19.12.2025

Bettina Hagedorn wünscht frohe Weihnachten!

 Kasseedorf, im Dezember 2025


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
mit 2025 geht auch für mich ein weiteres turbulentes und herausforderndes Jahr zu Ende. Viele Menschen sind aufgrund der andauernden Krisen in großer Sorge vor der Zukunft und sehnen sich nach Frieden und Sicherheit für ihre Familien, Freunde und Nachbarn. Der kurze und polarisierende Winter-Wahlkampf stärkte leider radikale Kräfte am rechten und linken Rand und endete für die SPD wie für die gesamte demokratische Mitte mit einem enttäuschenden Ergebnis und dem Resultat, dass eine Koalition von CDU/CSU und SPD alternativlos als „Anker“ für Stabilität und Handlungsfähigkeit in stürmischen Zeiten für Deutschland und Europa bewertet werden musste. Die Verfassungsänderungen im März mit den milliardenschweren Sondervermögen für vernachlässigte Investitionen bei Bahn, Brücken und Straßen, in die Infrastruktur für die notwendige Energiewende, für Forschung, Krankenhäuser, Schulen und Kitas und natürlich für Investitionen in die Bundeswehr, die Bundespolizei sowie den Zivil- und Katastrophenschutz waren die Voraussetzung für einen soliden Koalitionsvertrag, dem 85 Prozent der SPD-Mitglieder zugestimmt haben und der seitdem den Leitfaden für diese neue Bundesregierung – die ganz gewiss keine „Liebesheirat“ ist – bildet. Unser Ziel ist, bis 2029 das Fundament für die notwendige Sicherheit für die Menschen in unserem Land und für unsere Zukunft in Europa zu bauen. Gemeinsam haben wir in Bund, Ländern und Kommunen die zentrale Aufgabe, den Menschen und ihren Familien persönliche Sicherheit in ihrem Alltag zu gebe.

Meinen innigsten Wunsch für das Weihnachtsfest und das neue Jahr 2026 teile ich ganz gewiss mit fast allen Menschen in unserem Land: dass das Leid der Menschen in der Ukraine, aber auch in Nahost und im Sudan beendet wird, dass der Kampf für Demokratie und Freiheit erfolgreich ist und dass die Verhandlungen einen langfristigen Frieden für die Ukraine bringen können, während wir gleichzeitig als Europäer trotz allem Druck von außen und innen geeint und solidarisch bleiben. Die Weihnachtstage sowie die Zeit zwischen den Jahren bieten uns allen die Möglichkeit, nach einem Jahr voller politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen durchzuatmen, zur Ruhe zu kommen und gemeinsam Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Ich wünsche von Herzen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr und vor allem: eine Extra-Portion Gesundheit sowie gerade jetzt Zuversicht und Hoffnung.

11.12.2025 

Jahresabschlussappell in Eutin

 14:00 Uhr: Jahresabschluss-Appell und „Weihnachtsmarkt“ in der Eutiner Kaserne bei den Aufklärern. Seit über 25 Jahren bin ich immer dabei, wenn ich nicht in Berlin sein muss. Es war mir schon immer ein Anliegen.


(Fotos: Büro Hagedorn)

10.12.2025 

Spendenübergabe des „Freundeskreises Fehmarn“

Am 10.12. fand die feierliche Spendenübergabe des „Freundeskreises Fehmarn“ -  seit 18 Jahren unter der engagierten Leitung von Gertraud Brooks - in Landkirchen mit vielen großartigen Menschen aus Ostholstein statt, für die diese Initiative allein in den letzten drei Jahren über 96.000 Euro an Spenden „eingesammelt“ hat: darunter 20.000 Euro für das Hospiz-Projekt Wagrien-Fehmarn, wo im Sommer der Baubeginn erfolgen soll, 25.000 Euro für die Krebshilfe Ostholstein, 15.000 Euro für die „Kinder auf Schmetterlingsflügeln“ in Pansdorf (die auch auf Fehmarn engagiert sind) und 25.000 Euro für das UKSH mit seinen „Klinik-Clowns“. Nachdem ich schon mehrfach und auch 2022 bei der letzten großen Spendenübergabe dabei sein durfte, als der Verein nach 15 Jahren auf eine Gesamt-Spendensumme von 250.000 Euro zurückblicken konnte, sind es aktuell also schon fast 350.000 Euro für gemeinsame Hilfe für Menschen in Not - unglaublich!


(Fotos: Büro Hagedorn)

07.12.2025

Politisches Frühstück in der Klönstuv

Am 2. Advent habe ich wieder zu meinem politischen Frühstück in die „Klönstuv“ nach Schönwalde eingeladen und viele diskutierfreudige Mitglieder aus zahlreichen Ortsvereinen waren gekommen, um sich fast drei Stunden lebendig auszutauschen. Ein großes Dankeschön gilt Wiebke Aldenhoff, die ohne die leider erkrankte Angela - aber mit der großartigen Unterstützung von meiner Regina Voß - alles wieder so hervorragend lecker vorbereitet hatte. Unsere Kreisvorsitzenden Niclas Dürbrook MdL und Gaby Ehler sowie unser Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Thomas Garken waren ebenso da wie unsere beiden Jusos Sahin und Pia, über deren Interesse und Engagement ich mich besonders freue! Das war wieder eine super-schöne Runde - danke, dass so viele gekommen sind!

(Fotos: Büro Hagedorn)

21.11.2025

Besuch der fantastischen Basilika Altenkrempe

Am Donnerstag um 14:30 Uhr war ich drei Stunden zu Gast des Kirchengemeinderats mit Dr. Hans-Joachim Wolf und Pastor Friedemann Holmer, dem Patron Carl-Christian Graf von Scheel-Plessen, Bauleiter Matthias Höls und den Architekten Michael Schröder und Florian Schneidee zur Besichtigung der Bauschäden an der 830 Jahre alten Basilika in Altenkrempe. Altenkrempe ist nur ca. 10 Km von meinem Heimatort Kasseedorf entfernt, wo ich seit 45 Jahren lebe. Natürlich kenne ich diese wunderschöne Kirche von 1197 seit vielen Jahrzehnten. Ich verbinde mit ihr Heimat. Es ist wirklich eine fantastische Kirche, eine fantastische Landmarke … die leider vor 125 Jahren (!) zuletzt gründlich renoviert wurde. Als der Haushaltsausschuss im September das Denkmalschutz-Sonderprogramm von 35 Mio. Euro  für 2025 beschlossen hat, habe ich deshalb die Kirchengemeinde sofort informiert, denn die Bewerbungsfrist endet schon im Dezember, und gehofft, dass die Kirchengemeinde den Antrag jetzt ganz schnell hinkriegt!

Die gravierendsten Schäden sind im Turm und Altarraum, die in einem 1. Bauabschnitt mit knapp einer Million Euro sofort in Angriff genommen werden müssten - wenn alles gut läuft, dann könnte die Hälfte vom Bund getragen werden. Ich werde mich in jedem Fall dafür einsetzen, dass 50 Prozent der Mittel aus Berlin zugesagt werden. Die Kirche hat es verdient, der Kirchenvorstand hat es verdient, der Kirchenkreis hat es verdient. Die Basilika Altenkrempe ist einfach ein ganz besonderes Gotteshaus.

(Fotos: Marianne Schreier und KKOH/Heinen)

18.11.2025

13. Ladies' Day im Bugenhagenwerk

 Am 18. November ab 17:30 Uhr fand mein wunderschöner 13. „Ladies‘ Day“  mit ca. 70 Frauen aus allen Branchen der Wirtschaft, aus allen Bereichen der Gesellschaft und mit vielen SPD-Kommunalpolitikerinnen wieder im Bugenhagenwerk in Timmendorfer Strand statt, wo uns die großartige Inka Kielhorn als Gastgeberin mit ihrem beeindruckenden Team herzlichst empfing. Was für ein toller Abend mit viel „Networking“, einem super leckeren drei-Gänge-Menü aus der Küche der Auszubildenden, bedient von den angehenden Restaurantfachleuten. Bei den beiden obligatorischen Talkrunden habe dieses Mal nicht ich als Moderatorin ein paar Frauen interviewt, sondern dieses Mal WURDE ICH interviewt - und zwar humorvoll und professionell von Inka Kielhorn selbst und  von Mechthild Mäsker, der NDR-Studioleiterin in Lübeck. Besonders witzig die 2. Talkrunde als „Inkas Nacht“ (anstatt Inas Nacht!) mit einer „Bierdeckelchen-Runde“, als ich ernste, überraschende und auch witzige Fragen aus dem Publikum beantworten durfte. Wow - WIE schön waren diese fast fünf Stunden im Bugenhagenwerk! Ein dickes Dankeschön an alle fleißigen Hände vor und hinter den Kulissen!!!

