenschein.
Hagedorn: „Trotz meines aktuell sehr vollen Terminkalenders habe ich es dennoch geschafft, mich am Donnerstagabend noch fast drei Stunden in einer Pizzeria am Brandenburger Tor mit meiner Gästegruppe zum Abendessen mit ausführlichem ‚Klönschnack‘ zu treffen. Für mich steht immer das Angebot zu direkten persönlichen Gesprächen, ehrlichen Antworten auf viele Fragen und spannende Diskussionen mit Jung und Alt im Vordergrund – und die Themen gehen uns dabei nie aus!“
Seit über 23 Jahren bietet Bettina Hagedorn im Rahmen der dreimal im Jahr stattfindenden Berlin-Reisen politisch Interessierten aller Generationen aus dem Wahlkreis die Möglichkeit, an einer solchen dreitägigen Bildungsreise in Berlin teilzunehmen und einen umfassenden Einblick in die Bundespolitik zu erleben.
Hagedorn: „Bevorzugt lade ich möglichst viele engagierte junge Leute und ehrenamtlich Aktive aus Vereinen und Verbänden als kleines ‚Dankeschön‘ ein. Ich freue mich jedes Mal, dass diese Reisen so gut angenommen werden. Das jüngste Gruppenmitglied war diesmal 16 Jahre alt, wobei die Erfahrenste der Gruppe 82 Jahre jung war und voller Elan das gesamte Programm mitgemacht hat. Die Teilnehmenden kamen aus Bad Schwartau, Barnitz, Reinfeld, Burg auf Fehmarn, Eutin, Grömitz, Kreuzfeld, Lenste, Lensahn, Malente, Neustadt, Oldenburg i. H., Preetz, Scharbeutz, Sierksdorf, Süsel und Timmendorfer Strand.

Zum Hintergrund: 
Die dreitägigen Berlinfahrten, die das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung für alle 630 Abgeordneten des Bundestages organisiert, sind anerkannte Bildungsfahrten. Seit 22 Jahren ist es gute Tradition bei Bettina Hagedorns Berlin-Reisen, dass alle, die sich ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden, bei Institutionen oder sozialen Projekten, in Schulen oder in der Kommunalpolitik für die Gesellschaft engagieren, bevorzugt als kleines ‚Dankeschön‘ 3 Tage nach Berlin eingeladen werden, denn die Warteliste der Interessierten ist stets lang. Wer an einer solchen Berlinfahrt Interesse hat, kann sich im Eutiner Wahlkreisbüro von Bettina Hagedorn melden. 
Informationen gibt es per E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 04521-71611

17.04.2026

Bettina Hagedorn wird Parlamentarische Staatssekretärin bei Bundesumweltminister Carsten Schneider! 

 
Bettina Hagedorn, seit 23 Jahren SPD-Bundestagsabgeordnete im Haushaltsauschuss aus Kasseedorf/Ostholstein und aktuell dort verantwortlich für den Etat des Umweltministeriums und für den milliardenschweren Klima- und Transformationsfonds (KTF), wurde am Freitag von SPD-Umweltminister Carsten Schneider als Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium berufen, nachdem der bisherige Staatssekretär Carsten Träger vor vier Wochen völlig unerwartet mit nur 52 Jahren verstorben war.
 
Hagedorn: „Es ist mir eine große Ehre, im Umweltministerium das Team von Umweltminister Carsten Schneider künftig verstärken zu dürfen, auch wenn mein Abschied aus der Arbeitsgruppe Haushalt der SPD-Bundestagsfraktion nach 23 Jahren mit Wehmut verbunden sein wird. Umwelt- und Naturschutz sowie der engagierte Kampf gegen den Klimawandel haben seit 40 Jahren in meinem politischen Leben stets eine sehr wichtige Rolle gespielt – auch bereits in den 90er Jahren als Bürgermeisterin in Kasseedorf. Seit August 2022 war mir insbesondere der erfolgreiche Einsatz im Bundeshaushalt für 100 Mio. Euro – seit Sommer 2025 gemeinsam mit Umweltminister Carsten Schneider sogar für 200 Mio. Euro – zur Finanzierung der Räumung von Munitionsaltlasten aus der Ostsee eine große Herzensangelegenheit. Jetzt werde ich als Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium u.a. auch dafür und für den nationalen Meeresschutz insgesamt Verantwortung tragen. Die damit verbundenen Aufgaben sind eine neue und wunderbare Herausforderung für mich.“ 