(Fotos: Büro Hagedorn)

28.10.2025

Grundsteinlegung für die Erweiterung des Umwelthauses in Neustadt

Am Dienstag, den 28. Oktober, war es um 11 Uhr in Neustadt nach vielen Jahren der Planung und Überwindung diverser Herausforderungen wegen der explodierenden Baukosten endlich so weit: Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau und die Generalsanierung des Altbaus des Umwelthauses durch den BUND! Nach 30 Jahren der erfolgreichen Umweltbildung für Schulklassen und Familien durch unglaublich engagierte Haupt- und Ehrenamtler, die in der „Premiumlage“ an der Neustädter Bucht - idyllisch im Wald und direkt an der Ostsee gelegen - Wissen und Wertschätzung für Meeresschutz, Umweltbewusstsein und gemeinsames Naturerleben vermitteln, wurde der „Startschuss“ für ein echtes „Leuchtturmprojekt“ feierlich mit vielen Ehrengästen und Unterstützer*innen gefeiert. Klar, dass meine liebe Landtagskollegin Sandra Redmann und ich dabei waren, denn dieses ist ein Herzensprojekt von uns beiden. Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit 4 Mio. Euro - gut angelegtes Geld!!! Im Frühjahr 2026 soll Richtfest sein und ein Jahr später Einweihung gefeiert werden können! Herzlichen Glückwunsch an den BUND zu diesem mutigen Zukunftsprojekt und an die Stadt Neustadt, die dieses einmalige „Sahne-Grundstück“ auf Dauer für Kinder, Jugendliche und ihre Bildung zur Verfügung gestellt hat.

(Fotos: Büro Hagedorn)


05.10.2025

Vorstellungsrunde von Ulf und Serpil in Neustadt

Nach sechs Stunden bin ich am Sonntagabend aus Eutin in Berlin angekommen, weil ich am Montag um 7 Uhr (!) den 1. Termin im Bundestag haben werde. Aber zuvor  blicke ich heute zurück auf den 2. Oktober in Neustadt, als Serpil Midyatli  und Ulf Kämpfer sich um die Spitzenkandidatur der SPD für  die Landtagswahl 2027 bewarben - eine richtig gute Veranstaltung! Mein Highlight war vor allem, dass ich Sahin wieder getroffen habe, der mich im Bundestagswahlkampf als junger Schülersprecher seiner Schule aus Timmendorfer Strand so sehr und engagiert unterstützt hatte. Ich habe inzwischen sein herausragendes geschichtliches Wissen kennengelernt und erlebt, dass seine Neugier auf die Geschichte der SPD ganz besonders ausgeprägt ist. Darum habe ich ihm jetzt den Bildband zum 100. Jubiläum der Friedrich-Ebert-Stiftung mit einer persönlichen Widmung  mitgebracht: es war mir eine Riesenfreude, wie sehr ich ihn damit berühren konnte!


(Fotos: Büro Hagedorn)

01.10.2025

Im Gespräch mit Bürgermeister Jörg Saba 

Am 1. 10. in Oldenburg in der neuen Mensa ab 19 Uhr: knapp 50 Gäste folgten meiner SPD-Einladung gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein mit. Christian Hartmann und Bürgermeister Jörg Saba zum Info-Gespräch über die Milliarden des Bundes, die jetzt mit dem Sondervermögen für Investitionen in Bund, Ländern und Kommunen für die Sanierung unserer öffentlichen Infrastruktur, die Energiewende und den Klimaschutz bereit stehen. Wie kann das Geld jetzt schnell und wofür genutzt werden, um der Bevölkerung und den Handwerksbetrieben und Unternehmen zu helfen und den Aufschwung zu fördern? Was sind die Prioritäten, da nicht alles gleichzeitig  gehen wird? Die zweistündige Veranstaltungen wurde von vielen Interessierten mit ihren Fragen und Anmerkungen bereichert und Bürgermeister Jörg Saba hat perfekt die kommunale Sichtweise und Situation geschildert. Danke für diesen lebhaften Abend und die gute Diskussion!


(Fotos: Büro Hagedorn)

 

22.09.2025

Bettina Hagedorn im Gespräch mit Bürgermeister Jörg Saba am 1. Oktober in Oldenburg: Wo muss jetzt am dringendsten investiert werden?

 
Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein und Nordstormarn und langjähriges Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages, lädt zum 1. Oktober 2025 alle Bürgerinnen und Bürger zu einem „Klönschnack“ gemeinsam mit Oldenburgs Bürgermeister Jörg Saba von 19:00 bis 21:00 Uhr in das Stadttheater in Oldenburg ein.

Hagedorn: „Im Oktober tritt endlich der Bundeshaushalt 2025 in Kraft, den wir im Parlament am 19. September beschlossen haben und die 9-monatige ,Hängepartie‘ wegen der vorgezogenen Bundestagswahl ist damit beendet. Jetzt können Bund, Länder und Kommunen die angekündigte Investitionsoffensive starten und mit dem ‚Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz‘ 500 Milliarden Euro – aufgeteilt auf die nächsten zwölf Jahre - zusätzlich investieren. Damit haben wir gemeinsam die Chance, endlich nachhaltig und planbar den Investitionsstau im Bund, im Land und in den Städten und Gemeinden schrittweise aufzulösen. Das zusätzliche Geld soll dort eingesetzt werden, wo der Bedarf für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort am dringendsten ist: um die Sanierung von Straßen, Brücken und Schienenwegen muss sich der Bund kümmern, aber bei Schulen und Kitas, bei bezahlbarem Wohnraum, schnellem Internet und klimafreundlicher Energie, bei Sportstätten und Einrichtungen für den Bevölkerungsschutz ist die Kommunalpolitik zuständig. Mit den Fördersummen des Bundes wird zwar in den nächsten zwölf Jahren eine große ,Anschubfinanzierung‘ aus Berlin möglich sein, aber die Eigenanteile der Städte und Gemeinden bleiben ebenso wie die Betriebskosten: da wird trotzdem nicht alles gleichzeitig gehen und da müssen Prioritäten gesetzt werden – darüber will ich mit Bürgermeister Saba und hoffentlich vielen Interessierten ins Gespräch kommen.“

Im März 2025 hat der Bundestag mit 2/3-Mehrheit das Grundgesetz geändert und damit die Voraussetzung geschaffen, ein Sondervermögen für zusätzliche kreditfinanzierte Investitionen in die Sanierung der Infrastruktur und zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2045 zu errichten. Als Sozialdemokraten haben wir schon lange gefordert, dass deutlich mehr Investitionen ermöglicht werden müssen, als es unter der strikten Schuldenbremse möglich war.

Hagedorn: „100 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen sind allein für die Länder und Kommunen und deren eigenständige Investitionen vorgesehen. Schleswig-Holstein hat zugesichert, davon 62,5 Prozent verbindlich an die Städte und Gemeinden weiterzuleiten, wodurch die kommunalen Spielräume vor Ort spürbar vergrößert werden würden. Parallel dazu wollen wir den Kommunen neue rechtliche Möglichkeiten eröffnen, um Bauvorhaben deutlich schneller genehmigen und umsetzen zu können. Damit soll die Wohnqualität für die Menschen und die Startchancen für Kinder und Jugendliche nachhaltig verbessert werden und es sollen regionale Handwerks- und Baubetriebe öffentliche Aufträge erhalten und Arbeitsplätze sichern. Kann das auch eine Chance für Oldenburg und Ostholstein sein? Welche Maßnahmen sollten aus Ihrer Sicht am drängendsten angegangen werden?“

Hierzu laden wir Sie herzlich ein:
am 01.10.2025 von 19:00 bis 21:00 Uhr
im Stadttheater
Kuhhof 1, 23758 Oldenburg in Holstein
 
Ich freue mich sehr auf das Gespräch mit Ihnen. 