Bettina Hagedorn war bereits vom März 2018 bis Dezember 2021 Parlamentarische Staatssekretärin für Haushalt und Europa im Bundesfinanzministerium von Olaf Scholz und bringt insofern für ihre neue Aufgabe wertvolle Erfahrungen mit. Seit 2002 war sie – gemeinsam mit Carsten Schneider – im Haushaltsausschuss des Bundestages aktiv und dort bis 2013 vier Jahre seine Stellevertreterin als Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Seit Mai 2025 verantwortet Bettina Hagedorn im Haushaltsausschuss für die SPD u.a. den Etat des Umweltministeriums und des Klima- und Transformationsfonds, was die enge Zusammenarbeit mit dem Umweltminister und seinem „Team“ noch einmal besonders verstärkt hat.

Hagedorn: „Natürlich gebe ich meine bisherige Verantwortung nach 23 Jahren als Dienstälteste Haushälterin der Bundesrepublik in diesen herausfordernden Zeiten keinesfalls leichten Herzens auf. Aber da der Umwelt- und Naturschutz und der Kampf gegen den Klimawandel seit Jahrzehnten mein Herzblut haben und mit Blick u.a. auf die Zukunft meiner fünf Enkelkinder und der jungen Generation insgesamt von derartig gewaltiger Bedeutung sind, bedeutet mir die neue Aufgabe im Team von Umweltminister Carsten Schneider, mit dem ich schon so viele Jahre eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet habe, enorm viel.“

(Portrait: Maurice Weiss)
Fotos (v.l.n.r. ): Das Foto entstand am 15.04.2026 im Paul-Löbe Haus in Berlin mit Umweltminister Carsten Schneider; das Foto entstand am 09.07.2019

17.04.2026

100 Besucherinnen und Besucher aus Ostholstein im Bundestag

Am Donnerstag, den 16. April hatte ich so viel Ostholsteinischen Besuch im Bundestag, wie schon lange nicht mehr! 

Schon um 10 Uhr fand das erste Treffen mit 50 meiner Gäste im Bundestag statt, die im Rahmen der ersten BPA-Fahrt dieses Jahres angereist waren, um unter anderem eine Debatte im Bundestag zu verfolgen und sich anschließend mit mir über politische Fragen auszutauschen. Vorrangig ging es um das neu beschlossene Entlastungspaket und die spürbar hohen Spritpreise, aber auch soziale Themen, wie die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder die Zukunftsaussichten von jungen Menschen in Deutschland.

Im Anschluss ging es für mich sofort zurück ins Plenum und nach einem stärkenden Mittagessen kamen dann schon zwei achte Klassen der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule aus Bad Schwartau – insgesamt wieder 50 Personen – zu einem Gespräch mit mir vorbei. Auch sie waren zuvor im Plenum gewesen und konnten dort die Bundespolitik hautnah miterleben. Der Austausch mit jungen Menschen liegt mir sehr am Herzen, deshalb nehme ich mir bewusst so oft wie möglich Zeit für ihre Fragen. Auch heute hat mich das Gespräch wieder beeindruckt: Es zeigt, wie groß das Interesse junger Menschen an Politik ist – und wie wichtig es ist, ihre Anliegen wirklich ernst zu nehmen und ihnen Raum zu geben. Viele der heutigen Fragen beschäftigten sich mit meiner Arbeit als Politikerin: Wieso bin ich Politikerin geworden und wie ist der Alltag als Abgeordnete? Mit 23 Jahren Bundestagserfahrung und den zahlreichen Jahren als ehrenamtliche Kommunalpolitikerin konnte ich hier einen sehr guten Einblick in meine Arbeit geben und erklären, dass Politik nicht nur im Plenum, während der Reden stattfindet, sondern vor allem in den einzelnen Ausschüssen.