20.09.2025

Runder Tisch Mutter-Vater-Kind-Kurkliniken in Dahme

Am Samstag ab 10 Uhr für drei Stunden bei meinem „Runden Tisch“ mit  den wesentlichen Trägern der Mutter-Vater-Kind-Kur-Kliniken in Ostholstein aus Grömitz, Neustadt-Pelzerhaken, Fehmarn, Großenbrode und Kellenhusen in Dahme in der Klinik „Seefrieden“ gemeinsam mit unseren SPD-Kreisvorsitzenden Niclas Dürbrook (MdL) und Gabriele Freytag-Ehler. Nachdem der Kranken-Chef Gassen Ende Juli diese für belastete Familien so wichtigen Kurangebote als „nice-to-have“ auf der von ihm geforderten Liste von möglichen   „Leistungskürzungen im Gesundheitsbereich“ in einem Interview ganz nach oben auf seine Rotstift-Liste gesetzt hatte, äußerte  ich mich sofort unmissverständlich - wie auch schon in der Vergangenheit - solidarisch mit diesen Einrichtungen und ihren engagierten und hochqualifizierten  Beschäftigten. Heute nun folgte ein ausführlicher Gedankenaustausch zur aktuellen Situation der Kliniken wie auch zur Situation vieler Patienten-Familien insbesondere seit der Corona-Pandemie. In Deutschland haben wir 2007 mit der damaligen Gesundheitsministerin Ulla Schmidt den Rechtsanspruch auf Mutter-Vater-Kind-Kuren ins Gesetz geschrieben und ihn als Sozialdemokraten immer wieder gegen die Kürzungsphantasien der Krankenkassen-Vorstände und Konservativen  verteidigt. Das wird auch jetzt so sein, denn diese Kuren sind wichtiger denn je und die Eltern und Kinder brauchen unsere Unterstützung in ihrem häufig belastenden Alltag mehr denn je. Danke für den großartigen Austausch und die Gastfreundschaft im Haus „Seefrieden“ - wir bleiben im Gespräch. Und vielen Dank für die tollen Fotos, lieber Hakan Özoglan!

 

19.09.2025

Hagedorn mit Infomobil des Deutschen Bundestages in Bad Schwartau

(Foto: Thomas Podella)


Heute Nachmittag bin ich - mit dem Zug aus Berlin kommend - direkt in Bad Schwartau ausgestiegen und habe über zwei Stunden am Infomobil des Deutschen Bundestages mit den Menschen gesprochen, die mir ihre Anliegen vortragen wollten. Das waren vor allem auch viele Engagierte der Bürgerinitiative aus Kaltenhof, die sich berechtigte Sorgen um ihre künftige Lebens- und Wohnqualität machen, wenn die Deutsche Bahn ihre Pläne zum Bau der Hinterlandanbindung in Bad Schwartau umsetzt. Das Planfeststellungsverfahren hat - als einziger der 10 Planungsabschnitte in Ostholstein - noch nicht begonnen und soll im Frühjahr 2026 starten. Dann können und sollten sich alle Anwohner unbedingt mit ihren Eingaben persönlich einbringen. Der Austausch heute war konstruktiv und von gegenseitiger Wertschätzung getragen.

07.09.2025

Flohmarkt und Sommerfest der SPD Bad Schwartau

Großartiger SPD-Flohmarkt und Sommerfest in Bad Schwartau im Moorwischpark - Grillwurst und Kuchen, Kaffee und Kaltgetränke, Popcorn und Crêpes fanden reißenden Absatz, während die Flohmarktstände mit tollen Schnäppchen lockten. Und natürlich gab es Gelegenheit zu vielen netten Gesprächen.

(Fotos: Büro Hagedorn)

20.08.2025

Besuch des Golf- und Surf-Hotels "Golf'n Wave" auf Fehmarn

Am Mittwoch - mein vorletzter Tag in Ostholstein, bevor ich zu den Haushaltsverhandlungen 2025 nach Berlin muss - noch einmal ein Ausflug nach Fehmarn auf die herrliche Campingplatz-Anlage von Malte und Svea Riechey am Wulfener Hals. Am 1. Juli hatten sie ihr wunderschönes und ökologisch vorbildliches Golf- und Surf-Hotel „Golf‘n Wave“ nach 10 Jahren Planung und zwei Jahren Bauzeit offiziell eingeweiht und ich konnte damals wegen der Sitzungswoche in Berlin leider nicht dabei sein, und das haben wir jetzt nachgeholt. Ich schätze diese Ferienparkanlage der Familie Riechey seit sehr langer Zeit, denn ihr Engagement für einen umweltfreundlichen, nachhaltigen Betrieb ist wirklich vorbildlich. Und über die Jahre ist aus dieser Wertschätzung auch Freundschaft geworden. Die Gesprächsthemen gingen uns u.a. auch angesichts der Sundquerung natürlich nicht aus. Schön war's!


(Fotos: Büro Hagedorn)

20.08.2025

 Hagedorn besucht Forschungsschiff ALDEBARAN der Deutschen Meeresstiftung in Niendorf zum Thema Munitionsaltlasten 

Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein und Nordstormarn und langjähriges Mitglied des Haushaltsausschusses des Bundestages, besuchte am 19. August im Rahmen des bundesweiten 21. Meereswettbewerbs „Forschen auf See“ auf Einladung von Skipper Frank Schweikert von der Deutschen Meeresstiftung das Segel-Forschungsschiff ALDEBARAN im Niendorfer Hafen.

Hagedorn: „Der Schutz unserer Meere und insbesondere der Ostsee ist in meiner langjährigen politischen Arbeit immer mein Herzensthema gewesen, weshalb ich mich auch seit 2022 mit 100 Mio. Euro Bundesmitteln im Umweltetat im Haushaltsausschuss erfolgreich für das Pilotprojekt zur Bergung von Munitionsaltlasten in der Ostsee eingesetzt habe. Beim 21. Meereswettbewerb haben nun zwei 16- und 17-jährige Schülerinnen – Lena Dreeßen und Sarah Carls – sich mit ihrem Projektvorschlag unter dem Namen ‚Wracks als Zeitbomben?‘ im März 2025 erfolgreich bei der Deutschen Meeresstiftung qualifiziert und wurden ausgewählt, ihr Projekt in diesem August unter der wissenschaftlichen Leitung des renommierten Toxikologen Professor Edmund Maser von der Uni Kiel umzusetzen. Professor Maser war auf allen drei öffentlichen Veranstaltungen zur Bergung von Munitionsaltlasten 2022, 2024 und 2025 mit hunderten von interessierten Gästen in Haffkrug als herausragender Wissenschaftler zu diesem Thema auf dem Experten-Podium. Das Forschungsprojekt der Schülerinnen zur Untersuchung von Schadstoffemissionen und deren Auswirkungen für die Ostsee wurde von einem fachkundigen Forschungsteam unter der Leitung von Skipper Frank Schweikert in der Neustädter Bucht mit diversen Ausfahrten, Wasser- und Sedimentprobenentnahmen und Tauchgängen umgesetzt und am 19. August im Hafen von Niendorf an Bord der ALDEBARAN vorgestellt. Wie stark breiten sich die Schadstoffe um die Munitionsaltlasten aus? Die Proben wurden schon an Bord mit modernster Technik analysiert und werden anschließend für die Forschung in den Kieler Laboren wissenschaftlich beurteilt. Bei einer 90-minütigen Ausfahrt mit dem Forschungsschiff ALDEBARAN konnte ich die Arbeit des jungen Teams direkt vor Ort beobachten, für die der Schutz unserer Ostsee schon jetzt eine Herzensangelegenheit ist. Der enthusiastische Einsatz der beiden jungen Schülerinnen hat mich sehr beeindruckt. Ich kann allen Schülerinnen und Schülern ab der 9. Klasse nur empfehlen, sich für den nächsten 22. Meereswettbewerb auf der Webseite der Deutschen Meeresstiftung zu bewerben.“

Zum Hintergrund: Im Haushaltsausschuss des Bundestages ist Bettina Hagedorn verantwortlich für den Etat des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit und für den Klima- und Transformationsfonds (KTF) und wird auch in den nächsten Jahren in Berlin darauf achten, dass für den Schutz unserer Meere national wie international ausreichend finanzielle Ressourcen bewilligt werden, denn ohne intakte Meere wird unser Planet keine Zukunft haben. 