Abschließend ging es für die Schülergruppe noch hoch auf die Kuppel des Reichstagsgebäudes von der man ganz Berlin überschauen kann. 

(Fotos: Büro Hagedorn)

19.03.2026

Gespräch mit der 9. Klasse der Caesar-Klein-Schule Ratekau im Bundestag

Heute konnte ich die 9. Klasse der Caesar-Klein-Schule in Ratekau bei mir in Berlin im Bundestag begrüßen, nachdem ich sie bereits am 16. Februar bei einer zweistündigen Diskussion in ihrer Schule kennengelernt hatte. 

Im Rahmen ihrer Klassenfahrt haben sie zuerst an einer Plenarsitzung teilgenommen und mir dann anschließend in einem einstündigen Gespräch ihre Fragen zum politischen Geschehen gestellt. Der abschließende Besuch der gläsernen Kuppel des Bundestags fand bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein statt. 

Aus aktuellem Anlass und weil es Teil der Debatte im Plenarsaal war, beschäftigte alle die Frage nach dem Angriff auf den Iran durch die USA und Israel, was hier in Deutschland zu den drastisch steigenden Spritpreisen führt, die auch den Schülerinnen und Schülern nicht entgangen sind. „Was für Maßnahmen kann die Regierung ergreifen, um den Sprit günstiger zu machen?“ war einen der ersten Fragen, zu denen ich eine ausführliche Einordnung gab, denn natürlich kenne ich die finanzielle Belastung, die die hohen Preise vor allem für die Menschen auf dem Land bedeutet. 

Der Austausch mit jungen Menschen liegt mir sehr am Herzen, deshalb nehme ich mir bewusst so oft wie möglich Zeit für ihre Fragen. Auch heute hat mich das Gespräch wieder beeindruckt: Es zeigt, wie groß das Interesse junger Menschen an Politik ist – und wie wichtig es ist, ihre Anliegen wirklich ernst zu nehmen und ihnen Raum zu geben.

(Fotos: Büro Hagedorn)

10.03.2026

Gratulation an die „Honey Lake Sessions“ – Fast 22.000 Euro vom Bund für die Kultur in Kreis Plön 

Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein und Mitglied im Haushaltsauschuss, gratuliert den Gewinnern der dritten Förderrunde des Festivalförderfonds des Bundes, der 135 Veranstalterinnen und Veranstaltern aus der Musikbranche mit einem Fördervolumen von rund 3,7 Mio. Euro unterstützt. In Schleswig-Holstein erhalten fünf Projekte Gelder von über 134.000 Euro aus dem Fonds, darunter das „Honey Lake Sessions e. V.“ in Honigsee, das mit 21.974 Euro gefördert wird.

Hagedorn:  

„Ich freue mich sehr, dass das Musikfestival ‚Honey Lake Sessions‘ in Honigsee aus meinem Betreuungswahlkreis Plön die Fachjury überzeugen konnte, nachdem wir im Bundeshaushalt 2025 rund 3,7 Mio. Euro für die zweite Runde des Festivalförderfonds bewilligt hatten. Damit ist das Festival Teil von bundesweit 135 geförderten Projekten, die sich über eine Förderung von bis zu 50.000 Euro freuen können. Die ‚Honey Lake Sessions‘ sind ein liebevoll gestaltetes Musikfestival, an dem Ort, an dem bereits zwischen 1997 und 2007 das Honigsee Open Air stattfand. Hier ist dank des gemeinnützigen Vereins Honey Lake Sessions e. V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kunst und Kultur in der Region zu fördern, erneut ein besonderer kultureller Treffpunkt entstanden. Das Festival bringt hochwertige Live-Musik von internationalen und städtischen Bühnen in den ländlichen Raum. Auf dem Gartengelände in Honigsee entsteht dabei eine einzigartige Atmosphäre, die Musikfans ebenso anspricht wie kulturinteressierte Besucherinnen und Besucher. 