Der Skipper Frank Schweikert ist seit 30 Jahren Eigentümer der ALDEBARAN. Der Journalist, Unternehmer und Umweltaktivist wurde in den letzten 20 Jahren mit zahlreichen Preisen für sein Engagement geehrt. Er hat die Deutsche Meeresstiftung gegründet, die sich (Zitat) „als gemeinnützige Organisation auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen für eine nachhaltige Nutzung und Entwicklung unseres Ozeans als gemeinsames Erbe der Menschheit einsetzt.“

Der Meereswettbewerb „Forschen auf See“ findet in diesem Jahr bereits zum 21. Mal an Bord des Forschungsschiffes ALDEBARAN statt. Auf diese Weise sollen die Öffentlichkeit und insbesondere junge Nachwuchsforscherinnen und -forscher für das Meer als größtes Ökosystem auf unserem Planeten begeistert werden. Über verschiedene Medienkanäle wird der Wettbewerb übertragen und kann live mitverfolgt werden. Der Meereswettbewerb wurde vielfach ausgezeichnet. Wissenschaftspatinnen und -paten aus namhaften deutschen Forschungsinstituten unterstützen mit ihrer wissenschaftlichen Expertise den Wettbewerb.


(Fotos: Büro Hagedorn)

 

15.08.2025

Bettina Hagedorn: Der Fährbetrieb zwischen Fehmarn und Lolland bleibt auch nach 2029 wirtschaftlich hochattraktiv!

(Fotoquelle: Hakan Özoglan)


Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein und Nordstormarn, erinnert angesichts der aktuellen Mediendiskussion um das mögliche Aus der Fährverbindungen von Puttgarden nach Rödby nach Inbetriebnahme des Belttunnels daran, dass gezogene Vergleiche mit der Öresundbrücke oder der Verbindung über den Großen Belt in die Irre führen, weil dort die Faktenlage eine völlig andere ist.

Hagedorn: „Wenn in der aktuellen Mediendiskussion angedeutet wird, dass der Fährbetrieb zwischen Fehmarn und Lolland analog zu den Brücken über den Öresund und den Großen Belt eingestellt werden könnte, weil er angeblich nicht mehr konkurrenzfähig sei, sobald die feste Fehmarnbeltquerung fertiggestellt ist, dann kennzeichnet das nur das reine Wunschdenken der künftigen Tunnelbetreiber und hat keinerlei Substanz. Nicht nur, dass z.B. die Öresundbrücke mit Kopenhagen und Malmö zwei angrenzende Metropolen verbindet, die Pendler auf beiden Seiten der Ostsee nutzen, während der Belttunnel vor allem Rapsfelder verbindet. Entscheidend ist vor allem, dass bei beiden bereits bestehenden dänischen Querungen der Fährbetrieb in Staatseigentum war und schlicht von der Regierung eingestellt werden konnte, um keine Konkurrenz zur neuen Querung zuzulassen und dadurch ein mautpflichtiges Monopol zu sichern. Der Fährbetrieb zwischen Fehmarn und Lolland gehörte bis 2007 jeweils zur Hälfte dem dänischen Transportministerium und der Deutschen Bahn, und die dänische Kalkulation zur Rentabilität der Mauteinnahmen der Beltquerung aus dieser Zeit beruhen darauf, dass der Fährbetrieb mit Eröffnung der Querung eingestellt wird. Diese Kalkulation hat Dänemark nie revidiert, obwohl Dänemark und Deutschland schon 2007 den Fährbetrieb verkauft und privatisiert haben – der erzielte Preis von 1,5 Mrd. Euro lag 2–3-mal so hoch wie noch 2 Jahre zuvor kalkuliert, obwohl damals noch der Eröffnungstermin 2018 für die konkurrierende Feste Beltquerung öffentlich prognostiziert war. Selbst bei der von Dänemark angestrebten Eröffnung 2029 bedeutet das, dass Scandlines elf Jahre zusätzlich ohne Konkurrenz diese lukrative Fährlinie betreiben und mit den Gewinnen in seine hochmoderne, ökologisch vorbildliche Fähr-Flotte investieren konnte. Dabei bleibt definitiv genügend ‚Luft‘, um bei jedem ‚Ticket-Dumping-Angebot‘ mit den Tunnelbetreibern finanziell mitzuhalten. Fakt bleibt:  Der Verkauf von Scandlines im Sommer 2007 wurde vertraglich für die Beschäftigten gut abgesichert und erfolgte an das „Wunschkonsortium“. Scandlines hat seitdem immer betont, den Fährbetrieb weiterführen zu wollen und schreibt seit Jahren konstant hohe Gewinne. Allein 2024 wurde laut Geschäftsbericht vom April 2025 ein Gewinn von 117 Mio. Euro erzielt."

Bettina Hagedorn verweist in diesem Zusammenhang auf die Zukunftsfähigkeit der Scandlines AG aufgrund ihrer modernen Fährgeneration, die eine zuverlässige, grüne und vor allem wirtschaftlich attraktive Alternative zur festen Fehmarnbeltquerung darstellt.

Hagedorn: „Scandlines selbst ist nach wie vor äußerst profitabel und sehr gut für die Zukunft aufgestellt, weshalb ich gar keinen Zweifel daran habe, dass der Fährbetrieb zwischen Fehmarn und Lolland auch nach der Fertigstellung der festen Fehmarnbeltquerung erfolgreich weitergeführt wird. Diese Konkurrenzsituation wird im Übrigen auch von großem Vorteil für die Menschen sein, die von einem Preiskampf zwischen Femern A/S und Scandlines profitieren werden. Davon abgesehen bin ich mir sicher, dass auch in Zukunft viele Urlauber und Urlauberinnen lieber die Fähre als den Belttunnel nutzen werden, um während ihrer Reise eine Pause einzulegen und dabei die schöne Ostseeluft zu genießen. LKW-Fahrer können auf den Scandlines-Fähren außerdem ihre vorgeschriebenen Pausen machen. Und Fahrer von Elektroautos sollen zukünftig ihre Autos an Bord laden können. Diese Konkurrenz durch attraktive Fährangebote auch nach der Eröffnung des Belt-Tunnels besorgt vor allem deshalb die dänische Betreibergesellschaft und die Regierung, die den dänischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern sowie dem Folketing 2008 versprochen hat, dass die dänischen Investitionskosten von mindestens 7 Mrd. Euro allein durch die Mauteinnahmen ohne staatliche Subventionierung abgezahlt werden sollen. Dabei bilden die kalkulierten Mauteinnahmen durch PKW- und LKW-Passagen den Hauptanteil und nicht die Maut für Güter- oder Fernverkehrszüge. Insofern schmälert eine spätere Eröffnung des Sundtunnels und eine weitere Umfahrung über die Jütland-Route durch Züge die Mauteinnahmen der dänischen Tunnelbetreiber nicht erheblich – sehr wohl aber die Konkurrenz durch die Fähren.“


 

13.08.2025

Bettina Hagedorn mit SPD-Ostholstein zu Besuch bei
„Kinder auf Schmetterlingsflügeln“ in Pansdorf


Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein und Nordstormarn, besuchte den Verein „Kinder auf Schmetterlingsflügeln“ am 12. August gemeinsam mit dem Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion in Ostholstein Thomas Garken, der SPD-Vorsitzenden in Ostholstein Gabriele Freitag-Ehler in Begleitung des SPD-Ortsvereins Ratekau. Als langjährige Unterstützerin der ehrenamtlichen Hospiz- und Palliativarbeit in ganz Ostholstein war Bettina Hagedorn der erneute direkte Austausch mit dem seit 2024 neu gewählten Vereinsvorstand ein wichtiges Anliegen, um sich einen persönlichen Eindruck von den Herausforderungen für die Trauer- und Sterbebegleitung von Kindern und Jugendlichen zu verschaffen.