Das Festival steht für ein diverses Programm und legt besonderen Wert auf die Sichtbarkeit unterrepräsentierter Gruppen. Ziel ist ein Ort, an dem sich Menschen unterschiedlicher Hintergründe willkommen fühlen und gemeinsam die Freude an Live-Musik erleben können. 

Mit ihrer offenen und inklusiven Ausrichtung setzen die Honey Lake Sessions ein Zeichen für kulturelle Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wenn sich im Sommer das Gartengelände öffnet, erwartet die Gäste ein sorgfältig kuratiertes Musikprogramm, familiäre Atmosphäre sowie gutes Essen und Drinks – ich wünsche viel Erfolg für die kommende Saison!“ 

 

Hintergrund:Das bundesweite Programm des Festivalförderfonds richtet sich speziell an innovative Musikfestivals, die genre- und spartenübergreifend ausgerichtet sind. Besonderer Fokus liegt auf kleineren und mittleren Festivals mit einer Besucherzahl von maximal 15.000. Die Projektausgaben können maximal 100.000 Euro umfassen. Die maximal mögliche Fördersumme ist 50.000 EUR – folglich beträgt der maximal mögliche Förderanteil 50 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. 



(Foto: Maurice Weiss)

04.03.2026  

Bettina Hagedorn: Haushaltsausschuss bewilligt knapp 500.000 Euro für die Sanierung der Basilika Altenkrempe! 

In seiner heutigen Sitzung hat der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages bislang gesperrte Fördergelder in Höhe von 35 Mio. Euro für bundesweit 144 Projekte im Rahmen des 14. Denkmalschutz-Sonderprogramms für 2025 bewilligt. Auch die Verantwortlichen für die Basilika in Altenkrempe haben Grund zur Freude, da die dringend erforderlichen Baumaßnahmen von fast einer Million Euro zur Sicherung der gefährdeten Bereiche als 1. Bauabschnitt nun mit fast 500.000 Euro vom Haushaltsausschuss gefördert werden und sofort in Angriff genommen werden können.  Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Ostholstein und seit 23 Jahren Mitglied im Haushaltsausschuss in Berlin, ist glücklich darüber, dass die Sanierung der Basilika aus dem 12. Jahrhundert jetzt durch ihren Einsatz umgesetzt werden kann.

Hagedorn: „Als der Haushaltsausschuss im September 2025 das Denkmalschutz-Sonderprogramm von 35 Mio. Euro für den Etat 2025 beschlossen hat, habe ich die Kirchengemeinde in Altenkrempe sofort informiert, denn der Sanierungsstau mit massiven Schäden an der 830-Jahre-alten Basilika war mir bekannt, und da die Bewerbungsfrist für dieses Förderprogramm schon am 30. November 2025 endete, war keine Zeit zu verlieren, um den professionellen Förderantrag mit Matthias Höls als Architekt des Kirchenkreises Ostholstein auf den Weg zu bringen. Am 20. November 2025 war ich deshalb drei Stunden Gast des Kirchengemeinderates in der beeindruckenden Basilika in Altenkrempe, als mir Dr. Hans-Joachim Wolf und Pastor Friedemann Holmer gemeinsam mit den Baufachleuten des Kirchenkreises und des Sonderbauausschusses Basilika (SBB) bei einer Begehung bis fast in die Turmspitze die gravierenden Bauschäden zeigten und deren Dramatik erläuterten. Knapp eine Million Euro müssen im 1. Bauabschnitt vor allem für den Austausch tragender Holzbalken und Auflager aufgewendet werden, die entweder witterungsbedingt von Fäulnis betroffen oder bei der letzten großen Sanierung vor 125 Jahren nicht sachgerecht verbaut wurden. Oberste Priorität haben die Ertüchtigung und die Ergänzung der Tragwerkkonstruktionen im Dach des Turms und des Chorbereichs, denn die Statik des gesamten Dachs der Basilika ist in Gefahr. Hier sollen insbesondere die Aspekte der kulturellen Werterhaltung und der Authentizität des Denkmals im Vordergrund stehen. Es stehen Prüfungen aus, in welchem Umfang die historische Dacheindeckungen erhalten werden können. Arbeiten im Bereich der Holzkonstruktionen sollen die historische Substanz für kommende Generationen sichern, aber auch die statischen Probleme beheben. Die fast 830 Jahre alte Basilika vereint eine spätromanische, dreischiffige Backsteinkirche auf eine wunderschöne Art mit einem barocken Stil im Innern. Da diese fantastische Kirche und Landmarke in Altenkrempe nur ca. 10 Km von meinem Heimatort Kasseedorf entfernt liegt, wo ich seit über 45 Jahren lebe, kenne ich diese wunderschöne Kirche aus dem 12. Jahrhundert natürlich gut und weiß um ihre hohe kulturelle Bedeutung für die Menschen in der Region. Die Bauleiter Matthias Höls und die Architekten Florian Schneider und Michael Schröder stellten am 20. November 2025 bei der Besichtigung auch im Beisein des Kirchengemeinderates (KGR) mit Patron Carl-Christian Graf von Scheel-Plessen sowie von Gisela Dohm und Gesa Krams eindrucksvoll dar, dass bei der anstehenden Sanierung absolut keine Zeit zu verlieren ist. Daher freue ich mich riesig, dass die dringend notwendigen Maßnahmen als 1. Bauabschnitt nun mit 500.000 Euro aus Berlin zu 50 Prozent gefördert und hoffentlich zügig begonnen werden können. Ich wünsche der Kirchengemeinde in Altenkrempe, den Architekten und Handwerksfirmen viel Erfolg bei der Sanierung der Basilika und sende herzliche Grüße nach Altenkrempe.“

Die Kirchengemeinde rechnet über die Jahre mit Gesamtkosten in Höhe von ca. 2,5 Mio. Euro. Nach der Fertigstellung des 1. Bauabschnittes wird Altenkrempe sicherlich einen weiteren Förderantrag nach Berlin stellen und auf Berücksichtigung hoffen. Um die Eigenmittel „stemmen“ zu können, plant die Kirchengemeinde u.a. durch Spenden und den Einsatz von Mitteln aus Vermögen den Rest aufzubringen. 


(Fotos:  KKHO Heinen) 

04.03.2026

 Bettina Hagedorn: Haushaltsausschuss bewilligt knapp 250.000 Euro für die Sanierung der Weizenscheune auf Gut Wahlstorf! 

In seiner heutigen Sitzung hat der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages bislang gesperrte Fördergelder in Höhe von 35 Mio. Euro für bundesweit 144 Projekte im Rahmen des 14. Denkmalschutz-Sonderprogramms für 2025 bewilligt. Auch die Plessen-Stiftung Wahlstorf darf sich freuen, da die dringend erforderlichen Baumaßnahmen zur Sanierung der Weizenscheune inklusive der Neueindeckung des Reetdaches auf Gut Wahlsdorf im Kreis Plön jetzt sofort in Angriff genommen werden können, weil das Sanierungsvorhaben von über 800.000 Euro nun mit fast 250.000 Euro vom Haushaltsausschuss gefördert wird. Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Ostholstein und seit 23 Jahren Mitglied im Haushaltsausschuss in Berlin, ist froh darüber, dass die Sanierung der Weizenscheune von 1584 auf Gut Wahlstorf jetzt in ihrem Betreuungswahlkreis Plön umgesetzt werden kann. 