Hagedorn: „Seit seiner Gründung im Jahr 2006 – damals noch mit einem Hospiz-Projekt in Bosau gestartet - begleite ich unterstützend den engagierten Verein ‚Kinder auf Schmetterlingsflügeln‘, der zielstrebig und erfolgreich das Ziel verfolgt, gerade Kindern umfassend zu helfen, die mit Sterben, Tod und psychischen Ausnahmesituationen konfrontiert sind. Seit fast 10 Jahren befindet sich das ‚Zuhause‘ und das Herzstück der Trauerarbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien im ‚Haus Pegasus‘ in Pansdorf, wo Dank einer großen Unterstützer-Schar an Ehrenamtlichen und einer unglaublichen Spendenbereitschaft vieler Unternehmen und Privatpersonen getragen durch Vereinsaktivitäten eine verlässliche, empathische und professionelle Trauerarbeit des Vereins aufgebaut wurde, die von zwei Hauptamtlichen Koordinatorinnen – Daniela Wulff und Gabi Stienemeier –Goss -  getragen und von einer großen Zahl Ehrenamtlicher unterstützt wird. Seit Mai 2024 hat ein komplett neuer Vorstand um den neuen Vorsitzenden Stephan Perner ‚das Ruder‘ im Verein übernommen, was angesichts der immensen Verantwortung für die vielen wichtigen Aktivitäten und die Tatsache, dass die Arbeit des Vereins inklusive der beiden hauptamtlichen Koordinatorinnen ausschließlich durch Spenden finanziert wird, nicht selbstverständlich war und meinen größten Respekt hat. Nachdem ich mehrere Jahre nicht im ‚Haus Pegasus‘ zu Gast war, wollte ich diesen Respekt dem neuen Vereinsvorstand um Stephan Perner und Stephan Dozel unbedingt persönlich gegenüber ausdrücken. So konnte ich mir einen eigenen Eindruck von den Umbaumaßnahmen und Neuerungen im Haus verschaffen und vor allem von den Herausforderungen, Erwartungen und Hoffnungen von Vorstand, Aktiven und zu betreuenden Kindern, Jugendlichen und Familien für die Weiterentwicklung des Vereins ‚Kinder auf Schmetterlingsflügeln‘ erfahren. Es war ein sehr beeindruckender und berührender Besuch, der insbesondere durch die Schilderungen der Arbeit durch die Koordinatorinnen Daniela Wulff und Gabi Stienemeier-Goss für mich, für den Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Thomas Garken und die Vorsitzende der SPD-Ostholstein Gabriele Freitag-Ehler enorm informative und emotionale Einblicke bot. Auch die Bemühungen des Vereins in einer ‚Dependance‘ auf Fehmarn und ‚angedockt‘ an dezentrale Jugendtreffs im Kreis Gesprächsangebote für junge Menschen rund um Erfahrungen mit dem Sterben, mit Suizid-Gedanken und der Bewältigung von Trauer und Verlust anzubieten, ist eine bewundernswerte wichtige Initiative, um dieses Tabu-Thema in die Mitte der Gesellschaft zu holen. “ 
 
Der Verein bietet Familien mit ihren Kindern Unterstützung durch erfahrene Trauerbegleitung an, um die herausfordernde Situation des Sterbens und Trauerns in jeder Phase emotional bewältigen zu können. Um die wichtige Arbeit des Vereins zu sichern, sind finanzielle Mittel, fachliches Know-how, ein engagiertes ehrenamtliches Vorstandsteam und viele Unterstützer nötig. 

02.08.2025

Abschluss des 32. europäischen Folklore-Festivals 

Ein traumhafter Abschlussabend am Ende des 32. europäischen Folklore-Festivals in Neustadt ab 19 Uhr, der die ganze Lebensfreude der 350 Tänzerinnen und Tänzer und Musiker aus so vielen Ländern in jedem Moment ausstrahlte. Am Ende des fulminanten Abschlussabends wurde um 23 Uhr traditionell mit allen 350 Tänzerinnen und Tänzern der „Fackeltanz“ eröffnet - musikalisch begleitet von den Musikerinnen und Musikern aller Ensembles. Das ist jedes Mal ein ganz besonderer Moment, der alle - Zuschauer wie Tänzer - in den Bann zieht: einfach wunderschön und Gänsehaut pur! Danke, für den großartigen Abend und auch dafür, dass der Regen erst viel später kam!

(Fotos: Büro Hagedorn)

 

28.07.2025

Bettina Hagedorn: im Gespräch mit 1000 Schülerinnen und Schülern binnen 6 Wochen in Ostholstein!

(Foto: Hakan Özoglan)

 

Seit dem 25. Juli sind jetzt auch an Schleswig-Holsteins Schulen endlich Sommerferien und Bettina Hagedorn, seit 23 Jahren SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein, blickt auf sechs spannende Wochen zurück, als sie zwischen dem 13. Juni bis zum 21. Juli trotz vieler Sitzungswochen in Berlin wieder fast 1000 Schülerinnen und Schüler in ihrem Wahlkreis zum offenen Gespräch besucht hat. Diese direkten Gespräche in den Schulen, in denen sie alle Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet und für Wertschätzung und Interesse an unserer Demokratie wirbt, gehören seit 20 Jahren zum festen Bestandteil ihres Terminkalenders.

Hagedorn: „Seit dem 13. Juni konnte ich – als eine meiner Lieblingsaufgaben als Bundestagsabgeordnete – Schulen auf Fehmarn, in Oldenburg, Eutin, Lensahn, Malente, Ratekau, Ahrensbök und Stockelsdorf besuchen, um jeweils zwei Stunden ins direkte Gespräch mit insgesamt fast 1.000 Schülerinnen und Schülern von der 8. bis zur 12. Klasse zu kommen. Seit 23 Jahren besuche ich immer wieder Schulen im Unterricht, um Politik zu erklären, die Wertschätzung für unsere Demokratie zu stärken, für Engagement zu werben sowie über meine Aufgaben als Bundestagsabgeordnete aufzuklären. Auch dieses Mal hatten die Schülerinnen und Schüler diese Gespräche mit ihren Lehrkräften engagiert vorbereitet und stellten Fragen zur aktuellen Politik mit enormer Bandbreite. Bei meinen Schulbesuchen ging es thematisch um die Zukunft Europas, den Klimaschutz, den Stellenwert von Bildung in unserem Land, die diskutierte Wiedereinführung der Wehrpflicht, die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, um eine mögliche Überprüfung eines Verbotsverfahrens der AfD, um den US-Präsidenten Trump und die politische Kultur in unserem Land und Vieles andere, was den jungen Menschen ‚unter den Nägeln‘ brennt. Konkret startete ich am 13. Juni in Oldenburg zunächst mit 200 Schülerinnen von der 9. bis zur 11. Klasse am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium und direkt anschließend mit 70 Schülerinnen und Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs der Wagrienschule, wo ich am 19. Juni auch noch einmal bei einer 10. Klasse der Wagrienschule Gast war. Am 19. Juni traf ich ebenfalls 50 junge Leute an der Berufsschule Eutin und einen Tag später diskutierte ich mit 80 Schülerinnen und Schülern vom 8. bis zum 10. Jahrgang der Gerhard-Hilgendorf-Schule in Stockelsdorf. Am 30. Juni war ich zu Gast beim 8. Jahrgang der Arnesboken-Schule in Ahrensbök, bevor ich Anfang Juli ca. 160 Schülerinnen und Schüler in drei Schulen in Lensahn – in der Gemeinschaftsschule, der Erzieherfachschule und der Waldorfschule – besuchen konnte. Am 4. Juli folgte der Austausch mit den 8. und 9. Klassen der Schule an den Auewiesen in Malente. Am 14. Juli folgte ich der Einladung der 10. Klassen und einer 12. Klasse der Cesar-Klein-Schule in Ratekau und nur einen Tag später konnte ich mit dem 11. Jahrgang des Johann-Heinrich-Voß-Gymnasiums in Eutin diskutieren. Zum ‚Krönenden‘ Abschluss traf ich am 21. Juli von 8 bis 12:15 Uhr 80 Schülerinnen und Schülern der 9. und 11. Jahrgänge der Inselschule auf Fehmarn. Neulich fragte mich ein Schüler, warum ich nicht auf ‚Tik-Tok‘ sei. Meine Antwort war, dass ich das in meinem Alter als nicht authentisch und glaubwürdig empfände – aber dafür sei ich ja jetzt schließlich persönlich zum Gespräch ‚face-to-face‘ da. Es sei sicherlich zu bemerken, dass ich die allermeisten der gestellten Fragen nicht in 30 Sekunden beantworten könnte, weil die Dinge eben ziemlich komplex seien. Darauf kam ein Kopfnicken als Antwort. Es erfüllt mich immer wieder mit Freude, die vielfältigen Fragen der politisch interessierten Schülerinnen und Schüler mit ihnen zu diskutieren, denn jeder Schulbesuch dient unserer Demokratie durch Diskussion, Zuhören und das Bilden von informierten Meinungen. Ich freue mich jetzt schon darauf, einige der Klassen, mit denen ich mich in den letzten Wochen im Wahlkreis getroffen habe, nach der Sommerpause in Berlin zu begrüßen, damit sie im Rahmen ihrer Klassenfahrten die Arbeit der Abgeordneten im Bundestag auch ‚live‘ erleben können. Diesen ‚Blick hinter die Kulissen‘ des politischen Berlins zu ermöglichen, ist mir bei meiner Abgeordnetentätigkeit besonders wichtig, um Transparenz zu schaffen, Schwellenängste abzubauen und Politik für die Schülerinnen und Schülern persönlich erlebbar zu machen.“

Dabei hat der Austausch mit Schulklassen – „der direkte Draht zur Jugend“ – eine langjährige Tradition in der Arbeit der Bundestagsabgeordneten aus Ostholstein. So hat Bettina Hagedorn auch von September bis November 2024 vor dem Winterwahlkampf, den Koalitionsverhandlungen und der Regierungsbildung 270 Schülerinnen und Schülern des Küstengymnasiums Neustadt, der Jacob-Linau-Schule in Neustadt, der Arnesboken-Schule in Ahrensbök und der Cesar-Klein-Schule in Ratekau besucht. Einen besonderen Höhepunkt stellte vom 9. bis 13. Dezember 2024 zudem die Wanderausstellung des Deutschen Bundestags vom in der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule in Bad Schwartau dar, die von Bettina Hagedorn und offiziellen Vertretern der Stadt gemeinsam eröffnet wurde. In Rahmen dieser Ausstellung führte Bettina Hagedorn 5 Tage lang das offene Gespräch mit mehr als 20 Schulklassen aus Ostholstein – von der Elisabeth-Selbert-Schule, dem Gymnasium am Mühlenberg in Bad Schwartau, dem Ostseegymnasium Timmendorfer Strand, der Gemeinschaftsschule Stockelsdorf, den Beruflichen Schulen Bad Schwartau sowie der Grund- und Gemeinschaftsschule Timmendorfer Strand. Vor der Sommerpause 2024 besuchte Bettina Hagedorn von September 2023 bis Juli 2024 ebenfalls etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler im Unterricht. Bettina Hagedorn kommt seit über 20 Jahren immer wieder in alle Schulklassen, die das Gespräch mit ihr suchen wollen. Bei Bedarf können sich alle Schulen wegen der Terminfindung mit dem Eutiner Wahlkreisbüro 04521-71611 oder per E-Mail in Verbindung setzen.
Hagedorn: „Das Schleswig-Holsteinische Schulgesetz erlaubt ausdrücklich solche Besuche von Bundes- und Landtagsabgeordneten außerhalb von Wahlkampf-Zeiten, denn dort mache ich niemals Werbung für meine Partei, sondern für die Demokratie.“ 

26.07.2025

Eröffnung des 32. europäischen Folklore-Festival in Neustadt 

Wunderschöne offizielle Eröffnung des 32. europäischen Folklore-Festivals in Neustadt auf dem Marktplatz mit 400 Tänzer*innen und Musikern aus aller Welt und tausenden begeisterten Gästen - ein wunderschöner Abend an der Seite von Uwe und Petra Muchow. Habe die Aufführungen und die überschwängliche Lebenslust  total genossen!!! 


(Fotos: Büro Hagedorn)

 

24.07.2025

 Hagedorn: Deutsche Bahn muss endlich Elektrifizierung der Sundbrücke ausschließen und absolute Transparenz herstellen!

(Foto: studio kohlemeier berlin)

Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat offiziell am 21. Juli 2025 die Auslegung der Planfeststellungunterlagen für den Bau der neuen Fehmarnsundquerung mit den Fristen zur Stellungnahme öffentlich bekannt gegeben. Aus dieser fünfseitigen Bekanntgabe gehen brisante Details hervor, denen binnen 48 Stunden von der Konzernbeauftragten der Deutschen Bahn (DB) für Norddeutschland widersprochen wurde. Bettina Hagedorn, seit 2002 SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein und Nordstormarn, ist fassungslos über die bisherige „Geheimhaltungsstrategie“ von DB und Land, denn klar ist nun: die ständige Zusicherung des geplanten Eröffnungstermins 2029 für die Feste Fehmarn-Beltquerung samt Hinterlandanbindung (inkl. Sundtunnel) ist seit langem eine dreiste Lüge gegenüber den betroffenen Anwohnern und Kommunen, obwohl für die Menschen und Kommunen in Ostholstein ein seriöser Zeitplan für den Neubau und die Inbetriebnahme der 88-km-langen zweigleisigen Trasse inklusive Sundtunnel mehr als relevant ist. Eindeutig schreibt das EBA, dass (Zitat) „die Bauzeit für das Tunnelbauwerk und der Anschlussinfrastruktur … mitsamt der Inbetriebnahme ca. 6 Jahre und 5 Monate“ beträgt und frühestens Mitte 2026 starten kann.

Hagedorn: „Das Eisenbahn-Bundesamt enttarnt mit seiner Bekanntmachung über das Planfeststellungsverfahren zum Fehmarnsundtunnel die gebetsmühlenartig vorgetragene und gleichzeitig völlig utopische Zielsetzung der Deutschen Bahn, dass die Inbetriebnahme des Fehmarnsundtunnels sowie der Hinterlandanbindung bis Lübeck inklusive des vom Bundestag im Juli 2020 beschlossenen übergesetzlichen Lärmschutzes entlang der Trasse bis 2029 umgesetzt werden könne. Wenn überhaupt dieser Planfeststellungsbeschluss zum Sundtunnel – ebenso wie der für das Nadelöhr Bad Schwartau – wie von der DB geplant Ende 2026 festgestellt und damit erstmals beklagt werden kann, dann ist jetzt Dank des EBA klar, dass die 88-km-lange Trasse quer durch Ostholstein in keinem Fall vor 2032/2033 in Betrieb genommen werden kann. Das wäre zwar einerseits eine gute Nachricht für die Kommunen, für die das drohende Verkehrschaos ab 2026 dann möglicherweise entzerrt und vernünftigerweise neu organisiert werden könnte, aber es ist natürlich ein KO-Schlag für jede Glaubwürdigkeit der Deutschen Bahn, die mit ihrer fehlenden Transparenz letztlich allen Betroffenen in Ostholstein eine vernünftige Planungssicherheit bisher verweigert hat.“

Außerdem stellt das Eisenbahn-Bundesamt fest (Zitat): „Bis zur Inbetriebnahme des Vorhabens ist in dem gegenständlichen Planfeststellungsabschnitt kein planmäßiger Eisenbahnverkehr über die Strecke 1100 von und zur Insel Fehmarn vorgesehen. Die Fehmarnsundbrücke bleibt im Übrigen bauzeitlich für alle Verkehrsarten mit Ausnahme des Eisenbahnverkehrs verfügbar. Die Anpassung und Umrüstung der bestehenden Fehrmarnsundbrücke für den langsam fahrenden Straßenverkehr, Fußgänger und Radfahrer sind ein separates Vorhaben.“

Hagedorn: „Eine Mail der Konzernbeauftragten der DB für Norddeutschland Ute Plambeck an die Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie an das Dialogforum vom 23. Juli um 16:52 Uhr setzt der von der DB betriebenen desolaten ‚Kommunikationsstrategie‘ in der Region jetzt allerdings ‚die Krone auf‘: in dieser Mail widerspricht die DB der Veröffentlichung des EBA ausdrücklich, hält trotzig an dem bisherigen Zeitplan 2029 und an der ‚Rückfalloption‘ einer Elektrifizierung der Sundbrücke bis 2027 fest und bringt damit sämtliche Verantwortlichen in den Kommunen und alle wichtigen Akteure einschließlich der Partner in den Parlamenten und in Dänemark endgültig ‚auf die Palme‘. Die DB muss endlich erkennen: mit dieser offensichtlichen ‚Verschleierungstaktik‘ verspielt sie jeden Rest an Glaubwürdigkeit! Jetzt hilft nur noch absolute Transparenz, denn auch zusätzliche Milliarden durch den Bundesetat und das Sondervermögen für die Schieneninfrastruktur werden die Bahn ohne Glaubwürdigkeit und Transparenz nicht zum Erfolgsmodell machen.“