Hagedorn: „Als der Haushaltsausschuss im September 2025 das Denkmalschutz-Sonderprogramm von 35 Mio. Euro für den Etat 2025 beschlossen hat, war für mich sofort klar, mich neben der Sanierung der Basilika in Altenkrempe in meinem Heimatwahlkreis Ostholstein auch für ein Denkmalschutzvorhaben in meinem Betreuungswahlkreis Plön stark zu machen. Das Anliegen der Plessen-Stiftung Wahlstorf, die spätmittelalterlichen Gutsgebäude mit ihrer beeindruckenden Fachwerkarchitektur zu erhalten, war mir als gebürtige Preetzerin natürlich bekannt. Dass wir heute im Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen haben, das Sanierungsprojekt der Weizenscheune auf Gut Wahlstorf für ihre zukünftige Nutzung als kulturellen Veranstaltungsort für u.a. Filmvorführungen, Vorträge, Ausstellungen und Gemeindeveranstaltungen mit 250.000 Euro zu unterstützen, ist eine gute Nachricht für die Region. Die über 440 Jahre alte Weizenscheune ist ein vollständig mit Reet gedeckter mächtiger Scheunenbau und der älteste erhaltene Fachwerkbau Schleswig-Holsteins. Er ist ein stufenförmiger, fünfschiffiger Aufbau mit Ziermauerwerk an den Giebelseiten. Zuletzt wurde die Scheune in den 80er Jahren überholt, wobei die jetzt geplanten Maßnahmen zur Sanierung des Holzwerks und des Mauerwerks allerdings vernachlässigt wurden – das bestätigt ein umfangreicher Untersuchungsbericht aus dem Jahr 2011. Oberste Priorität haben die Ausbesserung der Schäden im Ständerwerk und die Neueindeckung des Reetdaches, das die letzten Jahre sehr gelitten hat. Bei den anstehenden Renovierungsarbeiten, die auch die Instandsetzung des Feldsteinfundaments und der Tore beinhalten, sollen insbesondere die Aspekte der kulturellen Werterhaltung und der Authentizität des Denkmals im Vordergrund stehen. Ich wünsche der Plessen-Stiftung Wahlstorf und den Handwerksfirmen viel Erfolg bei der Sanierung der Weizenscheune auf Gut Wahlstorf und bin gespannt auf die Sanierungsarbeiten, die mit der heutigen Bundesförderung von 250.000 Euro hoffentlich zügig begonnen werden können.“ 

 

Die beeindruckende, von einem Wassergraben umschlossene Gutsanlage, die wohl die älteste in Schleswig-Holstein und auch über Kreis Plön hinaus von hoher kultureller Bedeutung ist, ist wunderschön Das Herrenhaus von 1469 mit seinen Wirtschaftsgebäuden ist - trotz seines Alters - fast komplett im ursprünglichen Zustand und stellt ein besonderes Stück landwirtschaftlicher Geschichte für die Gemeinde Wahlstorf dar Die Plessen-Stiftung Wahlstorf rechnet mit Gesamtkosten in Höhe von ca. 820.000 Euro. Um die Kosten stemmen zu können, plant die Stiftung u.a. weitere Fördermittel und den Einsatz von Eigenmitteln (Mittel aus Vermögen), um den Rest zu finanzieren. 

(Foto: Maurice Weiss)

04.03.2026

Bettina Hagedorn: Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Stockelsdorf erhält 50.400 Euro-Förderung für Erinnerungsarbeit in Ostholstein

Am 04.03.2026 hat das Bundesministerium für Kultur und Medien bundesweit 18 Projektförderungen für insgesamt 830.000 Euro für Erinnerungsprojekte von Jugendlichen Im Rahmen dieses Bundesprogramms „JUGEND erinnert engagiert“ bewilligt. Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Stockelsdorf erhält als einziges Projekt aus Schleswig-Holstein eine Förderung in Höhe von 50.400 Euro für das Projekt „Geschichte(n), die bleiben – Jugendliche auf Spurensuche in Ostholstein“, welches in enger Kooperation mit der Gedenkstätte Ahrensbök umgesetzt werden soll. Jugendliche wollen die lokalen Spuren der NS-Zeit erforschen und ihre Ergebnisse öffentlich sichtbar machen. Bettina Hagedorn, seit 23 Jahren SPD-Bundestagsabgeordnete und seit über zwei Jahrzehnten engagierte Förderin der KZ-Gedenkstätte, freut sich über diese namhafte finanzielle Unterstützung des Bundes, die die Projektkosten zu 84 Prozent abdecken wird und diese wichtige Arbeit von jungen Leuten würdigt.