Die DB äußert in ihrer Stellungnahme zur möglichen Elektrifizierung der Sundbrücke, dass sie sich diese Entscheidung bis 2027 als „Option“ offenhalten wolle, wobei es sich dabei nur „um Personen- und nicht um Güterzüge“ handeln werde. Hagedorn: „Diese Äußerung wirft allerdings ernste Fragen auf, weil allein der Bau samt Zuwegung dieser Elektrifizierung der Sundbrücke mit Rückbau nach Auskunft des Berliner Verkehrsministeriums vom September 2024 über 100 Mio. Euro kosten und auf Fehmarn zahlreiche zusätzliche Baumaßnahmen mit vermeidbaren Belastungen für die Bevölkerung und die Natur und Landschaft verursachen würde. Da der Bund in Deutschland NUR für den Güter- und PersonenFERNverkehr finanziell und organisatorisch zuständig ist und NICHT für den PersonenNAHverkehr (den finanziert und organisiert allein das Land), würde die ‚temporäre Elektrifizierung der Sundbrücke‘ quasi NUR für die ICE von Hamburg nach Kopenhagen und zurück gebaut werden, obwohl sie – genau wie der Güterverkehr – bis zur Eröffnung des Sundtunnels über Jütland fahren könnten. Ein vernünftiges Kosten-Nutzen-Verhältnis für die riesige Summe von mindestens 100 Millionen Euro ist das erkennbar nicht, was vermutlich der Bundesrechnungshof bei seinem nächsten Bericht genauso beurteilen wird. Seit Jahren habe ich mit der einstimmigen Unterstützung des Rechnungsprüfungsausschusses und des Bundesrechnungshofes gegen diese geplante Elektrifizierung gekämpft, die den Anwohnern absehbar Zuglärm ohne jeden Schallschutz bescheren und der Statik der seit Jahren für ca. 100 Mio. Euro grundinstandgesetzten Sundbrücke nachhaltigen Schaden zufügen würde.“

Zuletzt im Juni 2024 hatte der Bundesrechnungshof (BRH) in einem 23-seitigen Bericht an den Rechnungsprüfungsausschuss (RPA) , dem Bettina Hagedorn seit 23 Jahren angehört, massiv angezweifelt, dass die Schienenhinterlandanbindung zur Festen Fehmarnbeltquerung (Zitat) „rechtzeitig in Betrieb genommen werden kann“, gleichzeitig zum wiederholten Mal Bedenken hinsichtlich der Elektrifizierung der denkmalgeschützten Fehmarnsundbrücke geäußert und Gespräche mit der dänischen Regierung gefordert, bis zur vollständigen Inbetriebnahme des Sundtunnels für den Schienenverkehr befristet weiterhin die Jütland-Route zu nutzen. Am 27. September 2024 folgte der Rechnungsprüfungsausschuss dem BRH einmütig. Wegen der vorgezogenen Neuwahlen des Bundestages kommt dieser TOP im September 2025 im RPA erneut zur Beratung.
 
Hagedorn: „Nach Eröffnung des Fehmarnbeltunnels durch Dänemark dürfen Güter- und Fernverkehrszüge erst dann durch Ostholstein rollen, wenn die gesamte Trasse mit übergesetzlichem Lärmschutz fertig gebaut ist – und dazu gehört eben auch der Sundtunnel. Der stetige Kampf des Rechnungsprüfungsausschusses gegen die geplante ‚temporäre Elektrifizierung der Sundbrücke‘ gemeinsam mit dem Bundesrechnungshof bleibt darum für die Menschen aktuell. Es wirft viele Fragen auf, warum die Landesregierung in Kiel zu diesen Plänen der Elektrifizierung der Sundbrücke nie kritisch Stellung genommen, sondern im Planfeststellungsbeschluss für Fehmarn – der diese Elektrifizierung zum Inhalt hatte - sogar ausdrücklich unterstützte. Es wäre dreist vom Land, wenn dahinter das Interesse des Fehmarnbelt-Komitees nach ‚grenzüberschreitenden PersonenNAHverkehr nach Dänemark‘ stünde, der insgeheim über die elektrifizierte Sundbrücke zu Lasten des Bundes realisiert werden soll. Auch Verkehrsminister Madsen stünde ehrliche Transparenz und mehr Engagement für die Schutzinteressen der Menschen in der Region gut zu Gesicht!“

Zum Hintergrund: Der Rechnungsprüfungsausschuss begleitet das Projekt FBQ und Hinterlandanbindung kontinuierlich seit 2009, als der Bundesrechnungshof den Abgeordneten einen sehr kritischen Bericht zum Staatsvertrag und zum geplanten Projekt übersandt hatte mit der Empfehlung, dem Staatsvertrag in der vorliegenden Form nicht zuzustimmen. Bettina Hagedorn war damals eine von 13 SPD-Bundestagsabgeordneten, die dem Projekt und dem Staatsvertrag nicht zugestimmt hatten. Seitdem haben sich nahezu alle negativen Prognosen des Bundesrechnungshofes bewahrheitet. Die letzte Kostenprognose für die deutsche Hinterlandanbindung lag 2022 bei 3,9 Mrd. Euro (2009: 840 Mio. Euro), die aber sehr wahrscheinlich inzwischen auf 5 bis 6 Mrd. Euro gestiegen ist Die Kosten werden auf deutscher Seite allein vom Bund und mit EU-Zuschüssen aus Brüssel als Teil einer transeuropäischen Trasse (TEN) von Skandinavien bis Italien für schnelleren grenzüberschreitenden Güterschwer- und Personenfernverkehr in Europa finanziert. Das Land Schleswig-Holstein trägt keinerlei Kosten. 

22.07.2025

Informationsveranstaltung des Regionalmuseums Pönitz 

 zu Munitionsaltlasten in der Ostsee

 Am Dienstag ab 18 Uhr in Haffkrug: 200 Gäste bei der Veranstaltung des Regionalmusums Pönitz zur Bergung von Munitionsaltlasten in der Ostsee! mit namhaften Referenten wie Dr. Wolfgang Siechermann als Geschäftsführer des von der Bundesregierung beauftragten Unternehmens „Seascape“, mit Prof. Dr. Edmund Maser als Chef-Toxikologe der CAU-Kiel, und weiteren Expert*innen. Tolle Veranstaltung, bei der ich und meine SPD-Landtagskollegin Sandra Redmann natürlich dabei waren, währende die Kolleg*innen aus dem Bundes- und Landtag aller anderen Fraktionen durch Abwesenheit glänzten. Sie haben etwas sehr Wichtiges verpasst!!!

(Fotos: Büro Hagedorn)

21.07.2025

SPD-Familienfest in Stockelsdorf

Am Sonntag ab 15 Uhr: liebevoll vorbereitetes SPD-Familienfest in Stockelsdorf wie jedes Jahr im Garten der „Villa Jensen“. Und - glücklicherweise - bei trockenem Sommerwetter (während sich seit heute Nachmittag Dauerregen durchgesetzt hat). Wie immer war es ein gemütliches Treffen mit vielen Freunden und Bekannten auch aus umliegenden Ortsvereinen und besonders vielen Kindern, die sich von Anisa Wichelmann als Ortsvereinsvorsitzende gerne schminken ließen, während Kuchen, Kaffee und Grillwurst  wieder super schmeckten. Es war echt schön!!!


(Fotos: Büro Hagedorn)

12.07.2025

20 Jahre "Beistand am Lebensende"

Samstag ab 14 Uhr im Küstengymnasium in Neustadt: der Hospizverein „Beistand am Lebensende“ feierte sein 20-jähriges Jubiläum mit vielen Haupt- und Ehrenamtlern aus der „Hospiz-Familie“ in Ostholstein fröhlich und beschwingt mit toller Live-Musik vom Duo „DuOderSo“, mit dem Improtheater aus Lübeck „Instand SL“, mit dem Klinik-Clown „Rosanella“, mit Reden und Dankesworten u.a. von „Chefin“ Annette Schmitz und der Netzwerk-Koordinatorin für Hospiz und Palliative Betreuung in Ostholstein, Sabine Grein, und ganz vielen intensiven Gesprächen. Für dieses Netzwerk bin ich schon lange „Schirmherrin“ - eine Herzensangelegenheit von mir!