Hagedorn: „Ich freue mich riesig über die Bundesförderung für die Kirchengemeinde Stockelsdorf und die KZ-Gedenkstätte Ahrensbök, denn das Projekt ermöglicht eine lebendige Erinnerungskultur, die jungen Menschen die ‚Spurensuche‘ während der Nazi-Zeit und ihrer Schrecken in ihrer Heimat konkret erfahrbar macht. Das starke Engagement der Jugendlichen für ein so wichtiges historisch-politisches Bildungsprojekt ist enorm wertvoll. Die Spuren von Verfolgung, Zwangsarbeit, Widerstand, jedoch auch von Verdrängung durch viele Einheimische sind in Ostholstein an etlichen Orten dokumentiert und werden insbesondere durch die hervorragende Arbeit der KZ-Gedenkstätte in Ahrensbök, durch die der Todesmarsch der KZ-Häftlinge im Frühjahr 1945 mit unzähligen Opfern führte, wachgehalten. Dieser Todesmarsch endete in Neustadt und fand am 3. Mai 1945 mit dem Untergang der ‚Cap Arcona‘ sein tragisches Ende mit über 7.000 ermordeten KZ-Häftlingen. Hier wird deutlich, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht abstrakt oder fern waren, sondern natürlich auch hier bei uns stattgefunden haben. Wenn Jugendliche im Rahmen dieses Projekts selbst auf Spurensuche gehen, Fragen stellen und durch kreative Formate ihre Forschungsergebnisse öffentlich präsentieren, dann ist das ein wichtiger Beitrag zur Erinnerungskultur zur Aufarbeitung der NS-Verbrechen, mit der gezielt die historisch-politische Bildung von Jugendlichen gefördert werden soll. Die Auswahl der Projekte beruht auf den Empfehlungen einer unabhängigen Jury. Ich freue und bedanke mich sehr für dieses Engagement und ermutige andere Jugendliche und gesellschaftliche Initiativen, sich in unserer Region in diesem Sinne einzusetzen.“

02.03.2025

 Besuch der 10. Klasse des Ostsee-Gymnasiums Timmendorfer Strand im Bundestag 

Im Rahmen eines Schülerseminars haben mich heute Schülerinnen und Schüler aus der 10. Klasse des Ostsee-Gymnasiums Timmendorfer Strand im Bundestag besucht, nachdem ich sie bereits am 21. Januar bei einer zweistündigen Diskussion in ihrer Schule kennengelernt hatte. Nach einer spannenden Führung durch das Paul-Löbe-Haus und den Reichstag und anschließendem Wissensquiz über die Aufgaben des Parlamentes gehörte ein einstündiges Gespräch mit mir zum Programm. Ganz klar beschäftigte alle die Frage nach dem aktuellen Angriff auf den Iran durch die USA und Israel sowie die Angriffe Irans auf viele Länder im Nahen Osten und die Gefahr eines kriegerischen „Flächenbrandes“. „Ist das auch für uns in Europa und Deutschland gefährlich?“ war erkennbar eine gemeinsame Sorge der jungen Leute. Ich schätze den Austausch mit den Jugendlichen sehr und stelle mich ihren Fragen deshalb so oft wie möglich. Der Austausch heute hat mir wieder deutlich gezeigt, wie stark das Interesse junger Leute am politischen Geschehen ist und wie wichtig es ist ihre Fragen und Anliegen ernst zu nehmen. 