(Fotos: Büro Hagedorn)

12.07.2025

50. Jubiläum der AWO in Schönwalde

Am Samstag ab 11 Uhr: wurde das 50. Jubiläum des AWO-Ortsvereins Schönwalde, in dem ich selbst seit über 30 Jahren Mitglied bin, gebührend gefeiert. Besonders berührend: fünf der Gründungsmitglieder von 1975 waren dabei und wurden natürlich besonders geehrt!!! Seit Jahren arbeitet die AWO mit ihrer Vorsitzenden Bärbel Seehusen als „Kleeblatt“ mit den Ortsverbänden des SoVD, des DRK und der kirchlichen Frauengruppe am Bungsberg eng zusammen und man unterstützt sich gegenseitig. Als 1. stellv. Bürgermeisterin dankte Angela Hüttmann für das jahrzehntelange soziale Engagement der AWO und konnte von vielen Aktivitäten und Initiativen zum Wohle der Region berichten. Das leckere Tortenbüfett konnte ich leider nicht mehr genießen, weil ich um 14 Uhr beim 20. Jubiläum des Vereins „Beistand am Lebensende“ in Neustadt erwartet wurde. Aber: Schön war’s!!

(Fotos: Büro Hagedorn)

 

07.07.2025

 Hagedorn: Stipendium für Katharina Görl aus Neustadt ab August für ein USA-Jahr! Emelie Rix aus Timmendorfer Strand ist aus den USA begeistert zurück!

Bettina Hagedorn mit Katharina Görl und Emelie Rix am 01.07. in Eutin
(Fotos: Büro Hagedorn)


Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein und Stormarn-Nord freut sich sehr, dass Katharina Görl aus Neutstadt am 14. August 2025 im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) nach Washington D.C. fliegt und in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten ihr Austauschjahr beginnt. Die junge Neustädterin, die gerade ihre Ausbildung zur Notfallsanitäterin beim Deutschen Roten Kreuz Ostholstein abgeschlossen hat, ist das 22. „Patenkind“, das durch die ostholsteinische Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn (SPD) seit 2003 die Möglichkeit zu einem einjährigen USA-Aufenthalt durch das Programm des Deutschen Bundestages erhält. Am 01. Juli traf sich Bettina Hagedorn in Eutin zum gemeinsamen Austausch mit zwei ihrer Patenkinder: Emelie Rix, die im Juni nach ihrem USA-Aufenthalt zurückgekehrt ist aus Stillwater/Oklahoma und Katharina Görl, die bereits auf „gepackten Koffern“ sitzt vor ihrer Abreise im August.


Bettina Hagedorn: „Seit 22 Jahren treffe ich mich mit „meinen“ USA-Paten-“kindern“ gemeinsam jeweils vor dem Abflug in die USA und nach der Rückkehr, damit sie mir persönlich von ihrem „Abenteuer-USA“ bzw. von ihren Erwartungen und Hoffnungen berichten können. Damit möchte ich auch immer gleichzeitig öffentlich ‚Werbung‘ für dieses einmalige Stipendiaten-Programm des Bundestages machen, für das die Bewerbungsfrist für das folgende Jahr stets Anfang September endet. Die 16-jährige Emelie Rix aus Timmendorfer Strand ist erst am 14. Juni von ihrem spannenden Austauschjahr in den USA zurückgekehrt, in das sie im August letzten Jahres nach Stillwater in Oklahoma gestartet ist. Voller Begeisterung hat Emelie von ihren Erlebnissen in den USA und von ihrer Gastfamilie erzählt, bei der sie mit Geschwistern und Hunden auf einer Blumen-Farm lebte. Besonders gespannt hat die 22-jährige Katharina Görl aus Neustadt zugehört, die gerade ihre Ausbildung als Notfallsanitäterin beim Deutschen Roten Kreuz Ostholstein in der Rettungswache Neustadt erfolgreich beendet hat. Katharina wartet noch gespannt auf Nachrichten aus den USA, da derzeit der Vorbereitungsprozess noch im Gange ist und sie noch nicht weiß, wo genau sie ihr Jahr in den Staaten verbringen wird. Ihre Reise in die Staaten beginnt jedoch bereits am 14. August mit einem Flug von Frankfurt nach Washington D.C, nachdem sie bereits ihre Vorbereitungskurse mit weiteren jungen Berufstätigen absolviert hat. Als PPP-Stipendiaten sind die jungen Leute in den USA quasi ‚Botschafter unseres Landes‘. Der seit 1983 vom Deutschen Bundestag und vom US-amerikanischen Kongress organisierte und voll finanzierte Jugendaustausch ermöglicht jedes Jahr ca. 360 jungen Menschen von beiden Seiten des Atlantiks ein Stipendium für ein solches Austauschjahr im jeweils anderen Land.

Emelie Rix berichtete bei dem gemeinsamen Treffen am 1. Juli in Eutin ausführlich von ihren Erfahrungen mit einer Familie und Geschwistern, die sie warmherzig empfangen haben, sowie von ihrem Schulbesuch, der ihr eine Menge neuer Freundschaften und Erfahrungen beschert hat. Natürlich war es auch ein ganz besonderes Erlebnis im Jahr der Präsidentschaftswahl in einer ländlichen Region mit vielen Trump-Anhängern authentisch die Stimmung in der Bevölkerung mitzuerleben.  Katharina Görl ist schon ganz aufgeregt, dass ihr Abflug nun schon in knapp sechs Wochen starten wird: „Im August geht es endlich los, und aktuell kann ich es noch kaum fassen, welche Abenteuer in diesem künftigen Jahr auf mich warten werden “, berichtet die 22-jährige Neustädterin – in jedem Fall hat sie schon einmal mit Emelie Rix die Kontaktdaten ausgetauscht und versprochen sich zu melden, sobald sie erfährt, wohin ihre Reise in die USA sie konkret führen wird.

Bettina Hagedorn drückt Katharina Görl für dieses aufregende Jahr kräftig die Daumen und wirbt gleichzeitig für das neue Programm 2026/2027, für das man sich noch bis zum 12. September 2025 bewerben kann. Als 15-Jährige war die SPD-Abgeordnete aus Kasseedorf 1970 selbst Austauschschülerin in den USA und ist aufgrund eigener Erfahrungen davon überzeugt, dass ein solches Auslandsjahr für alle jungen Menschen eine großartige Erfahrung sein kann: „Während dieser spannenden Zeit wohnen die Jugendlichen bei Gastfamilien, wo man einen unmittelbaren, authentischen Eindruck vom Leben in den USA erfährt. Schüler besuchen die High-School, während junge Berufstätige im Anschluss an den Collegebesuch ein Praktikum in einem oder zwei amerikanischen Betrieben in ihrem Berufsfeld absolvieren. Das ist eine großartige Gelegenheit, einmal „über den Tellerrand zu blicken“, als Botschafter unseres Landes eine andere Kultur kennenzulernen und dabei auch viel über sich selbst zu erfahren. Ich kann nur jeden und jede ermutigen, sich auf dieses große Abenteuer einzulassen!“
Hagedorn verweist auf die durchweg positiven Berichte ihrer Stipendiaten – Mit Katharina Görl ermöglicht Hagedorn zum 22. Mal, dass junge Menschen aus Ostholstein ein solches Stipendium für einen einjährigen USA-Aufenthalt erhalten. Katharina wird die siebte junge Berufstätige sein, die auf Hagedorns „Ticket“ in die USA reisen darf – auch in den Jahren 2003, 2009, 2015, 2019, 2023 und 2024 erhielten junge Berufstätige nach ihrer Ausbildung ein Stipendium für das Austauschprogramm durch Bettina Hagedorn. Bei den Schülerinnen und Schülern war Emelie Rix die 15. Schülerin, die ihre Koffer für ein Jahr in den USA packen durfte.

Bewerbungsberechtigt für das 43. PPP im Jahr 2026/27 sind Schülerinnen und Schüler, die zwischen dem 1. August 2008 und dem 31. Juli 2011 geboren wurden, und junge Berufstätige, die nach dem 31. Juli 2001 Geburtstag haben. Bewerben kann man sich online mit dem offiziellen Bewerbungsformular. Weitere Informationen zur Bewerbung findet man unter https://www.bundestag.de/ppp oder über das Büro von Bettina Hagedorn.

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