(Fotos: Büro Hagedorn)

27.02.2026

Abschied und Neuanfänge in meinem Bundestagsbüro

Nachdem wir uns kurz vor Weihnachten schon von meinem langjährigen Mitarbeiter Josef mit dem obligatorischen „Abschiedsessen“ in der Parlamentarischen Gesellschaft verabschiedet haben und Ende Januar dann nach fünf Jahren unserem Laurence mit dem gleichen Ritual „Tschüss“ sagen mussten, war es am 27. Februar wieder einmal so weit: nach über drei Jahren hat auch mein Mitarbeiter Patrick seinen „Traum-Job“ im Innenministerium gefunden. Solche Abschiede sehe ich immer mit einem weinenden und einem lachenden Auge: es ist einerseits immer traurig, einen gut eingearbeiteten Mitarbeiter im Team zu verlieren, und andererseits bin ich auch immer stolz, dass mein Büro in Berlin seit zwei Jahrzehnten ein gutes „Karrieresprungbrett“ für engagierte junge Leute ist. Seit Anfang Februar hat Patrick noch bei der Einarbeitung der beiden „Neuankömmlinge“ als wissenschaftliche Mitarbeiter Pia Pahl und David Wojahn mitwirken können. Und so konnten wir am 27. Februar – traditionell wie immer in der Parlamentarischen Gesellschaft – neben dem Abschied von Patrick auch Pia und David ein herzliches „Willkommen“ wünschen. Ich bin stolz auf „meinen Nachwuchs“ und besonders darauf, wenn die gute Laune im Büro bei allem Stress spürbar ist. Teamspirit ist mir unglaublich wichtig!  

12.02.2025

Red Hand Day 2026

Heute am 12. Februar ist der „Red Hand Day“, der weltweit das Engagement gegen den Einsatz von Kindersoldaten unterstützt. Die „Kinderkommission“ des Bundestages initiiert jedes Jahr diese Aktion, damit deutsche Abgeordnete als ausdrückliche Unterstützer*innen sichtbar werden! 


(Fotos: Büro Hagedorn)

27.01.2026

Austausch der deutsch-baltischen Parlamentariergruppe mit Botschafter Alexander Graf Lambsdorff

 Am Dienstagabend habe ich als Vorsitzende der deutsch-baltischen Parlamentariergruppe zu einem super spannenden Gedankenaustausch nicht nur die Botschafter*innen aus Estland, Litauen und Lettland eingeladen , sondern als Gast auch den deutschen Botschafter in Moskau, Alexander Graf Lambsdorff, der uns über zwei Stunden Rede und Antwort stand. In der Ampel-Regierung war Graf Lambsdorff mein Vorgänger als Vorsitzender der deutsch-baltischen Parlamentariergruppe und ich seine Stellvertreterin. Uns verbindet das gemeinsame Engagement für die freundschaftliche Zusammenarbeit mit allen Menschen im Baltikum. Dass er heute als Botschafter Deutschlands in Moskau unser Treffen mit seinen Insider-Kenntnissen bereicherte, war ein echtes Highlight!

(Fotos: Büro Hagedorn)

10.01.2026

Konzertsaal des Kieler Schlosses wiedereröffnet!

Erinnerung an den 21. August 2020, als ich auf Einladung von OB Ulf Kämpfer nach Kiel kam, um die schweren Schäden am Konzertsaal des Kieler Schlosses und die Dringlichkeit der Sanierung und Realisierung der Umbaupläne erläutert zu bekommen. Es war ein Hilferuf, denn die Landesregierung zögerte damals noch mit einer Förderzusage von 8 Mio. Euro. Drei Monate später konnte ich erreichen, dass 11 Mio. Euro Bundesförderung vom Haushaltsausschuss beschlossen wurden. Insofern bin ich natürlich traurig, dass ich am Samstagabend bei der offiziellen Einweihung und am Sonntag beim Eröffnungskonzert nicht dabei sein kann, weil der eingestellte Zugverkehr zwischen Berlin und Hamburg mich gestern gezwungen haben, nach der Klausur der SPD-Bundestagsfraktion übers Wochenende in Berlin zu bleiben. Nun hoffe ich schon bald, mich im Kieler Konzertsaal bei einem anderen Konzert von der sicherlich phantastischen Akustik überzeugen zu können. Aber in Gedanken bin ich heute Abend in Kiel. Allen, die live dabei sein können: viel Spaß und vollen Genuss!!!


(Fotos: Büro Hagedorn)

Ältere Artikel lesen

Hier geht es zu weiteren Artikeln rund um meine Arbeit in Berlin.